Kadett Shaw

      <RPG>
      Ort: Park vor der Sternflottenakademie
      Zeit: wenn es passt

      Cellie hatte den Kopf in die Hände gestützt. Er war so schwer! Tausend Gedanken wirbelten in ihm herum und wollten sich einfach nicht ordnen lassen. Erinnerungen an ihre Lehrgänge, an ihre Zeit an der Akademie. Die Momente, in denen sie sich wirklich wie ein Mensch gefühlt hatte, weil sie auf dem Weg war, ihre Träume zu verwirklichen. Es war die schönste Zeit in ihrem bisherigen Leben. Aber jetzt saß sie allein auf einer Parkbank vor der legendären Sternflottenakademie und zählte die letzten Minuten, die sie hier verbringen würde. Jeden Augenblick konnte eine Nachricht kommen, die ihre Prüfungergebnisse übermittelte. Davon würde ihre Zukunft abhängen, die sie gerne auf einem Raumschiff auf der Brücke verbringen würde.

      Cellie liebte das Fliegen. Das tat sie schon als kleines Kind. Sie mochte das Gefühl, etwas hinter sich zurück zu lassen. Am besten so viel wie möglich. Sie wollte bis in die Tiefen des Universums eintauchen und seine Grenzen erkunden.

      Als sie klein war, hatte man ihr solche Gedanken verboten, aber jetzt hatte sie die Möglichkeit, aus ihren Wünschen Wirklichkeit zu machen. Vorausgesetzt, sie hatte ihre letzte Prüfung über die „planetaren atmosphärischen Besonderheiten“ auch wirklich bestanden. Mit Schaudern dachte sie daran, dass sie in der Woche zuvor beim Aufzählen der zehn wichtigsten Einflüsse auf „Flugobjekte“ einige Namen falsch buchstabiert oder gar ganz vergessen hatte. Und dabei beherrschte sie doch alles rund um dieses Thema perfekt! Das musste die Aufregung gewesen sein. Aber diese Aufregung könnte auch alles versauen. Die Führungsoffiziere waren streng. Sie könnten sie deshalb durchfallen lassen und davon würde abhängen, ob sie jemals als Flugoffizier tätig sein dürfte.

      Also saß sie da. Immer noch. Cellie nahm ihr PAD aus ihrer nachtschwarzen Tasche, die neben ihr auf der eisernen Bank ruhte. Sie verströmte ein tröstliches Gefühl der Heimat das die junge Frau irgendwie verwirrte. Jetzt bildete sie sich schon ein, eine hässliche Umhängetasche würde ihr irgendwelche Schwingungen übertragen! Was für ein Unsinn.
      Prüfend sah sie auf den kleinen Bildschirm des PADs in der Hoffnung, es könnte doch eine lautlose Nachricht empfangen haben und sie von diesen Gehirnflausen erlösen. Aber ihre Hoffnung wurde enttäuscht. Wo blieb diese verdammte Botschaft? Resigniert legte sie das PAD auf ihren Schoß und stützte wieder mit den Händen ihren Kopf indem sie die Ellenbogen schmerzhaft auf ihre Knie rammte. Blinzelnd schaute Cellie zwischen ihren Beinen auf den staubigen Boden zu ihren Füßen. Kleine grüne Grashalme hatten versucht, sich durch den Schmutz zu graben und beständig zu bleiben, aber sie waren wohl von den unzähligen Füßen der Studenten zertreten worden. Das tat Cellie irgendwie leid. Sie stellte sich vor, wie sie als putziger frischer Spross sich nach Kräften bemühte, zu wachsen und zu leben und dann kam ein riesiger Fuß auf sie zu, der sie mit seiner Schuhsohle zerquetschte, bis grüner Saft austrat, und der Grashalm sein Leben aushauchte, dass er so vorfreudig genießen wollte.
      Cellie schloss die Augen. Auf welch wahnwitzige Gedanken man kam, wenn man lange Zeit nur herumsaß und wartete, vor Aufregung unfähig, etwas Sinnvolleres zu bewerkstelligen.

      Und da ertönte es. Ganz plötzlich. Ein hohes, durchdringendes Fiepen. Erschrocken und mit vor Aufregung heftig klopfendem Herzen richtete sich Cellie auf und starrte für den Bruchteil einer Sekunde das blinkende PAD fassungslos an. Das waren die alles entscheidenden Sätze. Zukunft im All oder… oder was? Darüber hatte sie noch gar nicht nachgedacht. Was würde sie tun, wenn die Führungsoffiziere der Meinung waren, sie wäre als Pilotin unbrauchbar? Cellie wurde schlecht.

      Mit der Vermutung, sie wäre gerade weiß wie eine Kalkwand, hob sie das Gerät etwas an. Sie zitterte und ihre Finger wollten ihr nicht richtig gehorchen. Nach zwei Versuchen schaffte sie es, die Nachricht zu öffnen. Aber lesen? Wie sollte sie lesen, wenn sie vor Übelkeit nur weißen Nebel sah? Sie schüttelte den Kopf und pustete, um den Nebel zu vertreiben und kam sich dabei noch mehr wie eine durchgeknallte Irre vor. Sie war froh, dass niemand sie bei dieser Aktion beobachtete, das wäre ziemlich peinlich. Aber es half nichts. Schnaufend lehnte sie sich zurück und atmete tief durch.

      // Es ist alles gut, Cellie Shaw, // versuchte sie sich selbst zu beruhigen //wenn du gelesen hast, dass du´s geschafft hast, bist du unglaublich glücklich, wenn nicht, kannst du dich dann ärgern, aber erst musst du´s wissen!//.
      Schwach hob sie die Hand und hielt sich das PAD vor das Gesicht. Die Buchstaben hoben sich klar vom Hintergrund ab. Die Nachricht lautete:

      < /RPG>

      < SUM>
      Ort: Park vor der Sternflottenakademie
      Zeit: wenn es passt
      Cellie Shaw wartet auf die Ergebnisse ihrer letzten Prüfung
      < /SUM>

      submitted byClara K.
      aka
      Kadett Cellie Shaw
      Akademie

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „ClaKausG“ ()

      <RPG>

      Ort: Park vor der Sternenflottenakademie
      Zeit: MD1.nachmittags

      ClaKausG schrieb:

      Schwach hob sie die Hand und hielt sich das PAD vor das Gesicht. Die Buchstaben hoben sich klar vom Hintergrund ab. Die Nachricht lautete:


      ********** Incoming Message ************

      Von: Commander T'okar
      An: Kadett Cellie Shaw

      Betreff: Prüfungsaufgabe

      Begeben Sie sich unverzüglich zum Shuttlehangar der Akademie, Hangar 4c, und fliegen Sie mit dem dort bereit stehenden Shuttle des Typ 9 zu Planquadrat Beta Echo 7-2. Dort nehmen Sie zwei weitere Kadetten an Bord und warten auf weitere Instruktionen.

      Gezeichnet,
      Commander T'okar
      Akademieprüfer

      *********** Message Ende ************

      </RPG>

      <NRPG> Na, dann auf zum nächsten Shuttle. ;) </NRPG>

      <SUM>
      Ort: Park vor der Sternenflottenakademie
      Zeit: MD1.nachmittags

      Cellie erhält den ersten Teil ihrer Prüfungsaufgabe.
      </SUM>

      submitted by
      Dalia
      aka Cmdr. T'okar

      <RPG>
      Ort: auf dem Weg zum Shuttlehangar der Akademie
      Zeit: MD1 nachmittags

      ********** Incoming Message ************

      Von: Commander T'okar
      An: Kadett Cellie Shaw
      Betreff: Prüfungsaufgabe
      Begeben Sie sich unverzüglich zum Shuttlehangar der Akademie, Hangar 4c, und fliegen Sie mit dem dort bereit stehenden Shuttle des Typ 9 zu Planquadrat Beta Echo 7-2. Dort nehmen Sie zwei weitere Kadetten an Bord und warten auf weitere Instruktionen.
      Gezeichnet,Commander T'okar
      Akademieprüfer

      *********** Message Ende ************

      Sekundenlang starrte Cellie die Message an. Was sollte das denn jetzt? Was sollte sie am Shuttlehangar? Hatte sie nun bestanden, oder nicht? Wie? Was? Warum?... Hä??? Eine ganze Reihe Fragen zu bändigen und zu beantworten war ganz schön schwer, wenn einem als Informationsquelle lediglich eine verwirrende Nachricht diente, dass wurde Cellie plötzlich klar. Also versuchte sie in aller Ruhe, die für sie zusammenhangslosen Sätze ein zweites Mal zu lesen. Und gleich noch ein drittes Mal. Langsam lösten sich die tausend Fragen auf und Cellie konzentrierte sich auf eine Einzige davon: Was würde sie jetzt tun? Sie wusste schließlich weder, was sie am Ziel erwartete, noch, ob sie als Pilotin angenommen werden würde. Womöglich bekam sie sogar Ärger, weil sie durch die Prüfung gefallen war. Musste sie ihre wenigen Habseligkeiten mitnehmen? Sollte sie sich für immer von der Akademie verabschieden müssen? Durfte sie…- Nein, Stopp! Keine weiteren Fragen, auf die sie keine Antwort hatte. Cellie machte eine ruckartige Kopfbewegung, um ihre kurzen Haare aus der Stirn zu schleudern und machte sich schnell einen knappen Ablaufplan für die nächste halbe Stunde. Mehr Zeit würde sie sich nicht geben, sie wollte schließlich nicht als unpünktlich abgestempelt werden:

      1. Zurück ins Quartier und alle wichtigen Besitztümer einpacken

      Damit würde sie nicht unvorbereitet eine Reise antreten müssen nach die Engel wissen, wohin. Allerdings würde es auch ziemlich blöd kommen, wenn sie mit Sack und Pack beladen auf eine Art pra… pra…, Mist, wie hieß das noch einmal? Cellie konnte gar nicht mehr denken, vor Hitze, Aufregung, einer Unmenge von Fragen und so weiter. Ihr wollten die passenden Worte einfach nicht mehr einfallen. Da wars: Wenn sie mit Sack und Pack beladen auf eine Art praktischen Kontrollflug eingeladen war, in dem die Führungsoffiziere nur testen wollten, wie gut sie sich unter Stress auf der Brücke verhielt (denn von Stress hatte sie gerade ja genug), um ihr vielleicht noch eine Chance zu geben, die Fehler der Prüfungen wieder gut zu machen… Naja, was solls. Wenn diese PESONEN nicht im Stande waren, eine ausschlussreiche Message zu schreiben, mussten sie halt mit den Konsequenzen rechnen, nicht?
      Also, wo war sie stehen geblieben? Die Gedanken spielten wirklich gerade verrückt. Ach ja.

