Projekt Timeline

    Portulaner schrieb:

    In just dem Moment in dem die FO's eine Mission vorgeben und führen, sind Spieler ja auch "von oben" an eine Mission gebunden oder sehe ich das etwa falsch?


    Ich weiß nicht, wie Du das hältst, aber auf der Explorer werden keine Missionen "vorgegeben", nicht in diesem engen Sinne. So betrachtet siehst Du das tatsächlich falsch.

    In gewissen Grenzen hast Du allerdings recht. Es kommt eben darauf an, wie eng gewisse Grenzen gesteckt werden.

    Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, daß die Explorer jetzt in den romulanischen Raum zu fliegen hat, um dort was-auch-immer zu tun. Ich würde mir nicht sagen lassen, daß wir eine eigene Missionsidee nicht ausspielen dürfen, weil jetzt ZLM ist und ZLM gespielt werden muß. Aber ich bin überzeugt davon, daß es so auch nicht gemeint war. Auch wenn sich DWallace' Posting durchaus anders lesen läßt.
    Zurück zum Thema: Ich finde den Ansatz super, eine auf dem Canon-basierte Timeline fortzuschreiben und bei Bedarf wichtige Elemente aus der SFG-Geschichte aufzunehmen. :)

    Die Einheiten spielen so oder so, wie sie wollen. Daher macht es überhaupt keinen Unterschied, ob die SFG als Verbund eine einheitliche, auf dem Canon basierende Timeline, oder eine aus lauter extrem unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen RPGs hat.

    Besonders würde es mir gefallen, wenn die Timeline nur sehr grob die Geschichte wiedergibt, also nur wirklich markante Ereignisse aufzeigt. Dann bleiben nämlich auch genügend Lücken, die man sich anders denken kann ;)

    Also rock on!
    James T. Kirk: [on Spock] Who was that pointy-eared bastard?
    Leonard 'Bones' McCoy: I don't know, but I like him.
    Hallo miteinander .. ;)

    Ich habe die Diskussion jetzt von vorn an durchgelesen und muss gestehen, als eine Spielerin, die vor Jahren mal einigermaßen aktiv war und dann lange Zeit überhaupt nichts mehr mit der SFG zu tun hatte, fühle ich mich gerade etwas verwirrt.
    Grundsätzlich ist der Gedanke einer Timeline interessant, weil sie vor allem ganz neuen Spielern helfen könnte, sich in dem gewachsenen Universum der SFG zurecht zu finden. Ich selbst hatte meine Schwierigkeiten, nachträglich herauszufinden, was sich an den klassischen Konfliktherden der Sternenflotte getan hat - und das ist, wenn man einen neuen Charakter mit einem Hintergrund ausstatten will, der nicht gerade total frisch und grün von der Akademie ins Spiel geworfen wurde, ein bisschen komplexer als es sein müsste.

    Aber ist es zwingend notwendig, die lange, gewachsene Geschichte von mehr als zehn Jahren mühsam aus den einzelnen Schiffsarchiven zusammenzuwursteln? Ich denke nicht. Klar, es gibt sie. Klar, sie ist mit den Aktionen der einzelnen Schiffen gewachsen, wurde umgestaltet, teilweise canon, teilweise non-canon weitergeführt.
    Dennoch zählt doch vor allem das Ergebnis, wohin diese Ereignisse geführt haben? Wenn die Manpower fehlt, das alles zusammenzuklamüsern, wäre die 'light' Version einer Timeline doch als Übersicht des 'Ist-Zustands' doch eine Überlegung wert, findet ihr nicht?
    Damit man sieht: Mit wem hat die Sternenflotte gerade offiziell Krieg, mit wem strengt sie Gespräche zur Aufnahme an. Was ist mit alten Feinden und Freunden? Wenn bei jedem wichtigen Volk/jeder wichtigen Fraktion neben dem derzeitigen Ist-Zustand noch ein paar markante Geschehnisse dazu stehen (wie es DocMatembo vorgeschlagen hat), wie es zu alledem kam, sollte das als grobe Richtlinie vollkommen ausreichen. Letztendlich ist doch die hauptsächliche Frage: Was ist überhaupt machbar? Wenn für eine detaillierte, feingetunte Timeline die Leute, die Zeit fehlen, muss eben eine andere Idee her, mit der alle leben können.

