2415-03-18

      STORYLINE

      =A= Joral Tegit, USS Gunnthra =A=

      <quote>
      "Das war nicht komisch..." rief sie ihn hinterher und ärgerte sich, dass ihren Ärger doch nicht völlig unterdrücken konnte.
      </quote>

      "Immer zu Diensten!", kam der Ruf von Joral, während er in Richtung des Cockpits lief. "Wenn ich Sie irgendwie dafür entschädigen soll, sagen Sie es einfach", war es eindeutig zweideutig zu vernehmen.

      Er ließ sich auf den Pilotensitz fallen und war für einen Moment überrascht, dass ihm keiner der anderen folgte. So ein Abflug von der Station war doch etwas besonderes. Etwas aufregendes. So etwas erlebte man nun wahrlich nicht jeden Tag. Klar, ein Raumschiff aus einer Werft oder einem Raumdock zu fliegen toppte das ganze noch, aber damit konnte er nun mal gerade nicht dienen.

      <quote>
      Die Gunnthra setzte sich in Bewegung. Nicht das man es durch die Trägheitsdämpfer hindurch gespürt hätte. Doch langsam löste sie sich von den Dockkontrollen der Sternenbasis. Jorals Hände flogen geschickt über die Kontrollen und so nahm der Runabout Fahrt auf. Die großen Tore öffneten sich bereits und durch sie hindurch konnte man das All entdecken. Ein erhebender Anblick.
      </quote>

      Der Flugplan, den er schon von der Raumkontrolle bekommen hatte, wurde bestätigt und er begann leise zu pfeifen. 3 Wochen hatte er jetzt Zeit, sich um die reizenden Ladies an Bord zu kümmern - vom Shuttle selbst mal ganz zu schweigen. Er hatte nicht vor, die Zeit irgendwie zu verplempern, nein, er würde sie voll und ganz auskosten.

      [Shuttle Gunnthra, achten Sie auf Ihren Flugvektor], erklang eine Stimme und riss den Trill aus seinen Gedanken.

      "Immer locker bleiben", murmelte Joral und korrigierte die Flugbahn um wenige Grad. Dass die immer so pedantisch sein mussten. Wenn es nötig war, hätte er auch zwischen den beiden Schiffen, die vor ihm lagen durchfliegen können. Dass weder die Nova- noch die Galaxy-Klasse sich im Moment bewegten, machte das zu einer sehr einfachen Übung. Doch Joral konnte dem Drang widerstehen - sie wollten ja losfliegen und nicht zurückgepfiffen werden. Vielleicht wies man ihnen dann noch einen Piloten zu, der sie fliegen sollte und er musste zuschauen. Nein, das wollte er auf gar keinen Fall. Also hielt er sich brav an die Vektoren, die ihm zugewiesen worden waren und flog mit ruhiger Hand aus dem Gewühl in der Nähe von Starbase One.

      Ein Beobachter konnte sehen, wie sich die USS Gunnthra kurz in die Länge zu ziehen schien und mit dem üblichen Blitz auf Warp ging.


      =A= Licea Irani, USS Gunnthra =A=

      Von einem Moment auf den anderen wurde Licea bewusst, wie klein so ein Schiff der Danube-Klasse eigentlich war. Sie hatten das Cockpit, die Lounge und ihre Kabinen. Die medizinische Abteilung war weniger als Aufenthaltsraum nutzbar. Aber damit war der Platz auch schon erschöpft. Auch wenn allein schon ihr Quartier größer war als jenes, das sie auf Starbase One bewohnt hatte, war die Starbase selbst natürlich von enormer Größe. Sie hatte viel Zeit damit gebracht, die verschiedenen Decks zu erkunden, während sie gewartet hatte. Diese Möglichkeit hatte sie in den nächsten 3 Wochen nicht. Zwar hatte sie die Gunnthra Katie gegenüber als weitaus komfortabler als einen Frachter angepriesen, doch erst jetzt, als sie abgelegt waren, wurde ihr die Enge so richtig bewusst.