      2. Mit Gepäck zum Hangar 4c marschieren und nach einem Ansprechpartner suchen (Das erklärte sich ja von allein. Cellie wird einfach nur sicher gehen, ob sie sich nicht einfach in ein Shuttle setzen und abheben sollte, oder ob sie vorher noch Anweisungen bekam. Und was wäre, wenn sie sich gar nicht ans Steuer setzen soll, sondern nur einen normaler Passagier abgeben musste? Ups, eigentlich sollte zu diesem Punkt gar nicht so viel nachgedacht werden.)

      …3. Hmm, also, darüber würde sie sich den Kopf zerbrechen, wenn sie im Shuttle saß.


      Ok. Dann mal los! Ächzend erhob sich Cellie von der warm gesessenen Parkbank, schwang ihre schwarze Tasche über die Schulter und bedachte die kahle Erde mit einem bedauernden Blick. Stumm versprach sie, bei ihrem nächsten Besuch der Akademie, wann auch immer das sein sollte, nachzuschauen, ob vielleicht ein kleiner Grashalm daraus hervorgesprossen war. Dann richtete sie sich zu voller Größe auf und marschierte auf das große, graue Gebäude zu. Alle weiteren Gedanken verbannte sie aus ihrem Kopf. Da war nur der Weg, nur der trockene Kiesweg. Weg, Weg, Weg. Irgendwie kam ihr das blöd vor. Der Weg, keine anderen Gedanken, nur der Weg. Plonk. Prima. Cellie rieb sich die Stirn, lächelte beschämt und entschuldigte sich hastig bei dem Kerl, der vor ihr auf dem Boden lag. Das hatte man nun davon, wenn man nur auf den Weg zu seinen Füßen achtete. Man rannte irgendeinen unschuldigen Studenten über den Haufen.
      „Ah Cellie!“, bemerkte der junge Mann wirklich schnellcheckermäßig „Schön, dich noch mal zu sehen. Hast du deine Prüfungsergebnisse schon bekommen. Ich hab bestanden, du auch?“
      Er richtete sich stöhnend auf und klopfte den Dreck von seiner weißen Hose. Dummkopf, jetzt durfte Cellie wieder denken. Wütend funkelte sie den Typ an, den sie als Studenten für Medizin identifizierte. Den Namen hatte sie schon längst wieder vergessen. Als dieser mitbekam, dass sie nicht antworten würde, sprach er begeistert weiter.
      „Ich werde jetzt auf eine Station in der Atmosphäre des Planeten XI4C00872435 gerufen und werde irgendwelche unbekannten Stoffe mit einem sehr erfahrenen Mediziner und Geologen untersuchen. Naja, ich will nicht angeben, aber ich hab die Prüfung nun einmal mit 98,9% bestanden, da kann man solche wichtigen Missionen schon einmal erwarten. Ok. Ich geb es ja zu. Ich werde die Gesteinsproben nur hier auf der Erde prüfen, aber das wichtige ist doch, dass… Hey, geh nicht weg, ich war noch nicht fertig und…“
      Den Rest hörte Cellie nicht mehr. Das Geprahle von diesem Idioten interessierte sie nicht im Geringsten. Was wollte der? Schnaufend stapfte Cellie die letzten Meter Weg bis zu den Quartieren und betrat schließlich die helle Eingangshalle. Hier wimmelte es von Akademieabgängern, die alle konkrete Anweisungen für ihre Zukunft erhalten hatten. Nicht so wie Cellie. Verbittert drängte sie sich an den schwitzenden Leibern vorbei, grüßte diesen und jenen, vermied jedoch tiefere Gespräche. Keiner sollte wissen, dass sie die Prüfungen womöglich gar nicht bestanden hatte. Wie eine kleine Traube von Mädchen. Alle mit tränenüberströmten Gesichtern, die fassungslos ihre Messages durchlasen. Rasch lief Cellie an ihnen vorbei und Angst breitete sich in ihr aus. Was, wenn sie tatsächlich nicht bestanden hatte? Warum hatte sie nur keine normale Nachricht bekommen? Sie biss sich auf die Lippen. Jetzt bloß nicht das Gesicht verlieren. Sie dachte an ihre Therapie-Kurse, in denen sie Strategien gegen ihre Angst vor Wasser erarbeitet hatte. Es würde alles gut gehen, wie die Therapeutin auch immer sagte. ALLES WIRD GUT, DU HAST DOCH EINEN PLATZ IN DIESER WELT! Cellie atmete die stickige Luft ein. Ganz tief, wie sie es immer geübt hatte. Immer wieder.
      „Hey, was tust du da?“ Cellie zuckte bei dem Ruf zusammen. Nicht heulen, nicht heulen, du bist stark.
      „Hi, ich habe gerade das tolle Aroma des Aerosols genossen, wie es so toll nach ungewaschenen Menschen und Abenteuerlust riecht. Weißt du, was ich meine?“ schrie sie über die Schulter zurück zu der unbekannten Person, die sie etwa in der Mitte der Halle vermutete.
      Dann verdrückte sie sich schnell in den nächstbesten Aufzug. Als wäre nichts gewesen, schlug sie nach dessen Stillstand die Richtung zu ihrem Quartier ein.

      Nach etwa fünfzehn Minuten schritt sie durch einen langen Korridor. Hinter ihr holperte der uralte Reisekoffer, in den Cellie notdürftig ihre Kleidung, einige brauchbare Stern- und Planetenkarten und vor allem die verschiedensten elektrischen Geräte, wie ihr PAD oder ein Mini-Hologramm-Projektor, den ein Offizier extra für seinen Kurs angefertigt hatte. Cellie grinste, denn was die restliche Technik anging, so hatte sie das Gefühl, sie hätte bisher irgendwo hinter dem Mond gelebt. Warum auch immer hatte sie sich nie großartig für so etwas interessiert, also besaß sie so neumodische Modelle, deren Bezeichnungen sie noch nicht einmal kannte, gar nicht.
      Also, der lange Korridor. Er musste doch irgendwo zu Ende gehen. Unsicher blickte sie in die abzweigenden Räume, aber ihren Informationen zu Folge, musste Hangar4c doch ganz in der Nähe sein. Bisher ist sie immer nur von Hangar4a gestartet.
      Cellie verlangsamte ihre Schritte und schaute sich verzweifelt um. So ein Sch…dreck! Erst bekam sie eine nicht eindeutige Message, jetzt fand sie diesen Hangar nicht. Gerade, als sie umkehren und mit der Suche von vorne beginnen wollte, endete der Gang in einer großen menschenleeren Halle, der an einer Seite die Wand fehlte. Ein großes Schild leuchtete an der Decke: Hangar4c. Erleichtert sah die junge Frau sich um. Da standen nur drei verschieden große Shuttles. Was sollte das, wo waren die anderen, oder war hier immer so wenig Betrieb? Auf das Schlimmste gefasst suchte sie nach einem Lebenszeichen. Aber hier war keiner.
      //Toll,// dachte sie //und welches der Shuttles soll ich jetzt nehmen? Bin ich hier überhaupt richtig? Wo? Was? Wie? Warum?//. Die Fragen schienen sie schon zu erdrücken, als sie schwach die Silhouette einer menschlichen Gestalt entdeckte, die vor dem blauen Himmel im Hintergrund federnd auf sie zulief.

      </RPG>

      <SUM>
      Ort: Auf dem Weg zum Hangar4c
      Zeit: MD1 nachmittags
      Cellie Shaw bricht zum Hangar4c auf.
      </SUM>

      submitted by
      Clara K.
      aka
      Kadett Cellie Shaw
      Akademie

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ClaKausG“ ()

      Hi Clara,
      dafür dass Cellie nicht wusste, was sie denken soll, war das aber ein langes Post. :D
      Allerdings bin ich nun ein wenig verwirrt.

      ClaKausG schrieb:

      Jeden Augenblick konnte eine Nachricht kommen, die ihre Prüfungsaufgaben übermittelte.