    Was die einzelnen Einheiten dann daraus machen, liegt bei ihnen. Die SFG auf Zwangs-Canon-Kurs zurückschwenken zu lassen, wenn vielleicht eine Mehrheit der Leute das nicht möchte, stelle ich mir sehr schwierig, wenn nicht gänzlich unmöglich vor.

    TMitchell schrieb:

    Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, daß die Explorer jetzt in den romulanischen Raum zu fliegen hat, um dort was-auch-immer zu tun. Ich würde mir nicht sagen lassen, daß wir eine eigene Missionsidee nicht ausspielen dürfen, weil jetzt ZLM ist und ZLM gespielt werden muß. Aber ich bin überzeugt davon, daß es so auch nicht gemeint war. Auch wenn sich DWallace' Posting durchaus anders lesen läßt.


    Man würde der Explorer auch mit nichten vorschreiben irgendwelche Missionen im romulanischen Raum zu fliegen. Man würde es ihr höchstens Vorschlagen mit einem Satz a la: "Hey ihr Lieben, wir haben hier ein Missionssetting um die Zeitlinie voranzutreiben und sind der Meinung, dass die Explorer dafür am Besten geeignet ist. Würdet ihr euch kurz die Missionsbeschreibung mit dem "wünschenswerten(nicht verpflichtenden)" Ziel durchlesen und uns dann bescheid geben ob ihr vielleicht daran interesse hättet, diese Mission zu spielen? Lieber Gruß, RKOM"

    So hatte ich mir das vorgestellt. :) Die Mission wird den Explorer Spielleitern vorgeschlagen, ob sie diese dann spielen oder nicht, ist den Spielleitern komplett selbst überlassen. :)
    Ja, meine Damen und Herren, wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen
    Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy

    "Eine versaute Fantasie ist ein unendliches Fest!"
    W. Shakespeare

    "Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs."
    Blues Brothers

    DocMatembo schrieb:

    Die Einheiten spielen so oder so, wie sie wollen. Daher macht es überhaupt keinen Unterschied, ob die SFG als Verbund eine einheitliche, auf dem Canon basierende Timeline, oder eine aus lauter extrem unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen RPGs hat.
    Ich weiß nicht ob es unter so einer Prämisse wirklich lohnt überhaupt so ein arbeitsintensives Projekt anzugehen. Geht man davon aus das die Einheiten jedwede Timeline sowieso überschreiben, dann... naja, braucht man keine und jede Einheit kann sich das was sie will auf ihre Homepage ziehen. Die derzeitige Struktur der SFG, mit der trennung in reguläre und Themen- Einheiten, als auch der in Umfragen von einer Mehrheit der Spieler geäusserte Wunsch nach einem einheitliche Spielhintergrund gehen derzeit aber nicht von so einem Konzept aus. Viele Einheiten hätten gerne wieder einen verbindenden gemeinsamen Hintergrund (paradoxerweise wollen sie den aber auch ignorieren können wann immer sie wollen).

    Besonders würde es mir
    gefallen, wenn die Timeline nur sehr grob die Geschichte wiedergibt,
    also nur wirklich markante Ereignisse aufzeigt. Dann bleiben nämlich
    auch genügend Lücken, die man sich anders denken kann ;)


    Wie grob ist "sehr grob"? So wie ich es derzeit überblicke wird jede Timeline, allein aus Gründen des Umfangs und der Lesbarkeit, sehr viele Abstriche machen müssen. Dennoch müsste am Ende zumindest so etwas herauskommen wo Spieler Eckdaten entnehmen können zu gewissen Fakten die sie womöglich in Form von Schiffen, Personen oder Spezies verwenden wollen. Eine Timeline die Zb offen lässt ob es die Reise der Voyager je gab, würde mehr Fragen als Antworten durch diese "Lücke" aufwerfen und damit am Ende wieder nur Folgearbeit produzieren, imho.