      **Alles in Ordnung?**, schreckte eine Stimme in ihrem Kopf Licea auf, während sie weiter auf ihre Milch starrte.

      "Das diplomatische Corps kann immer gute Leute gebrauchen", mischte sie sich in genau dem richtigen Tonfall ein - das hatte sie ja immerhin oft genug trainiert in den letzten Jahren. Sie bemühte sich, die Gedanken an die Enge an Bord zu vergessen und schaute noch immer nicht auf. "Und ein breit gestreutes Fachwissen macht es einem sicher leichter, dort einzusteigen. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass man uns in die jeweiligen Abteilungen und nicht auf die Posten versetzt hat. Außer die Raidon hat einen enormen Nachwuchsmangel, das wird uns aber sicher der Captain oder der Erste Offizier mitteilen, sobald wir an Bord sind. Im Zweifelsfall unsere Abteilungsleiter." Den Zusatz, dass die meisten an Bord ja recht frische Ensigns waren, verkniff sie sich auszusprechen. Sie wollte die einzige Ausnahme dieser Aussage, nämlich sich selbst, nicht erklären müssen.

      Eine psychologische Meisterleistung die Stimmung an Bord zu dämpfen, schwang ein Gedanke zu Licea rüber, doch die Betazoidin verzog lediglich den Mund leicht zu einem amüsierten Lächeln. Vor 4 Jahren war sie vermutlich genauso gewesen, als sie die Akademie verlassen hatte - optimistisch, jede Gegebenheit sofort selbst lösen zu können, das Schiff aus jeder Lage retten zu können, überzeugt davon, dass die neue Einheit nur auf jemanden wie sie gewartet hatte.

      [Ladies und Gentleman, wir befinden uns nunmehr auf dem Flug zur USS Raidon. Errechnete Ankunftszeit in 20 Tagen und 17,5 Stunden.] Jorals Stimme klang selbst über das Kommunikationssystem noch amüsiert und das Wort 'Ladies' hatte er auf seine ihm ganz eigene Art und Weise betont.

      "Und, Lieutenant, wird Ihre Katze einen Mitbewohner akzeptieren, oder muss ich meine Sachen etwas enger zusammen stellen?", jetzt hob Licea den Blick und ihre schwarzen Augen blickten den Marine an. "Oder bestehen Sie auf jemanden, der Ihnen den Bauch krault?", schaute die Betazoidin zu Chr'is und hob gleich wie entwaffnet die Hände. "Das war nicht mein Gedanke, sondern seiner", deutete Licea mit dem Kopf in Richtung Cockpit.


      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: Die gesammte Crew
      You can't take the CNS from me...
      USS Eternity ▪ USS Raidon


      Der Klügere tritt nach!
      Slack!, trandoshanischer Krieger

      Prolog
      =^= Chr’is, USS-Gunnthra =^=

      Eigentlich hatte Chr’is beim Start den OPS-Posten einnehmen wollen. Doch der Scherz des Trill kam auch bei ihr nicht so gut an. Sollte er mal ruhig alleine fliegen. Sie selber hatte schon fast 200 Starts hier gemacht. Mit Shuttles und auch mit Runabouts. Der Anblick war schon faszinierend, aber für sie war es kein ‚muss’ mehr.
      So langsam schlich sich auch ein wenig Verärgerung bei ihr ein. Hoffentlich würden die Katzenscherze bald auf hören. Sie konnte das nicht leiden. Noch weniger Katzenklowitze. Damit konnte man sie binnen Sekunden auf die Palme bringen!
      Mit etwas Mühe blieb sie ruhig. Das kleine Team stand erst am Anfang und da konnten sie nicht gleich mit Ärger oder gar Streit anfangen. Man musste sich erst ein Mal kennen lernen

      Storyline
      =^= Crew, USS-Gunnthra Sozialraum =^=

      Für die meisten an Bord ging der Start völlig laut los vor sich. Nicht so für die Iskyra. Ihre Sensoren nahmen viel mehr wahr als normale Sinne. So konnte sie hier dem Gespräch folgen und zugleich den Start ‚beobachten’.
      Irgendwie hatte sie bei den meisten den Eindruck dass sie mit etwas hinter dem Berg hielten und gewisse Dinge nicht aus sprachen. Aber es war verständlich, dass nicht jeder jedem alles gleich bei ihrem ersten Zusammentreffen auf die Nase band. Sie selber war ja auch nicht sehr redselig. Es versprach noch interessant zu werden. Die Lektüre der Personalakten würde ihr auch Erkenntnisse bringen. Sie würde sie lesen müssen, da sie ja der einzige Arzt war und für alle Fälle vorbereitet sein musste.