      Ich hatte dich so verstanden, dass die Nachricht auf die Cellie wartet eben die Prüfungsaufgabe (wie oben beschrieben) und nicht das Ergebnis beinhalten sollte.
      Und was die unklaren Message betrifft... ich finde sie ziemlich eindeutig:
      Schritt a) geh sofort zum Hangar, b) schnapp dir das Shuttle, c) flieg zum Planquadrat BE7-2, d) hol zwei Kadetten ab, e) warte auf weitere Instruktionen. Also eindeutiger wird's bei einer vulkanischen Prüfungsaufseherin nicht. ;)

      ClaKausG schrieb:

      //Toll,// dachte sie //und welches der Shuttles soll ich jetzt nehmen?

      Eine Kadettin, die Pilotin werden will, aber ein Typ 9-Shuttle nicht erkennt....? Hmmmm, ich schiebe das mal besser auf die Nervosität, sonst muss sie wohl den Grundkurs noch mal machen. :D

      Mal schauen, ob wir Cellie aus ihrer Misere heraus holen können....


      Titel: Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn die Tür auf geht

      <RPG>

      Ort: Shuttlehangar 4c
      Zeit: MD 1.nachmittags

      ClaKausG schrieb:

      //Toll,// dachte sie //und welches der Shuttles soll ich jetzt nehmen? Bin ich hier überhaupt richtig? Wo? Was? Wie? Warum?//. Die Fragen schienen sie schon zu erdrücken, als sie schwach die Silhouette einer menschlichen Gestalt entdeckte, die vor dem blauen Himmel im Hintergrund federnd auf sie zulief.


      "Sind Sie Shaw?" rief der Techniker in dem verschmutzten Overall ihr zu und lief weiter in die Richtung aus der Cellie gerade gekommen war ohne Anstalten zu machen, langsamer zu werden oder gar stehen zu bleiben.
      Cellie nickte verdutzt, worauf der Mann sie freudestrahlend angrinste.
      "Dann ist das ihrs." Er deutet mit dem Daumen über seine Schulter nach hinten zu den drei Shuttles und lief fröhlich weiter an ihr vorbei zum Ausgang.
      "Ja, aber..." weiter kam Cellie nicht, denn schon war der Techniker in dem Gang verschwunden. // Na, super. // Die Kadettin verzog kurz den Mund. Ob das alles schon Teil ihrer Abschlussprüfung war? Oder wartete die eigentliche Prüfung erst dort auf sie, wenn sie Planquadrat Beta Echo 7-2 erreicht hatte und das hier waren einfach nur ganz normal chaotische Zustände?

      Wie dem auch sei, weiteres Grübeln würde Cellie keinen Schritt weiter bringen. Sie hatte ihre Befehle und ob sie ihre letzte Prüfung bestanden hatte oder nicht, durfte dabei keine Rolle spielen. Sie wollte immerhin Pilotin werden, also wurde es auch Zeit, dass sie sich wie eine benahm. Immerhin standen hier drei Shuttles rum und eins davon gehörte ihr... zumindest für die nächsten Stunden.
      Und da niemand anderes zu sehen war, durfte sie wohl ganz alleine fliegen - ohne Aufsicht!
      Sie strich sich eine vorwitzige Strähne ihres kurzen Haares aus der Stirn, atmete noch ein mal tief ein und aus, packte den Griff ihres Koffers fester und steuerte auf die drei Flugobjekte zu. Und mit jedem Schritt, den sie machte, wichen die Fragezeichen, die ihren Kopf umkreisten, einem schelmischen Grinsen.

      Hatte sie nicht vorhin noch was von Abenteuerlust gesagt? Vielleicht war das ja ihr kleines Abenteuer
      Sie umrundete langsam die drei Shuttles. // Typ-9, Typ-9, Typ-9.... // Bisher war sie zu Übungszwecken nur Typ-6 Shuttles geflogen, das Zuverlässigste, aber auch Älteste was die Sternenflotte besaß. Klein, kompakt, langweilig.
      Cellie ging auf das erste Shuttle zu. Ein RIESEN Gerät, doppelt so hoch wie sie selbst und sechs Mal so lang wie das, was sie bisher geflogen war. Ohne Hilfe kam sie nicht mal an den Schalter für die Heckklappe. Damit fiel das schon mal aus.
      Das nächste war eine Nummer kleiner. Sah schnittig aus und modern. Auch solch ein Modell war sie noch nie geflogen, aber bei näherer Betrachtung würde sie das mal ganz gerne. Sie trat auf die Luke zu und berührte die Schaltfläche daneben. Nichts tat sich. Celle betätigte sie noch einmal, doch die Luke blieb zu. Abgeschlossen! "Na toll..." murmelte Cellie. Zum Glück war keiner im Hangar und wurde Zeuge dieses peinlichen Auftritts.

      Schließlich rollte sie mit ihrem Koffer zu Shuttle Nummer drei. Es war schnittig. Nicht so klobig wie die Standard Shuttles. Die Pylonen leicht nach hinten versetzt und die Nase spitz zulaufend. Ja, das war ein Shuttle, das einem gefallen konnte. Sie trat zwischen die Pylone zum Heck, drückte auf den Sensor und... mit einem Zischen senkte sich die Luke herab und gab den Blick auf das Innere frei.
      Es war gerade groß genug für vier Personen. Zwei Pilotensitze und zwei Stationen an den Seiten, eine links, eine rechts. Aber leider keinerlei Raum für Gepäck. Seufzend nahm Cellie ihren Koffer wieder in die Hand und stieg die Rampe hinauf ins Innere.
      // Dann wollen wir mal... ob wir wollen oder nicht. //

      </RPG>

      <NRPG> Eigentlich wollte ich noch etwas mehr scheiben, aber leider ist der Tag schon rum. ;) Also.... wer zuerst schreibt, malt zuerst. *g* </NRPG>

      <SUM>
      Ort: Shuttlehangar 4c
      Zeit: MD 1.nachmittags

      Cellie darf sich eins der Shuttles aussuchen und entscheidet sich für das, was sich öffnen lässt.
      </SUM>

      submitted by
      Dalia
      aka Cmdr. T'okar

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dalia“ ()

      Titel: Das schnurrende Shuttle Typ 9
      <RPG>
      Ort: Shuttlehangar 4c
      Zeit: MD 1. nachmittags

      Seufzend nahm Cellie ihren Koffer wieder in die Hand und stieg die Rampe hinauf ins Innere.// Dann wollen wir mal... ob wir wollen oder nicht//

      Es war sehr sauber. Das fiel Cellie sofort auf. Nirgendwo entdeckte sie auch nur einen Anflug von Staub. Überall glänzten blank polierte Schalter und Displays. Es roch auch ganz anders, als in den alten Typ 6 –Shuttles. Irgendwie nach Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Aber auch rein und frisch. Glücklich sog Cellie diesen Duft tief in sich ein. Das war ihre Leidenschaft. Das Fliegen. Das Sitzen in einem schönen Shuttle, als wäre es ihr zu Hause. Ok. Das war es ja auch, aber nirgendwo sonst fühlte sich Cellie so wohl. Es war unglaublich, wie stark der Geruch und die Farben des Inneren eines Raumschiffs auf sie wirkten. Sie war sich sicher, dass nur unerfahrene Piloten so überwältigt davon waren und der Rest einer Crew dieses wohltuende Gefühl gar nicht wahrnahmen würden, wie ihn diese Maschine verströmte.

      Und als sich Cellie auf einen der ledernen Pilotensitze setzte, der unter ihrem Gewicht etwas schaukelte, verspürte sie plötzlich tiefe Zuneigung zu dem Shuttle. Sie war überzeugt, dass sie, ihren kleinen Bruder Piere ausgenommen, noch nie solche Gefühle für einen Menschen empfunden hatte. Mit halb geschlossenen Augen strich sie über das Armaturenbrett. Ihre Fingerspitzen kribbelten unter der Berührung und das Shuttle schien zu vibrieren. Zart wanderte Cellies Hand zu dem Display unter den kleinen Rädchen und Schaltern, die es nur bei den etwas älteren Modellen noch gab und fuhr die Systeme hoch.
      Das Shuttle schien aus einer Art Hocke aufzustehen und begann freudig zu brummen. Cellie strahlte. Wie schön es war. Wie schön es war, hier zu sein.
      Einen kurzen Moment lauschte sie dem beruhigen Schnurren, dann startete sie die Betriebssysteme.

      Es war ein berauschendes Erlebnis. Das Shuttle Typ 9 war nicht nur äußerst luxuriös ausgestattet, es flog auch ungeheuer weich und ließ sich prima steuern. Es reagierte schon bei der leisesten Berührung der entsprechenden Regler und Steuergeräte des Grund- und Shuttlesystems. In einer sanften Kurve steuerte sie es aus dem Hangar heraus, als hätte sie schon immer mit diesem Exemplar trainiert. Sie gewann stetig an Höhe und genoss das Kribbeln in ihrem Bauch. Zum Spaß drehte sie noch eine Runde über die Gebäudeteile der Akademie, die jetzt klein wie Spielzeug waren. Sie beschleunigte die Maschine und bremste dann abrupt ab. Das Shuttle nahm das „gechillt“ hin. Es gehorchte auf alle ihrer Befehle wie ein zahmes Haustier und stöhnte kein einziges Mal überanstrengt auf.
      Cellie lachte und Freudentränen benässten ihre Wange. Sie liebte es. Sie liebte das fliegen und die grenzenlose Freiheit, liebte dieses Shuttle. Beflügelt durch ihre Freude jagte sie ihrem Ziel entgegen, dass sie von Übungsausflügen mit dem Shuttle Typ 6 her kannte. Durch das große Frontfenster konnte sie das Planquadrat bereits erkennen.