    Und wo?
    Ja, meine Damen und Herren, wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen
    Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy

    "Eine versaute Fantasie ist ein unendliches Fest!"
    W. Shakespeare

    "Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs."
    Blues Brothers
    Wie siehts denn aus, wollen wir mit der Timeline Erneuerung auch die Schiffsklassen ein bisschen ausmisten und aktualisieren? Und zwar so, dass wir wenige, aber dafür übersichtliche Klassen haben, die sich auch schick darstellen lassen...
    James T. Kirk: [on Spock] Who was that pointy-eared bastard?
    Leonard 'Bones' McCoy: I don't know, but I like him.
    Na besonders sympathisch bei STO finde ich die Festlegung der drei wesentlichen Schiffsklassen (Eskorte, Kreuzer, Forschungsschiff) jeweils mit den Unterteilungen in leicht, Standard und schwer. Das macht das Schiff-Arsenal sehr überschaubar. So eine klare Unterteilung haben wir in der SFG nicht (wohl auch weil der Canon da früher sehr undefiniert war).

    Mir zumindest geht es so, dass ich es toll und für den Spiel-Hintergrund auch bereichernd finde, wenn ich eine gut strukturierte Übersicht der Schiffe habe, die in der SFG so rumlungern. Ich denke, dass sich sowas auch ganz gut in der Außendarstellung der SFG tun würde, weil Trekkies sowas wichtig ist.
    James T. Kirk: [on Spock] Who was that pointy-eared bastard?
    Leonard 'Bones' McCoy: I don't know, but I like him.
    Ich weiß, das ist provozierend, dabei meine ich es (diesmal) gar nicht so...

    Ich schlage vor, die RKOM aufzulösen und für Daten aller Art auf Memory Alpha und STO zu verweisen. Wenn wir uns ohnehin deren Daten unterordnen, brauchen wir auch keinen Aufwand mehr in eine eigene Datensammlung zu stecken. Die freiwerdenden Ressourcen können sich auf die übrigen Ressorts verteilen, die über den Zuwachs sicherlich begeistert sein werden.

    Denn sind wir doch einfach mal realistisch: Weder die Personal- noch die Zeitressourcen reichen aus, um allein ein Mammutprojekt wie eine neue / aktualisierte Timeline zu stemmen. Es funktioniert nur, wenn man die SFG-Geschichte, wie sie auf den Einheiten in den letzten Jahren produziert wurde, außen vor läßt. (Keine Behauptung von mir, steht in diesem Thread und ist auch schlicht und ergreifend wahr.) Oder, Variante 2, die STO-Geschichte mit der Brechstange - manche nannten es auch ZLM - in die SFG reinprügelt. Und die Timeline ist ja nur EIN Projekt - Schiffsklassenspecs, Speziesspecs...

    Laßt uns doch einfach einen sauberen Schnitt machen, eingestehen, daß wir mittlerweile zu wenige sind, um autark zu bleiben, und die Altlasten über Bord werfen.
    Ich weiß, das ist provozierend, dabei meine ich es (diesmal) gar nicht so... Ich schlage vor, die RKOM aufzulösen und für Daten aller Art auf Memory
    Alpha und STO zu verweisen.
    Im Prinzip... wird es über kurz oder lang (fast) so werden. Ich habe gestern mal die alte RKOM HP Struktur gesichtet... und was ins Wiki müsste... Tatsache ist, wenn das Wiki Einsatzbereit ist (und das ist es eigentlich) das grossflächig Daten eingepflegt werden können, dann braucht das RKOM keine Homepage mehr und hat darüber hinaus auch kaum noch Aufgaben (vielleicht die Planung gemeinsamer Missionen oder Ansprechpartner für Fragen). Das RKOM wird mit dem neuen Wiki also wohl seine Homepage verlieren... Die Mitarbeiter des RKOM werden dnan hier im Forum noch für Fragen ansprechbar sein oder grossflächig im Wiki Daten betreuen... aber das wars dann auch. Das RKOM wird damit wohl als Ressort aufhören zu existieren und nur noch einige Art "Bibliothekare/Archivare" fürs Wiki stellen.