      //Jetzt aber Schluss mit den Spielchen,// ermahnte sie sich selber //hier handelt es sich womöglich um eine weitere Prüfung oder so, da muss ich doch ernst ankommen!//
      Also verlangsamte sie ihren neuen Freund und steuerte auf die große Landefläche des Planquadrats Beta Echo 7-2 zu. Sie fuhr die Landeklappen aus und die Triebwerke herunter. Weich setzte das Shuttle auf der Station auf.
      Cellie packte ihren Koffer, den sie im Fußraum der zweiten Pilotensitzes verstaut hatte und öffnete über einen weiteren Sensor die hintere Luke.
      Fest entschlossen, keine Schwäche zu zeigen, verließ sie das noch immer wie eine Katze schnurrende Shuttle.
      </RPG>

      <NRPG>
      Vielen Dank für die Antwort :D. Den Fehler mit den Prüfungsaufgaben habe ich geändert. Ich habe das beim schreiben gar nicht mitbekommen. Ich meinte wirklich nur die Ergebnisse der Prüfungsaufgaben, aber so ist das jetzt eben eine sehr mysteriöse Antwort darauf gewesen. Hoffentlich habe ich diesmal soweit alles richtig gemacht, aber ich hatte gerade leider keine Geduld, noch mehr zu schreiben. Das kommt manchmal vor, doch ich hoffe, dass das nicht so auffällt :vain:.
      </NRPG>

      <SUM>
      Ort: Shuttlehangar 4c
      Zeit: MD 1. nachmittags
      Kadettin Cellie Shaw lernt ein Shuttle Typ 9 kennen.
      </SUM>

      submitted by
      Clara K.
      aka
      Cellie Shaw

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „ClaKausG“ ()

      Titel: Es kommt immer auf die Begleiter an

      <RPG>
      # Ort: Planquadrat Beta Echo 7-2
      # Zeit: MD 2.0200

      „Ich hau dir die verdammte Fresse ein!“ Cellie konnte gerade noch in eine dunkle Ecke springen, bevor der riesige Klingone seinem Partner eine dermaßen verpasste, dass er über den Tisch flog und sie nur knapp verpasste. Der Klingone hatte gigantische Pranken und eine fette Narbe im Gesicht. Das Leben hatte ihn gezeichnet und war gerade dabei, auch dem hageren Kadetten die Richtung zu weisen. Er versuchte sich aufzurichten. Doch ehe er in aufrechter Position sehen konnte, wie ihm geschah, rollte er sich reflexartig zur Seite und wich einem erneuten Schlag des Klingonen aus. Der Kadett hatte seine Hausaufgaben gemacht, fand Cellie. Auch wenn sie nicht wusste, wer dieser Mann war, stand ihm die Sicherheit bereits auf der Stirn geschrieben. Er hatte gute Reflexe und kannte sich im Kämpfen aus. „Komm schon Karr! Das ist ein fürchterliches Missverständnis!“ Dieser verbalen Versuche hielten der Wut des Klingonen kaum stand. „Zu spät!“ murrte er und setzte erneut an. „Karr, das ist doch Quatsch. Wegen dir fliegen wir noch aus der Sternenflotte!“ Cellie presste sich in die dunkle Ecke. Gehörte der Klingone etwa dazu? War auch er ein Kadett? Der Mann knurrte böse auf und warf den Tisch beiseite, der ihn von dem hageren Kadetten trennte. „Karr. Komm schon man! Ich bin doch dein bester Freund!“ versuchte er verbal gegen die Wut anzukommen, doch der Klingone fauchte nur. „Du bist todgeweiht!“ „Ich hageres Bürschchen? Ich bin deinen Zorn nicht mal wert. Richte es lieber gegen den Feind da draußen!“ Der Klingone grollte und versetzte dem Kadetten einen Hieb. Er stürzte. Ein Pfiff ertönte und alle, auch Cellie zuckten zusammen. Dieser Pfiff, war das Signal, die Hab-Acht-Stellung einzunehmen, denn ein Führungsoffizier betrat den Raum. In dem Fall den Hangar. Die hübsche Frau hatte immer mal verzweifelt hinüber zu ihrem Shuttle gesehen, doch sie konnte es nicht erreichen. Nicht ohne zwischen die Fronten zu geraten.

      Der Klingone, der hagere Kadett und Cellie strafften sich, fanden zu ihrer Ordnung und beobachteten, wie ein schlanker Vulkanier den Raum betrat. Er verharrte bei den Schotts und beobachtete die Kadetten aufmerksam. Quelend lange, wie Cellie fand. Vulkanier waren so schwer zu durchschauen.

      „Kadett Hennry Werder, Mittelklasse Student?“ fragte er in die Runde, ohne eine Antwort zu erwarten. Kadett Werder rieb sich sein Kinn. „Kadett Karr, Sohn von Ektor, unbeherrscht und insultierend!?“ Die beiden Herren erwiderten nichts. Der Vulkanier sah Cellie nun direkt an. Sie hatte das ungute Gefühl sich nun ebenfalls in die Reihe der „Versager“ einzureihen. „Kadett Chellie Shaw?“ Sie nickte vorsichtig und steif. Das war eine zutiefst unangenehme Situation. Der Vulkanier lief auf sie zu. Nur einige Meter, dann blieb er stehen. „Die Sternenflottenakademie ist keine Kampfarena!“ Er wandte sich an die beiden Herren. „Da sie zum Wiederholten Male gezeigt haben, dass sie andere Ansichten sind, werden sie zu einer einjährigen gemeinnützigen Arbeit auf die USB Shetland versetzt, wo sie unter Kommando von Captain Indians noch einmal zeigen können, wieso sie den Weg der Sternenflotte eingeschlagen haben. Andernfalls ist nach einem Jahr Schluss für sie beide!“ Der Klingone sah seinen Mitstreiter böse an und fauchte, als wollte er sagen, dass er ihn zu tiefst verachte und bei nächstbester Gelegenheit zu den Toten befördern würde. „Kadett Cellie Shaw, ihre Aufgabe ist es, diese beiden Herren unversehrt zu dieser Raumbasis zu befördern.“ Sie sah zu den beiden Herren und musste sich eingestehen, dass sie keinerlei Ahnung hatte, wie sie das tun sollte. Die beiden würden sich im Shuttle an die Kehle gehen. Was sollte sie also tun, wenn das passierte?

      Der Vulkanier reichte ihr einen Datenträger. „Hier sind die Koordinaten!“ Cellie nickte und nahm es an sich. Sie konnte nicht verfolgen, wohin der Vulkanier als nächstes ging, weil sie die Daten auch gleich studierte. „Äh, Commander?“ sagte sie zögerlich und bemerkte, dass der Mann bereits an den Türen zum Flur befand. Er wandte sich herum. Cellie spürte, dass er die Frage erwartete. „Ähm, diese Daten… diese Station liegt am Rande des Quadranten. Das sind 12 Tage bei maximaler Geschwindigkeit mit dem Shuttle.“ Der Vulkanier verzog keinen Mundwinkel. „Ist das ein Problem für sie?“ Cellie schüttelte den Kopf ohne dass ein Nein laut herauspolterte. 12 Tage mit diesen Wesen, in einem engen Shuttle? Sie schluckte und krallte sich in ihren Datenträger.// So ein Mist!// Das war zu viel Testosteron!


      </RPG>

      <SUM>
      # Ort: Planquadrat Beta Echo 7-2
      # Zeit: MD 2.0200
      Cellie trifft auf ihre beiden Begleiter und ist nicht gerade erfreut.

      </SUM>

      submitted by
      sauul99
      aka
      Cmdr. Brown
      Schreibe für dich, aber nicht für dein Ego.
      <NRPG>

      Ich erbitte hier mal einen kurzen Stopp!
      Das letzte Post war inhaltlich leider nicht abgesprochen und knüpft leider auch nicht an das vorherige Geschehen an. Und bevor es ganz wirr wird (mit einem Typ 9 Shuttle - und ja das existiert im Star Trek Universum und ist nicht von mir frei erfunden - kann man nicht in 12 Tagen am Rande der Föderation sein, nicht mal bei Maximum Warp) möchte ich gerne die Zeit haben, einige Dinge hier zu lesen und zu richten.
      Denn auch wenn wir hier Science Fiction schreiben, dann ist eben nicht alles Fiction, sondern auch ein bißchen Science.

      Leider macht die Hitze und die damit verbundenen Kopfschmerzen es mir grad nicht leichter, mein vor 3 Tagen angefangenes RPG zu ende zu bringen. Aber es kommt defintiv etwas von mir dazu. Versprochen!
      Spätestens bis Freitag.

      <NRPG>

      <NRPG>
      Ich sehe ehrlich gesagt keine Probleme. Aber vielleicht liegt es ja daran, dass es bei uns deutlich kühler geworden ist. (Die Tagesanzahl zu ändern wäre ja kein Problem.
      Aber mach mal Dalia... und wenn alle Stricke reißen, werde ich mein rpg hier löschen und ihr zwei könnt die Story weiter fortsetzen, so wie es "geplant" war. Bin dann eh erst mal im Urlaub...

      Also Clara, ignorier mein letztes rpg. Und schauen wir mal wie es weiter geht.
      </NRPG>
      Schreibe für dich, aber nicht für dein Ego.
      Titel: Die Caine war ihr Schicksal

      <RPG>

      # Ort: Hangar im Planquadrat Beta Echo 7-2
      # Zeit: MD 2.0200

      Was Cellie Shaw nicht wusste war, dass es gute Tradition an der Sternenflottenakademie war, junge Kadetten in ihrem letzten Jahr der Ausbildung zu fünft oder sechst für mehrere Wochen zum Test der Ausdauer und der Disziplin in ein Typ 9 Shuttle zu stecken. Schon so namenhafte Sternenflottenoffiziere wie die berühmte Technikerin B'Elanna Torres oder der wagemutige Pilot Tom Paris hatten dieses Ritual über sich ergehen lassen müssen. Da Typ 9 Schuttles, die normalerweise nur für 2 Personen Platz boten, auch im Volksmund Klasse 2 Shuttles genannt wurden, litten Kadetten die diese Tortur überlebt hatten oft auch unter der in Offizierskreisen so genannten Klasse-2-Klaustrophobie.

      Das zweite, was die junge Kadettin nicht wusste war, dass der Vulkanier, der ihr diesen selbstmörderischen Auftrag erteilt hatte, Lieutenant Commander Q'eeg war, dessen Namen in einschlägigen Kreisen ein Synonym für insane also "verrückt" war.

      Da Cellie dies alles nicht wusste, nahm sie die Aufgabe mit dem ihr eigenen und über die letzten vier Jahre erprobtem Kampfgeist und Ehrgeiz in Angriff. Sie wandte sich ihren beiden neuen Mitgenossen zu. Der eine, Henry Werder, wie ihn der vulkanische Ausbilder genannt hatte, trug zumindest eine Uniform der Sternenflotte und war als solcher als Kadett zu erkennen. Die drei schmalen Streifen an seinem Kragen wiesen ihn als einen Kadett 2nd Class aus, was bedeutete, dass sie als Kadett 1st Class rangmäßig über ihm stand und das Kommando während ihres gemeinsamen Fluges inne hatte. Der ander Kadett, der Klingone namens Karr trug keine Uniform, sondern ein martialistisches Gewand, das wohl auf Qo'noS üblich war, doch hier ziemlich Fehl am Platze wirkte. Da Karr jedoch mit Kadett Werder zusammen hier war, ging Cellie automatisch davon aus, dass auch er ein Kadett 2nd Class war.

      „Na gut, dann wollen wir mal. Mein Shuttle steht gleich da vorne.“ Sie wies auf das weißgraue, aerodynamische kleine Shuttle und machte einen Schritt darauf zu. Aus den Augenwinkeln sah sie noch das leicht anzügliche Grinsen auf den Lippen von Kadett Werder. Kaum dass sie sich von ihnen abgewandt hatte, hörte sie dann auch das nervende Pfeifen, dass sie schon von manchen männlichen Kameraden hatte ertragen müssen. Abrupt blieb Cellie stehen und drehte sich langsam wieder um. Sie sah, wie sich der hagere hochgewachsene Mann zu seinem Kameraden hinüber beugte, der seine dunklen Lippen nereits ebenfalls zu einem Grinsen hochgezogen hatte und ein paar spitzer weißer Zähne erkennen ließ, sicherlich mit der Absicht, irgendeinen machohaften Spruch von sich zu geben.

      Dieser blieb dem angehenden Sicherheitsoffizier jedoch beim Anblick von Cellies zornig zusammengezogenen Augenbrauen im Halse stecken. Hatte sie den Kameraden gerade eben noch wegen seiner guten Reflexe und Kampffähigkeit bewundert, war dies nun unerbitterlichem Zorn umgeschlagen. Schon wiede jemand, der sie nur auf ihr hübsches Gesicht und ihre gute Figur reduzierte. Sie hasste das!
      Mit einem Schnauben blies sie sich eine ihrer gefärbten, kurzen Strähnen energisch aus der Stirn und ihre Augen feuerten eine Salve grüner Blitze auf den 1,89m großen jungen Mann ab.
      „Wollten Sie irgendetwas sagen, Kadett 2nd Class Werder?“ fragte sie spitz und betonte seinen Rang, um gleich klar zustellen, wer hier das Sagen hatte. Normalerweise war das nicht Cellies Art, aber es würde schwer genug werden, die beiden Kampfhähne unter Kontrolle zu halten.

      Der Mann mit den aschblonden Haaren nahm Haltung an und lächelte freundlich.
      „Ich wollte nur sagen, wie sehr ich mich schon auf die kommenden 12 Tage mit Ihnen freue... M'am.“ fügte er mit sanfter Betonung hinzu.
      Cellie erwiderte sein Lächeln, aber bei ihr war es ehr ein spöttisches, grimmiges Lachen.
      „Vielleicht wird Ihnen die Freude noch vergehen, wenn Sie feststellen, dass nur zwei Personen regulär in dem Shuttle Platz haben.“
      Komischerweise fiel ihr dieses kleine Detail der Shuttle Specs erst jetzt wieder ein. Sie wunderte sich, dass sie nicht schon früher darüber gestolpert war, denn damit schien ihr Auftrag, zwei! Kadetten einzusammeln, von Anfang an merkwürdig. Doch damit würde sie sich später beschäftigen.

      „Und Ihr Kamerad...“ sie wies auf den hünenhaften Klingonen. „... ist nicht gerade... klein. Und auch nicht besonders reinlich, wie mir scheint.“ Cellie rümpfte die Nase, als ihr ein Hauch klingonisches Eau de Toilette entgegen wehte.
      Henry Werder warf seinem Kumpel ebenfalls einen nun skeptischen Blick zu und schnupperte vorsichtig an ihm. Worauf dieser seine Zähne fletschte, die Schultern hob und „Was gibt’s?“ knurrte.
      „Echt Mann, Karr, die Süße hat recht. Du könntest dich mal häufiger waschen.“ erwiderte Werder, wedelte mit der Hand vor seinem Gesicht und trat einen Schritt beiseite.
      „Fängst du schon wieder an...?“ Karr, Sohn des Ektor, baute seine massige Gestalt zur vollen Größe auf.

      Cellie seufzte und wusste nicht, worauf sie zuerst reagieren sollte: aus das „Süße“ oder darauf, dass die beiden schon wieder einen Streit vom Zaun brachen.

      <NRPG: Hier lasse ich Cellie mal Zeit zum Reagieren... ;) >


      Ort: USS Caine, Klasse-2/Typ 9 Shuttle
      Zeit: MD 2.000

      Endlich saß sie mit den beiden Zankäpfel in dem kleinen Shuttle. Ihr Köfferchen hatte sie wieder an Bord gehievt, wobei ihr Henry in einem Anflug von Galaterie helfen wollte, doch Cellie war schneller gewesen. Sie brauchte niemanden, der sie wie ein zierliches, hilfloses Püppchen behandelte.
      Sie verstauten ihr Gepäck und das der anderen an der Seite der einen Workstation. Dann nahm sie auf dem einen vorderen Pilotensitz Platz, während Werder sich in den zweiten Sessel zu ihrer Rechten plumpsen ließ. Damit blieb für Kadett Karr nur einer der hinteren Behelfs-Sitze an der anderen Workstation übrig, der etwa so bequem war, wie einer dieser Klappsitze in einer antiken Turboprop Maschine, in der in früheren Zeiten Soldaten auf der Erde unterwegs waren.

      Doch Cellie hatte andere Probleme. Sie steckte den Datenträger, den sie bekommen hatte in die vordere Konsole und überspielte die Zielkoordinaten in den Bordcomputer, um eine entsprechende Route berechnen zu lassen.
      Als der Computer des Shuttle jedoch seine Rechenaufgabe beendet hatte, zeigte das Display etwas sehr Merkwürdiges an.
      „Das kann doch nicht sein.“ murmelte Cellie und weckte damit Kadett Werders Aufmerksamkeit.
      „Stimmt etwas nicht?“ Henry beugte sich zu ihr hinüber.
      „Die Daten auf dem Display.“ erklärte die junge Pilotin und deutet auf den Schirm. „Laut Bordcomputer beträgt die Entfernung zur USB Shetland 170 Lichtjahre. Unser Shuttle hat eine maximale Geschwindigkeit von Warp 4, was bedeutet wir würden bei Maximum Warp...“ Sie rechnete es schnell im Kopf durch. „... ungefähr 17 Monate brauchen!“

      „17 Monate?“ Nun war auch Henry Werder leicht irritiert und blickte zweifelnd nach hinten zu seinem Kumpel und dem kleinen Shuttleinnenraum. 12 Tage waren eine annehmbare Zeit, aber 17 Monate? Hatten sie überhaupt genügend Deuterium mit für eine so lange Reise oder würde man von ihnen erwarten unterwegs „nachzubunkern“?
      „Und wie kamen Sie auf 12 Tage, Miss Shaw?“
      Immerhin, er hatte sich ihren Namen richtig gemerkt.
      „Das war auf dem Datenträger angegeben, den mir dieser...“
      „Lieutenant Commander Q'eeg.“ half Henry aus.
      „Den mir Lieutenant Commamder Q'eeg gegeben hat.“ beendete Cellie ihre Erklärung.

      „Und was machen wir jetzt, M'am? Ich bin zwar nicht unbedingt scharf darauf, mein nächstes Jahr am Ar... ich meine, am Rande der Föderation zu verbringen, aber ich würde auch nur ungern wieder zu Lt. Cmdr. Q'eeg gehen und ihm erklären, dass wir seinen Befehl nicht ausführen können. Der Commander kann manchmal ganz schön unangenehm werden... wenn Sie verstehen, was ich meine.“
      Der Kadett 2nd Class sah erwartungsvoll zu Cellie und auch Karr hatte missttrauisch seine klingonischen Ohren gespitzt.