    Wenn wir uns ohnehin deren Daten
    unterordnen, brauchen wir auch keinen Aufwand mehr in eine eigene
    Datensammlung zu stecken. Die freiwerdenden Ressourcen können sich auf
    die übrigen Ressorts verteilen, die über den Zuwachs sicherlich
    begeistert sein werden.
    Freiwerdende Ressourcen gibts da vermutlich wenige(r)... Letztlich werden die Einheiten aber auch immer neue Daten schaffen und auf ihren HPs ausstellen. Es ist nicht so das das RKOM die Daten "produziert", sie entstehen durchs Spiel. Insofern wird die SFG immer eigene Daten haben. VonBios über Schiffsspecs zu Spezies zu Missionen... Eine zentrale Sammelstelle für SFG Daten aufzulösen verlagert also am Ende auch diesen Teil weiter/wieder auf die Einheiten. Diese werden damit noch weiter auseinander driften, weil sie nun auch eigene Datenbanken vorhalten. Also hier den Hebel anzusetzen wäre in meinen Augen ein weiterer Schritt Richtung Auflösung der SFG.


    Denn sind wir doch einfach mal realistisch: Weder die Personal- noch die
    Zeitressourcen reichen aus, um allein ein Mammutprojekt wie eine neue /
    aktualisierte Timeline zu stemmen. Es funktioniert nur, wenn man die
    SFG-Geschichte, wie sie auf den Einheiten in den letzten Jahren
    produziert wurde, außen vor läßt. (Keine Behauptung von mir, steht in
    diesem Thread und ist auch schlicht und ergreifend wahr.) Oder, Variante
    2, die STO-Geschichte mit der Brechstange - manche nannten es auch ZLM -
    in die SFG reinprügelt. Und die Timeline ist ja nur EIN Projekt -
    Schiffsklassenspecs, Speziesspecs...
    Ich bin noch nicht sicher ob das Problem genau dort liegt wo Du sagst. Dies hier ist einer der wenigen Threads mit einer lebhaften Beteiligung und einem regen Ausstausch... das er auf der Stelle tritt liegt an den vielen Meinungen wie so ein Projekt realisierbar sei ohne das es.... zuviel Schaden anrichtet.

    Das zweite Problem liegt in meinen Augen auch woanders... es geht letztlich auch um "Macht" und "Ohnmacht". Wenn Portulaner zB sagt man könne die Timeline übernehmen wenn man nur mal auf den Tisch haut... offenbart das das Problem sofort. Die Einheiten werden dann den Mittelfinger heben und die Sache ist erledigt. Würden sich aber hier mal nur 4-5 Einheiten (SLs) melden und sagen:
    a) wir unterstützen das Projekt und
    b) würden es für unsere Einheit gerne so und so umsetzen

    Wäre dieser Thread mehr oder weniger am Ziel. Würde sich also eine Mehrheit der Einheiten bereits im Vorfeld damit beschäftigen und zwar ob sie das unterstützen und wenn ja wo Problempunkte dann auf ihrer Einheit liegen, denen Rechnung getragen werden sollte (niemand kennt seine Geschichte ja besser als die Einheiten)... wäre das Projekt wohl innerhlab zwei bis drei Wochen ab- und beschlossen.

    Derzeit haben wir nur einen CO der sich vorbehaltlos hinter das Projekt gestellt hat (Sky). Die Avalan udn Pheno würden das Projekt wohl auch mittragen... aber hier muss ich schon raten, eindeutige Meinungen von da gibt es nicht.

    Und so könnte ich genauso überspitzt formulieren: Es sind momentan die COs/SLs die die SFG Geschichte abschiessen. NOCH sind Leute da die was retten wollen (siehe diesen Thread hier)... aber die Einheiten halten sich vornehm raus und tragen keine Verantwortung. DIe COs/SLs erhalten sich alle Optionen, inklusive der hinterher wieder auf die böse SFG/RKOM zu schimpfen. Würde stattdessen 2/3 der SFG Einheiten (also 5 von 8 ) das Projekt unterstützen... wäre die Sache durch (inklusive Rettung von SFG Inhalten).