      Tja, das war eine gute Frage. Cellie hatte keine Ahnung, was sie tun sollten. Sie konnte sich keinen Reim auf das ganze machen und fragte sich, ob sich hier nicht doch jemand einen Scherz mit ihr erlaubte.
      Auf der anderen Seite war sie, wenn sie ihre Abschlussprüfung bestanden hatte, Anwärterin auf den Rang einer Ensign. Und man konnte von einem Fähnrich der Sternenflotte, dessen Aufgabe es war dem Kommandanten eines Schiffes zu assistieren und auch selber Kommandoaufgaben zu übernehmen, wohl erwarten, dass er eine solche Aufgabe löste.
      Zwei Personen mit einem Shuttle, das Maximum Warp 4 flog, an den Rand der Föderation bringen...
      Die Stirn nachdenklich in Falten gezogen, starrte Cellie aus der Cockpitscheibe hinaus in den dunkel vor ihr liegenden Planquadrat Beta Echo 7-2.

      Plötzlich fiel ihr ein weiteres Detail auf, dass sie bisher merkwürdiger Weise nicht beachtet hatte. Mittlerweile zeigte der Chronometer des Bordcomputers an, das es 3 Uhr nachts war. Doch sie war am Nachmittag des Tags zuvor am Planquadraten angekommen. Wie kam es, das es jetzt schon so spät war? Und wie war sie zu diesem Hangar gekommen?
      „Sagen Sie...“ wandte sie sich immer noch nachdenklich zu ihren beiden Kameraden um. „Weiß einer von Ihnen, wie er hierher gekommen ist?“

      </RPG>

      <NRPG>

      Da kann man mal sehen, dass selbst erfahrene Commander Fehler machen. Hätte mir nicht nur die Bilder ansehen, sondern auch noch mal die Specs des Shuttle Typs durchlesen sollen, dann wäre mir der Lapsus mit der Crewstärke, ob 2 oder 4, vielleicht schon beim Schreiben aufgefallen.
      Nun müssen wir's halt alle im RPG ausbaden.^^
      Wegen Entfernungen und Reisedauer gibt es übrigens hier eine ganz gute Übersicht. Und eine Karte der Föderation bzw. der vier Quadranten findet sich auf unserer HP.

      </NRPG>

      <SUM>

      Ort: Shuttle USS Caine
      Zeit: MD 2.0300

      Nachdem sich Cellie mit den beiden anderen Kadetten 'arrangiert' hat, entdeckt sie mehrere Ungereimtheiten, was ihre Reise zur USB Shetland betrifft. Außerdem scheint sie eine Erinnerungslücke zu haben, denn sie kann sich plötzlich nicht mehr daran erinnern, was zwischen ihrer Ankunft im Planquadraten und dem Treffen der beiden Kadetten passiert ist.

      <SUM>

      submitted by
      Friederike

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „dalia“ ()

      Cellie Shaw reagiert

      <RPG>

      #Ort: Hangar im Planquadrat Beta Echo 7-2
      #Zeit: MD 2.0200

      Cellie seufze und wusste nicht, worauf sie zuerst reagieren sollte: auf das „Süße“ oder darauf, dass die beiden schon wieder einen Streit vom Zaun brachen.
      Als sie schließlich einen Entschluss gefasst hatte, hielt der Klingone den schmächtigen Kadetten bereits am Kragen gepackt in die Höhe. Dieser strampelte und versuchte sich vergeblich aus Karrs Griff zu winden, der knurrend mit der Faust ausholte.
      Sofort verwarf Cellie ihre Entscheidung wieder. Wenn sie hier nicht eingriff, würde Weder zu Brei geschlagen werden. Sie bemühte sich, soviel Autorität wie möglich in ihre Stimme zu legen.
      „Wenn Sie mich entschuldigen würden, ich hole schon einmal ein paar Doktoren, die sie zusammen flicken und der Akademie verweisen. Ich fliege derweilen mit dem Shuttle zu dieser Raumbasis und unterrichte die Besatzung von ihrem Versagen!“ damit marschierte sie steif an den Kadetten vorbei und schlug die Richtung zu ihrem Shuttle ein. Das war zwar etwas lahm, aber zu ihrer Überraschung äußerst wirksam. Denn schon nach wenigen Schritten hatte Werder sie eingeholt und ein flüchtiger Blick über die Schulter zeigte, dass auch der Klingone folgte. Sie lächelte in sich hinein. //Das war aber einfach// dachte sie.
      „Das zeigt ja, dass die Süße auch sauer werden kann“, bemerkte Hennry sarkastisch und ließ das Lächeln der jungen Frau sofort verblassen.
      „Sie würden mir sehr entgegen kommen, wenn Sie ihre Kommentare unterlassen würden“, zischte sie zurück und musste sich zusammen reißen, nichts Beleidigendes hinzuzufügen. Das würde das Reiseklima nicht gerade verbessern.
      „Schon gut, schon gut!“, beschwichtigte sie der Kadett 2nd Class und auch er verbiss sich offenbar ein erneutes „Süße“. Damit war Cellie nur zufrieden und beeilte sich, um als erste bei ihrem Shuttle zu sein. Sie hatte hier das Kommando und das machte sie aus unerfindlichen Gründen mächtig stolz.
      </RPG>

      <SUM>
      Cellie Shaw schlägt sich mit den neu kennengelernten Kadetten.
      </SUM>

      submitted by
      Clara K.
      aka
      Cellie Shaw
      Titel: Der Klingone weiß es noch

      <RPG>

      #Ort: USS Caine, Klasse-2 /Typ 9 Shuttle
      #Zeit: MD 2.000

      Plötzlich fiel Cellie Shaw ein weiteres Detail auf, dass sie bisher merkwürdiger Weise nicht beachtet hatte. Mittlerweile zeigte das Chronometer des Bordcomputers an, dass es 3 Uhr nachts war. Doch sie war am Nachmittag des Tags zuvor am Planquadraten angekommen. Wie kam es, dass es jetzt schon so spät war? Und wie war sie zu diesem Hangar gekommen?
      „Sagen sie…“ wandte sie sich noch immer nachdenklich zu ihren beiden Kameraden um. „Weiß einer von ihnen, wie er hierher gekommen ist?“
      „Sie haben recht… hmm“, Weder runzelte die Stirn „aber das gibt es doch nicht!“.
      „Scheinbar doch.“, murmelte die junge Pilotin düster und dachte angestrengt nach. Aber sie konnte sich noch immer keinen Reim darauf machen. Noch gut konnte sie sich an jedes Detail ihre Anreise mit dem Shuttle erinnern. Wie es geschnurrt hat! Es war, als wären tatsächlich nur wenige Minuten vergangen bis zu dem Zeitpunkt, als sie die beiden anderen Kadetten beim Prügeln erwischt hatte.
      „Ich weiß, dass ich mich mit Karr von der Akademie auf den Weg gemacht habe“, überlegte Hennry laut und starrte seinen Freund Hilfe suchend an. Dieser hatte den Wortwechsel der beiden verdutzt und mit hochgezogenen Augenbrauen verfolgt. Er schien nicht recht zu wissen, wo das Problem lag. Als er ihren Blick bemerkte, senkte er den Kopf und begann nervös, mit einem riesigen Fuß zu wackeln.
      „Was denken Sie?“, richtete Cellie ihr Wort nun direkt an den Klingonen. Doch Werder übertönte sie:
      „Was hast du, Kumpel?“, wollte er etwas besorgt wissen.
      Entrüstet stemmte seine Nachbarin die Hände in die Hüfte. Wie konnte es dieser Kadett 2nd Class wagen, ihr ins Wort zu fallen?
      Doch viel Zeit zum Weiterärgern blieb ihr nicht, denn Karr richtete sich auf seinem unbequemen Platz auf und begann mit dunkler Stimme zu sprechen.
      „Ich weiß nicht, was ihr jetzt denkt, aber ich kann mich an alles erinnern“, begann er langsam und warf einen prüfenden Blick auf den Bordcomputer „an alles, was seit unserem Aufbruch an der Akademie bis jetzt passiert ist.“,
      Gespannt rutschte Cellie auf ihrem Sitz hin und her und warf Werder einen irritierten Blick zu. Er erwiderte ihn und zuckte verwirrt mit den Achseln.
      Der Klingone fuhr fort:„Hennry und ich fuhren mit verschiedenen Liften und wurden schließlich von einem Sicherheitsoffizier abgeholt und hierher gebracht.“- „Ja, so war es“, bestätigte der Kadett mit Nachdruck „aber dann…“
      „Er sagte, wir sollen hier warten bis uns jemand genauere Anweisungen erteilen würde.“, machte er unbeeindruckt weiter.
      „Also setzten wir uns auf eine Bank und taten, was er befohlen hatte. Wir sprachen kein einziges Wort miteinander.“, und zögernd fügte er hinzu: „Hennry war nicht richtig.. naja, nicht wirklich da. Er hat sich komisch benommen und ständig geblinzelt. Ich habe mir keine weiteren Gedanken gemacht. Es könnte ja sein, dass er eine Art Anfall hatte, die für Terraner ganz normal sind.
      Nach einer Ewigkeit, wie mir schien, tauchte ein Mann auf. Er trug die Uniform eines Commanders und bewegte sich sehr anmutig.“, er geriet ins Stocken. „Er… er untersuchte uns mit einem Scanner und starrte uns ziemlich lange einfach nur an. Dann sprach er kurz mit dem Vulkanier, Lieutenant Commander Q’eeg. Er reichte ihn mehrere Datenträger und verschwand dann durch eine Sicherheitstür. Der Lieutenant stellte etwas mit den Trägern an, aber das konnte ich nicht erkennen, weil er mir den Rücken zukehrte. Als er weg war, begann sich Hennry wieder normal zu verhalten. Und kurze Zeit später stritten wir uns auch schon. Sie tauchten auf, Miss Shaw und den Rest kennen sie ja.
      Ich glaube nicht, dass jemand der Männer damit gerechnet hat, dass ich bei vollem Bewusstsein war. Sie hielten mich wohl auch für weg.“
      Schweigen. Werder starrte den Klingonen erstaunt und ungläubig an und auch Cellie hatte so ihre Zweifel, was die Richtigkeit der Schilderung betraf.
      „Ich wusste, dass ihr mir nicht glauben würdet.“, seufzte Karr betrübt, krümelte sich auf seinem Sitz merkwürdig zusammen und machte nicht den Eindruck, noch etwas zu diesem Thema sagen zu wollen.
      Die junge Frau und Hennry Weder sahen sich an und ihr Entschluss stand fest: Zwar stimmte mit Lieutenant Commander Q’eeg und den Datenträgern so einiges nicht, aber länger mit dem Shuttle hier herumstehen nutzte nichts. Es war vielleicht sogar gefährlich, in der Nähe dieser mysteriösen Leute zu bleiben. Was auch immer mit Hennry und Cellie geschehen und mit Karr nicht geschehen war, es sollte sich keinesfalls wiederholen und zum Nachgrübeln hatten sie auf ihrer Reise genug Zeit.

      „Also los.“, sagte Cellie „wollen wir es wagen, zu starten. Wir können jeder Zeit umkehren, oder eine andere Raumbasis aufsuchen. Finden wir die Wahrheit heraus!“, fragend sah sie ihre Genossen an.
      Beide nickten zustimmend. Ob es schwer werden würde, oder nicht, sie waren entschlossen, die Sache in Angriff zu nehmen, die schier unmöglich erschien. Cellie schluckte. Ob sie damit ihr Schicksal besiedelte?
      „Kurs auf die Raumbasis am anderen Ende des Quadraten…“ sie schloss für einen Moment die Augen. //Wenn das mal gut ging.// Dann startete sie erneut die Systeme und schoss aus dem Hangar heraus.

      </RPG>

      <SUM>
      Kadett Cellie Shaw deckt durch die Erzählungen ihres Kameraden Karr einige Ungereimtheiten auf und beschließt, die schier unmögliche Reise ans andere Ende des Quadraten anzutreten.
      </SUM>

      submitted by
      Clara
      aka
      Cellie Shaw
      Hallo Clara,
      hier kommt meine Antwort auf dein Post.
      Eine Sache ist mir noch aufgefallen: Bei der SUM am Ende des Posts bitte Ort und Zeit mit angeben (bei Ortwechseln mehrere Einträge). Hier im Forum erscheint das noch nicht so wichtig, aber später auf der Einheit brauchen wir diese Angaben für unser Missionslog. Und da erleichtert es die Arbeit sehr, wenn man nicht alle Angaben aus dem Post rauszuchen muss, sondern unten in der SUM aufgelistet sind.
      Ist auch eine Hilfe für die anderen Spieler, um sich schneller zurecht zu finden, falls man mal was nachlesen möchte.

      Ansonsten möchte ich mich auf diesem Weg auch noch mal bei Sina für meine überzogene Reaktion ihres Post betreffend entschuldigen: Liebe Sina, es tut mir sehr leid und ich würde mich freuen, wenn du hier wieder mit ins RPG einsteigst. Und Clara würde sich sicherlich auch freuen.
      Ich verspeche auch, keine RPG-Stopps mehr auszurufen. Es sei denn, einer sitzt gerade an einem längeren RPG und bittet um eine Wartepause. Aber ansonsten soll das RPG fließen. ;)

      Und nun zum RPG. Ich hab mal einen größeren Sprung gewagt und hoffe, das irritiert nicht zu sehr.
      Aber lest selbst....


      Titel: Unbekanntes Neuland

      <RPG>

      # Ort: USS Caine
      # Zeit: MD 2.0000

      „Also los.“, sagte Cellie „wollen wir es wagen, zu starten. Wir können jeder Zeit umkehren, oder eine andere Raumbasis aufsuchen. Finden wir die Wahrheit heraus!“, fragend sah sie ihre Genossen an.
      Beide nickten zustimmend. Ob es schwer werden würde, oder nicht, sie waren entschlossen, die Sache in Angriff zu nehmen, die schier unmöglich erschien. Cellie schluckte. Ob sie damit ihr Schicksal besiedelte?
      „Kurs auf die Raumbasis am anderen Ende des Quadraten…“ sie schloss für einen Moment die Augen. //Wenn das mal gut ging.// Dann startete sie erneut die Systeme und schoss aus dem Hangar heraus.


      Der Bordcomputer zeigte den Kurs zur USB Shetland auf dem rechten Monitorfeld an, während das linke Gesichtsfeld frei blieb, so dass Cellie durch die Fenster auf 'altmodische' Weise navigieren konnte. Sie flogen mit ¼ Impuls und hatten in wenigen Sekunden den Planquadranten mit seinem Hangar und seinen Q'eegs hinter sich gelassen und steuerten geradewegs durch die Atmosphäre auf den interplanetaren Raum zu. Doch kaum dass sie die helle Bläue durchstoßen hatten und die Nachtschwärze des Alls sie umgab, blinkte ein Licht am Kommunikationspanel auf.
      Werder aktivierte es und sofort schallte eine nüchterne, aber doch strenge Stimme durch das kleine Shuttle.
      [USS Caine, hier ist McKinley Station. Nennen Sie Kurs und Ziel.]

      Werder warf Cellie einen fragenden Blick zu, aber sie nickte bereits zum Zeichen, dass sie das übernehmen würde. Sie räusperte ihre Stimme und versuchte fest und zuversichtlich zu antworten.
      „Hier Shuttle USS Caine. Unser Kurs ist 120.5 bei Warp 3,9. Ziel Donatu Sektor, USB Shetland.“
      Einen Moment lang war nur noch Rauschen in der Leitung zu hören, dann wieder dieselbe Stimme. Diesmal wesentlich weniger streng, eher... verdutzt.
      [USS Caine, Zielangaben bitte wiederholen.]
      „Ziel ist die USB Shetland im Donatu Sektor.“ erklärte Cellie mit einem leichten Augenrollen. Sie wussten ja selbst, wie irrwitzig das anhörte.
      [Bitte identifizieren Sie sich, USS Caine.] kam dann doch die recht prompte Aufforderung.
      „Akademieshuttle USS Caine, erste Pilotin Kadett 1st Class Cellie Shaw.“
      [USS Caine, halten Sie Kurs und Geschwindigkeit bei und bleiben Sie dran.]

      # Ort: McKinley Raumstation im Erdorbit

      Am anderen Ende der Leitung saß ein ziemlich verwirrter Systemoperator im Rang eines Petty Officers. Der sonst ruhige Deltaner hatte schon einige Dienstjahre auf dem Buckel, aber so etwas komisches war ihm noch nicht untergekommen. Mit einem kurzen Blick über seine Schulter wandte
      er sich an seinen Vorgesetzten.
      „Ähm, Lieutenant, ich habe hier eine mekrwürdige Situation.“
      In zwei großen Schritten war der hagere Mann bei dem Operator.
      „Was gibt es denn, Mr. Gavin?“
      Der Petty Officer deutete auf seinen Schirm.
      „Ich habe hier ein Akademieshuttle, das behauptet zum Donatu Sektor unterwegs zu sein.“
      „Ja und?“ Der Lieutenant hob fragend eine Augenbraue.
      „Die Pilotin ist Kadettin und ihr Fluggerät ein Typ 9 Shuttle, Sir. Meinen Sie, da erlaubt sich einer einen Scherz mit uns?“

      Für einen Moment stutze der diensthabende Wachoffizier der Operationszentrale (OPS) der McKinley Raumstation irritiert, dann zuckten sein Mundwinkel kurz nach oben.
      „Fragen Sie mal, wie viele Passagier an Bord sind.“
      Der Operator sah seinen Chef kurz verwirrt an, tat aber wie ihm geheißen.
      „USS Caine, hier McKinley Station. Wie groß ist Ihre Crew?“
      [Drei Personen.] ertönte die Antwort, während das Shuttle immer noch mit ¼ Impuls auf die Station zuflog.
      Jedes Schiff, das zur Erde oder von der Erde weg wollte, musste an den Kontrollen der McKinley vorbei. Die meisten machten hier ohnehin Halt, weil sie zu groß für den planetaren Flug waren oder die McKinley zum Umschlagen ihrer Fracht nutzten.
      „Irgendwelche Zivilisten an Bord?“ fragte der PO auf Anweisungen weiter.
      [Negativ.]
      Auch wenn der Lieutenant hinter ihm bereits eine Ahnung hatte, war der Deltaner noch nicht ganz überzeugt, dass hier alles seine Richtigkeit hatte.
      „Ich möchte mit dem ranghöchsten Offizier an Bord sprechen.“
      [Das tun Sie, McKinley Station.] meldete sich die junge Frau wieder zu Wort, einen leicht genervten Unterton in ihrer Stimme.