    ToVa schrieb:


    Und so könnte ich genauso überspitzt formulieren: Es sind momentan die COs/SLs die die SFG Geschichte abschiessen. NOCH sind Leute da die was retten wollen (siehe diesen Thread hier)... aber die Einheiten halten sich vornehm raus und tragen keine Verantwortung.


    Womit wir wieder bei einem Punkt sind, den ich Portulaner in einer PN gesagt habe: "Irgendwer" stellt sich hin und sagt: Wir machen das jetzt! (Diesem Projekt wurde ja auch gleich noch die höchste Priorität zugeordnet, was ja auch schon auf Widerstand gestoßen ist.) Wenn man sowas auf die Beine stellen will, kann man sich nicht wie die Axt im Wald verhalten - man muß die Leute mitnehmen, auf deren Mitarbeit man angewiesen ist.

    Ich sag's mal aus meiner Sicht: Für mich sieht es so aus, als wollten ein paar Leute eine Art Selbstverwirklichungstrip ausleben, und von den anderen wird erwartet, es zu unterstützen. Es geht nicht darum, ob es so ist oder nicht... Ich hör schon die "Aber wir wollen die SFG doch retten!"-Einwände. Mag ja sein, aber die Art und Weise, wie solche Dinge angegangen werden, sind lediglich dazu geeignet, den Widerstand derer zu wecken, die man eigentlich ins Boot holen will. Ich habe meinen deutlich kundgetan, die meisten anderen halten sich eben einfach raus. (Falls sie denn überhaupt davon wissen... allzuviele Aktive gibt es in diesem Forum ja nicht.)

    Ich will jetzt meine Kritik am Forum nicht wieder aufwärmen, die ist hinlänglich bekannt. Aber wenn man die FOs braucht, sollte man sie auch direkt ansprechen. Und zwar nicht mit einem "Das ist jetzt das Wichtigste überhaupt, basta, und wir erwarten von Euch, daß Ihr uns zuarbeitet!" Das funktioniert nicht! (Und im übrigen nicht mit einem einfachen Forenthread und dem Argument, 'wen es interessiert, der wird schon mitlesen'.) Was hätte denn dagegen gesprochen, die Einheiten anzuschreiben und zu erklären: "Unsere Zeitlinie ist leider ziemlich veraltet, wir - <Namen> - möchte uns derer gern annehmen, aber dafür brauchen wir Eure Hilfe. Dies und jenes haben wir uns überlegt, wir möchten aber auch gern Eure Ideen hören. Wäret Ihr bereit, uns zu unterstützen?" Die Explorer ist in solchen Dingen immer sehr offen und hilfsbereit (wir haben bisher überhaupt nur einmal nein gesagt, und zwar bei den Einheitsberichten), wir haben zudem ausführliche Missionsberichte, und da Mierk und ich seit Jahren dabei sind, haben wir auch einen guten Überblick. Aber so, wie es jetzt läuft - na, die Reaktion habt Ihr ja gesehen. Ich bin vielleicht überempfindlich, das mögen andere beurteilen, aber dadurch bin ich auch ein ziemlich guter Indikator. ;) Wenn mich was nervt, nervt es in der Regel auch andere, nur zeigen die es nicht so deutlich. ;)
    Ich sag's mal aus meiner Sicht: Für mich sieht es so aus, als wollten ein paar Leute eine Art Selbstverwirklichungstrip ausleben, und von den
    anderen wird erwartet, es zu unterstützen. Es geht nicht darum, ob es so ist oder nicht... Ich hör schon die "Aber wir wollen die SFG doch
    retten!"-Einwände. Mag ja sein, aber die Art und Weise, wie solche Dinge angegangen werden, sind lediglich dazu geeignet, den Widerstand derer zu wecken, die man eigentlich ins Boot holen will. Ich habe meinen deutlich kundgetan, die meisten anderen halten sich eben einfach raus.
    (Falls sie denn überhaupt davon wissen... allzuviele Aktive gibt es in diesem Forum ja nicht.)

    Ich würde gar nicht erwidern das es darum geht die SFG oder sonstwas zu retten... aber das ist ein Punkt den man auch bedenken sollte: Wenn es nur darum ginge das einige ihre "Selbstverwirklichung" ausleben, dann... brauchen sie sich das hier nicht antun. Sie nehmen die die Timeline die sie mögen, sagen für ihre Einheit "So, das ist jetzt so" und lassen sich notfalls (falls Widerstand seitens der SFG kommt) zur TE runterstufen. Damit ist der Fall gegessen.
    Das die Leute versuchen das in ein Gesamtkonzept für alle einzubinden, weil sie auch die Überzeugung haben das es etwas wichtiges ist, kann man deswegen wohl nur schwerlich in Abrede stellen.

    Der zweite Punkt der oft untergeht ist, das es demgegenüber eigentlich keine Alternativ-Variante gibt. Wir können uns nicht einmal zwischen der STO und/oder SFG Zeitlinie entscheiden, weil zB die SFG Zeitlinie nur in Bruchstücken existiert. Jeder der also bei der SFG Zeitlinie bleiben will, müsste erklären wieso er eine sehr unvollständige Zeitlinie vorzieht und vor allem wer diese Löcher und Widersprüche je flicken sollte (was imho kaum möglich ist).

    Der Wunsch nach einem geschlosseneren und plausiblen Spielhintergrund kommt ürbigens von den Spielern allgemein, welche sich in den letzten zwei oder gar drei SFG Umfragen verstärkt für so etwas ausgesprochen haben.




    Ich will jetzt meine Kritik am Forum nicht wieder aufwärmen, die ist hinlänglich bekannt. Aber wenn man die FOs braucht, sollte man sie auch
    direkt ansprechen.

    Es stimmt... sie würden gerne angesprochen werden. So funktioniert aber in meinen Augen eine Gemeinschaft nicht. Eine Gemeinschaft lebt auch vom "Mitmachen"... und da haben sich viele FOs eben rausgezogen. Das man diesen jetzt (Achtung ich übertreibe!) dafür auch noch die Windeln wechselt und den Hintern pudert, seh ich nicht so richtig. FOs sollten irgendwann verstehen das das führen einer Einheit (=FO) AUCH bedeutet sich im dazugehörigen Rollenspielverband zu bewegen und zu informieren, bestenfalls sogar mitzuentscheiden, eben um die Interessen "Ihrer" Einheit wahrzunehmen. Tun sie das nicht ist das kein Versagen des Rollenspielverbandes der ihnen die Infos nicht mit Hut und Schleife vor die Tür liegt... dafür sind auch die Leute nicht mehr da (sagst Du ja oben selber). Allerdings gibts ne Einschränkung... und zwar;




    Was hätte denn dagegen gesprochen, die Einheiten anzuschreiben und zu erklären: "Unsere Zeitlinie ist leider ziemlich veraltet, wir - <Namen> - möchte uns derer gern annehmen, aber dafür brauchen wir Eure Hilfe. Dies und jenes haben wir uns überlegt, wir möchten aber auch gern Eure Ideen hören. Wäret Ihr bereit, uns zu unterstützen?"

    Naja, genau genommen und wenn Du so fragst hängt es an dem Punkt "Dies und jenes haben wir uns überlegt"... Wir überlegen noch und derzeit hat sich kein Konzept durchgesetzt. Idealerweise würden nun die FOs die halbe Strecke entgegen kommen und sagen: "Das und das tragen wir mit" ... und würden so die Debatte erheblich verkürzen. Das passiert nicht... also werden wir hier weiter friemeln und in einige Wochen einen Kompromiss vorstellen, den auch bekannt geben und vermutlich dann mit den Einheiten das ganze nochmal durchkauen... erneut Vor- und Nachteile benennen, versuchen zu überzeugen und wieder Kompromisse machen (müssen). Und so wird sich dieser Prozess hinziehen.