      Nun wurde das Grinsen des Lieutenants noch breiter.
      „Das ist bestimmt ein Test.“ murmelte er seinem Mitarbeiter zu. „Schicken Sie sie weiter nach Sternenbasis 24. Auf dem Weg dorthin gibt es genügend Systeme zum 'Nachbunkern'. Falls Sie sich nicht vorher gegenseitig aus der Luke werfen. Mal sehen wie weit sie kommen.“
      Petty Officer Gavin schaute immer noch skeptisch auf seinen Schirm, aktivierte aber erneut den Kommunikationskanal zur USS Caine und gab die entsprechenden Informationen durch.
      „USS Caine, hier McKinley Station. Gehen Sie auf neuen Kurs 145.3 , Orion Sektor und fliegen Sie Sternenbasis 24 an. Gehen Sie auf Warp nach eigenem Ermessen.“
      [Bestätige neuer Kurs 145.3. USS Caine over and out.]
      „Guten Flug. McKinley Station out.“ Kopfschüttelnd wandte sich der Deltaner dem nächsten näherkommenden Objekt auf seinem Sichschirm zu.

      # Ort: USS Caine

      Cellie gab gerade den neuen Kurs in den Bordcomputer ein und verfolgte die nun erscheinende, korrigierte blaue Linie auf dem Display rechts. Dann sah sie, wie sich das Symbol, das ihr Shuttle darstellte, in die entsprechende Richtung drehte und den neuen Kurs aufnahm.
      Werder ließ sich mit einem deutlichen Stöhnen in den Copilotensitz zurück fallen.
      „Puh, was war das denn?“
      Cellie zuckte mit den Schultern. „Sie übliche Flugabwicklung nehme ich an.“
      „Nein, ich meine das andere. 'Ich möchte mit dem ranghöchsten Offizier an Bord sprechen.'“ äffte er die Stimme des Operators nach.
      „Der hält uns vermutlich für schwachsinnig, dass wir den Flug tatsächlich wagen.“
      „Na, wenn man uns solche Befehle gibt...“ knurrte Hennry und rollte mit den Augen.
      „Also gut, wir gehen gleich auf Warp. Schön fest anschnallen...“ rief Cellie noch durch Cockpit bevor sie von Impuls- auf Warpantrieb umschaltete und den entsprechenden Schubregler mit zwei Fingern fast bis zum Anschlag nach oben schob.
      Um die Caine erschien das übliche blauweiße Leuchten und für eine Sekunde zog das Sternenlicht in schmalen langgezogenen Streifen an den Fenstern vorbei. Dann hatte das Shuttle die eingegebene Geschwindigkeit von Warp 3,99 erreicht und glitt geräuschlos durch das nachtschwarze Universum.

      Cellie war mit Absicht nicht auf vollen Warp gegangen. Sie war selbst noch nie so schnell geflogen und traute dem kleinen Schiff noch nicht so recht. Auch wenn es sich bei Impulsgeschwindigkeit und in Atmosphäre wunderbar steuern ließ, hier waren sie mitten im All und völlig auf sich gestellt. Sie wollte nicht gleich riskieren, dass sie alle in die Raumanzüge springen mussten und schwerelos umhertreiben würden. // Haben wir überhaupt genügen Raumanzüge an Bord? // schoss es ihr spontan durch den Kopf. Immerhin war das Shuttel ja nur für zwei...
      „Karr überprüfen Sie die Ausrüstung an Bord. Sehen Sie nach, ob genügend Raumanzüge für alle vorhanden sind und machen Sie eine Aufstellung unserer Versorgungslage.“ rief sie nach hinten.
      Das sie da nicht vorher dran gedacht hatte. Gedanklich schlug sie sich mit der Hand vor die Stirn.

      Der Klingone knurrte, gehorchte aber ihrer Anweisung und erhob sich von seinem Behilfssitz. Dann ging er in das kleinere, hintere Abteil.
      „Hey, eigentlich können wir uns doch dutzen, oder?“ bemerkte Werder mit einem süfisanten Lächeln und fläzte sich in den Sessel.
      Diesmal war es Cellie, die mit den Augen rollte. Sie versuchte so viel Schärfe wie möglich in ihre Stimme zu legen und wandte sich ihm zu, ohne die Augen von ihren Anzeigen zu nehmen.
      „Sie können ihm gerne zur Hand gehen, Kadett Werder.“
      Der Angesprochene blieb wo er war und sein Lächeln wurde noch breiter.
      Mit einem eiskalten Blick fuhr sie zu ihm herum und sah ihn an. „Das war keine Bitte.“
      Abwehrend hob Hennry die Arme in die Luft, richtete sich dann aber doch auf und ging ohne ein weiteres Wort nach hinten zu seinem Kameraden.
      Cellie schüttelte den Kopf. Dieser Kerl reizte sie bis auf's Blut. Das konnte ja echt heiter werden.


      # Ort: USS Caine, Vulkan Sektor
      # Zeit: MD 22.2219

      Sieben Minuten nachdem sie auf Warp gegange waren, hatten sie das Sonnensystem verlassen, in dem sie vier Jahre lang zuhause gewesen waren. Bei Cellie und Hennry war es sogar sehr viel länger ihr Sonnensystem gewesen. Nun waren sie in völlig unbekanntem Gebiet. Zumindest für sie unbekannt. So weit war Cellie noch nie von der Erde und ihrem Zuhause entfernt gewesen.
      Dass sie das Sol-System verlassen hatten, lag nun schon 3 Wochen zurück. Sie hatten bereits das Kei-System rechts liegen gelassen und würden in einigen Tagen Andoria passieren.
      Bisher war ihr Flug relativ unspektakulär verlaufen. Wenn man mal von den kleineren Reibereien an Bord absah.
      Im hinteren Bereich hatten sie zwei Schlafstellen eingerichtet. Einer, so hatte Cellie beschlossen, musste immer Wache halten; auch wenn das Shuttle über einen Autopiloten verfügte. Sie wollte auf ihrer ersten Mission nichts dem Zufall überlassen. Mit etwas Sorge warf sie einen Blick auf die Deuteriumanzeige. Gut zwei Drittel ihres Antriebtreibstoffs hatten sie breits verbraucht. Sie hoffte, dass der Rest ausreichte, damit sie zumindest Andoria erreichten, um dort ihren Deuteriumtank aufzufüllen.

      „Hier bitte.“ Eine Hand hielt ihr einen dampfenden Kaffeebecher hin. Klingonischer Raktajino, was sonst!
      „Danke.“ Sie nahm die Tasse mit ihrer freien Hand entgegen und stellte sie vor sich auf eine freie Fläche ihrer Bordkonsole.
      „Sie sollten sich mal ein bißchen ausruhen.“ fügte Werder hinzu. „Ich kann für Sie übernehmen.“
      Cellie schüttelte ihr schwarzes Haupt. „Geht schon.“
      „Trauen Sie mir etwa nicht?“ fragte der 2nd Class Kadett belustigt.
      Zögernd wich Cellie der Frage aus. Es war nicht so, dass sie ihm nicht zutraute die Anzeigen im Blick zu behalten. Er hatte das in den letzten Wochen immerhin schon ein paar Mal getan, meist zusammen mit Karr. Aber tatsächlich hielt sie etwas zurück, ihm die volle Verantwortung für das Shuttle zu überlassen. Vielleicht waren es die Umstände unter denen sie sich kennen gelernt hatten, vielleicht aber auch seine recht laxe Haltung zuweilen.
      „Ich will nur ein paar Kursberechnungen durchführen.“ antwortete sie schließlich.

      Werder nahm in dem Copilotensitz Platz und lehnte sich entspannt zurück. Es fehlte eigentlich nur, dass er die Füße auf die Konsole legte.
      „Wissen Sie, Shaw, Sie sollten das alles nicht so ernst nehmen. Ist doch nur 'ne Prüfung. Und vermutlich rechnen Sie sowieso damit, dass wir versagen.“
      „Ich nehme das aber ernst.“ fuhr sie in plötzlich an. Ihre Augenbrauen wütend zusammen gezogen, funkelte sie ihn mit ihren grünen Augen an. „Ihnen mag Ihre Laufbahn ja egal sein, aber mir meine nicht! Ich will die Aufgaben, die man mir gibt, schaffen. Und zwar erfolgeich.“
      „Woah. Ist ja gut.“ Er hob entschuldigend eine Hand. Dann studierte er ihr Gesicht eine Weile, während sie sich wieder auf ihre Anzeigen konzentrierte. „Woher denn diese Arbeitswut?“ fragte er schließlich in versöhnlichem Ton. „Wollen Sie unbedingt Offizier werden?“

      <NRPG: Na, mag Cellie was von sich erzählen, bevor die Ruhe vor dem Sturm eventuell gestört wird? ;) >

      </RPG>

      <SUM>
      # MD 2.0000, USS Caine im Sol-System

      Bevor ihre Reise richtig beginnt, müssen die drei Kadetten erst noch durch die Flugkontrolle der McKinley Station. Dort hält man ihr Anliegen zunächst für einen Scherz.

      # MD 22.2219, USS Caine zwischen dem Kei-System und Andoria-System

      Drei Wochen haben die Kadetten an Bord überlebt, doch so langsam geht ihnen der Sprit aus. Und auch die Nerven scheinen ein wenig blank zu liegen. Es liegt zumindest deutlich Spannung in der Luft.

      </SUM>

      submitted by
      Friederike