    Die "TImeline" hinten herum einzuführen geht nicht - die Einheiten werden zwangsläufig irgendwann dazu stossen. Gäbe es aber das Interesse und den Willen bereits jetzt mal hier reinzuschauen und sich zu äussern... wäre das viel einfacher, sowohl für die "Überleger" als auch die "Einheiten".
    Das die Diskussion hier nicht gerade zentral liegt um Infos bereit zu stellen oder zum mitlesen einzuladen, hatte ich aber auch schon angemerkt. :S



    Die Explorer ist in solchen Dingen immer sehr offen und hilfsbereit (wir haben bisher überhaupt nur einmal nein gesagt, und zwar bei den Einheitsberichten), wir haben zudem ausführliche Missionsberichte, und da Mierk und ich seit Jahren dabei sind, haben wir auch einen guten Überblick. Aber so, wie es jetzt läuft - na, die Reaktion habt Ihr ja gesehen. Ich bin vielleicht überempfindlich, das mögen andere beurteilen, aber dadurch bin ich auch ein ziemlich guter Indikator. ;) Wenn mich was nervt, nervt es in der Regel auch andere, nur zeigen die es nicht so deutlich. ;)

    Naja, dann... indikatoriere ich Dich jetzt mal. Ich bitte um möglichst einfache Antworten;

    a) würde die Explorer eine Zeitlinie wie STO mittragen (bitte möglichst nur mit JA oder NEIN, notfalls "tendenziell JA/Nein" antworten)
    b) wieviele Missionen in Deiner Amtszeit als CO hatte die Explorer mit relevanten Hintergrunddaten für den Spielhintergrund (also wirklich "grosse" Ereignisse). Prozentangabe reicht.
    c) und wie wichtig wäre Dir/Euch solche Ereignisse, in der neuen Zeitlinie verankert zu wissen?
    d) gibt es um oder auf der Explorer absolut SFG Spezifische Daten, wenn ja welche (falls in Kürze nennbar)?
    Bsp. Euer Barkeeper ist der Romulanische Kaiser. Romulanischen Kaiser gibts nur in der SFG, ergo -> Extrem spezifischer SFG Fakt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ToVa“ ()

    Ich müsste das zwar erst noch mit meinen Mitspielern besprechen, aber ich sehe nicht warum die Avalon groß dagegen sein sollte.
    Wir sind soweit ab vom Schuss das uns das nicht unbedingt interessiert (was nicht heißt das wir uns nicht an die irgendwann gültige Timeline halten werden)
    Im übrigen hat die Avalon sich wegen der Entfernung einen Transwarptunnel gegönnt In-Game - was ich mit Travor damals abgesprochen hatte - er hats erlaubt ;)
    Abgesehen von 1 Prawda Artikel ist das aber noch nicht wirklich publik (auch nicht inGame - ich dachte ich an eine offizielle Eröffnungsfeier mit dem irgendwann neu gewählten Föderationsprädenten

    Zur Atlantis kann ich noch keine Auskunft geben, ich hab dort auf der NRPG Liste heute nachgefragt und melde mich sofern ich genug Rückmeldungen von den Spielern habe.
    Take my love, take my land
    Take me where I cannot stand
    I don't care, I'm still free
    You can't take the sky from me

    ToVa schrieb:

    Es stimmt... sie würden gerne angesprochen werden. So funktioniert aber in meinen Augen eine Gemeinschaft nicht.


    Doch, genau so funktioniert sie. Jedenfalls dann, wenn man Mitarbeit erwartet.

    Schicke eine Mail an 10 Empfänger. Sprich keinen von ihnen direkt an. Sage, daß etwas Bestimmtes erledigt werden muß. Lehne Dich zurück und warte auf Antworten.

    In den allermeisten Fällen wirst Du keine Antwort bekommen. Oder zumindest nicht die, die Du erwartest. (Nämlich daß einer sagt: kein Problem, ich kümmer mich drum.)

    Jetzt kalkuliere noch mit ein, daß das hier unsere Freizeit ist. Ein Zeitvertreib neben Job, Schule, Familie, was auch immer unser RL ausmacht. Dann wirst Du noch weniger Rückmeldungen bekommen. "Warum sollte ich mich darum kümmern, kann doch einer von den anderen neun tun." Skurrilerweise wenden die gleichen Empfänger allerdings haufenweise Zeit für Debatten wie diese hier auf. Ein Hoch auf die freie Selbstbestimmung.

    Die Realität lehrt:

    1. Wer in einer Mail nur in CC steht, fühlt sich nicht angesprochen.
    2. Wer in einer Mail nur einer von vielen Empfängern ist, fühlt sich nicht angesprochen.
    3. Wenn von "man müßte mal" oder "es muß getan werden" die Rede ist, fühlt sich niemand betroffen.

    Das ist in jeder Gemeinschaft so. Warum sollte die SFG anders funktionieren? Das hier ist genauso wenig eine perfekte Welt wie die da draußen.

    ToVa schrieb:

    Naja, genau genommen und wenn Du so fragst hängt es an dem Punkt "Dies und jenes haben wir uns überlegt"... Wir überlegen noch und derzeit hat sich kein Konzept durchgesetzt.


    Da pickst Du gezielt was raus, was nebensächlich ist. Dann hätte es eben geheißen "Wir haben uns noch nicht im Detail überlegt, wie das aussehen soll, aber gerade deshalb wollen wir Euch so früh wie möglich in den Prozeß mit einbeziehen." Für mich persönlich würde das sogar noch attraktiver klingen, als mit vorgefertigten Plänen konfrontiert zu werden. ;)

    ToVa schrieb:

    Ich bitte um möglichst einfache Antworten


    Ich halte das zwar nicht für sinnvoll, aber bitte.

    a) würde die Explorer eine Zeitlinie wie STO mittragen (bitte möglichst nur mit JA oder NEIN, notfalls "tendenziell JA/Nein" antworten)

    Ich kenne die Zeitlinie nicht bis ins letzte Detail, sehe aber von unserer Seite nichts, was dagegen spricht. Wir haben IMHO keine Chars, die von der SFG-Zeitgeschichte abhängen. Also ja, vorbehaltlich einer entsprechenden Umfrage unter unseren Spielern. Ich entscheide sowas nicht allein.

    b) wieviele Missionen in Deiner Amtszeit als CO hatte die Explorer mit relevanten Hintergrunddaten für den Spielhintergrund (also wirklich "grosse" Ereignisse). Prozentangabe reicht.

    Da fehlt eine Definition von "relevant". Wenn wir das New-Espen-Wurmloch als relevant betrachten und die letzte ZLM, vielleicht 30 - 40%. Wenn wir durch uns entdeckte Spezies/Zivilisationen mit einbeziehen, 50 - 60 %. Wenn es um rein politische Verbandelungen der Föderation mit anderen Canon-Spezies sowie Großereignisse wie die Zerstörung von Vulkan geht, 0%.
    Die Frage ist wohl eher, ob _andere_ Einheiten durch uns entdeckte Spezies als relevant ansehen oder nicht. Ich neige dazu, das zu verneinen. Auch die ZLM kann man als einen zwar netten gemeinsamen Hintergrundplot, aber ansonsten eher nebensächlich ansehen. Summa summarum also eher 0.

    c) und wie wichtig wäre Dir/Euch solche Ereignisse, in der neuen Zeitlinie verankert zu wissen?

    Mir persönlich völlig egal. Aber ich nur einer von X Spielern. Es würde erst dann anfangen, mich zu belasten, wenn es den biografischen Hintergrund meiner Figur und/oder die Missionshistorie der Explorer beeinträchtigt. Die Explorer ist keine politiklastige Einheit, das waren eher die Cailleach und New Espen.

    d) gibt es um oder auf der Explorer absolut SFG Spezifische Daten, wenn ja welche (falls in Kürze nennbar)?

    Wie oben gesagt, das New-Espen-Wurmloch sowie New Espen selbst, dann gäbe es noch die Schiffsspec (was ich als durchaus elementar sehen würde), und sonst fällt mir spontan nix ein.