      <quote>"Und, Lieutenant, wird Ihre Katze einen Mitbewohner akzeptieren, oder muss ich meine Sachen etwas enger zusammen stellen?", jetzt hob Licea den Blick und ihre schwarzen Augen blickten den Marine an. "Oder bestehen Sie auf jemanden, der Ihnen den Bauch krault?", schaute die Betazoidin zu Chr'is und hob gleich wie entwaffnet die Hände. "Das war nicht mein Gedanke, sondern seiner", deutete Licea mit dem Kopf in Richtung Cockpit. </quote>

      Schon wieder ein Katzenjoke! Ungewollt stellte sich ihr Fell ein wenig auf. Denn wendete sie, auch wenn es eigentlich nicht nötig war, Licea ihr Gesicht zu. Ihre normaler Weise halb geschlossenen Lieder hoben sich, so das die Betazoide die erblindeten und leider ausdruckslosen Augen sehen konnte.

      „Die Gedanken sind frei. Nur sollte man auf intime Zärtlichkeiten verzichten bis man sich besser kennt und Freundschaft geschlossen hat. Und unser junger Sportpilot wird schon noch ruhiger werden. Unser Flug dauert und er kann nicht die ganze Zeit alleine Fliegen. Wir werden ihn also ablösen müssen. Wer außer Ensign Tegit und mir hat Erfahrung als Pilot einer Danube?“

      Chr’is war bemüht gewesen ihren neutralen ‚Ärzteton’ zu nutzen, welchen sie sich angeeignet hatte um mit Patienten zu reden. Hoffentlich war nicht all zu viel ihres Ärgers durch gedrungen.

      Personen: alle außer Joral
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P
      STORYLINE

      =A= Crew, USS Gunnthra =A=

      Die Frage der Iskyra hing im Raum. Katie wollte nicht unbedingt die erste sein die darauf eine Antwort gab. Doch nachdem niemand ins Feld sprang gab sie sich einen Ruck, bevor die Stille noch peinlicher wurde.
      "Na ja, ich kann den Autopilot überwachen, Kurskorrekturen vornehmen und einem Planeten ausweichen. Dann hört mein Können aber definitiv auf."
      Nein, die Fliegerei war nicht ihre Stärke. Sie konnte auch den tollkühnen Piloten der Fluggeschwader nichts abgewinnen. Für sie war das einfach nichts. Trotzdem musste natürlich jeder Offizier in einer Notlage das Steuer übernehmen können. Da die Sternenflotte sehr auf eine allgemeine Bedienbarkeit der Konsolen achtet, würde sie also auch eine Danube steuern können. Zumindest hoffte sie das.

      "Sonst niemand?" fragte Chr'is verwundert. Sie sah ihre wertvolle Zeit schon an die Steuerkontrolle gebunden.

      "Hey, ist doch nicht schlimm. Immerhin habt ihr mich als Piloten!" erklang Jorals Antwort hinter Chr'is. Der Trill hatte offfensichtlich den Autopilot eingeschaltet.

      "Sollten sie nicht das Steuer überwachen. Vor allem in einem Sektor wie Sol?" fragte Katie entsetzt. Ihr wurde es etwas mulmig zumute.

      "Alles gut, wir haben einen Annährungsalarm. Ich habe diesen so eingstellt, dass wir Lichtjahre zum reagieren Zeit hätten." Joral lehnte sich lässig in den Durchgang und musterte die versammelte Crew.

      "Ich gebe gerne Flugstunden Ens. Duncan, oder darf ich Katie sagen?" Er grinste dabei über das ganze Gesicht.

      Die Angesprochene hob in bester Vulkaniermanier eine Augenbraue. Die Vorstellung einer Flugstunde in Jorals Gedanken hatte nicht unbedingt nur mit fliegen zu tun. "Bleiben wir erst einmal bei Miss Duncan." erwiderte sie knapp.

      Joral richtete seinen Blick auf Licea. "Oder soll ich der anderen betazoidischen Schönheit ein paar Flugstunden geben? Andererseits, vielleicht haben sie alle Lektionen auch bereits in meinen Gedanken gelesen." Er hatte immer noch sein schelmisches, spitzbübisches Grinsen auf dem Gesicht.
      Bevor Licea allerdings antworten konnte, erklang ein heller Warnton aus dem Cockpit. Joral war so schnell verschwunden, dass alles wussten dies war der Annäherungsalarm. Katie und Licea spürte die Unruhe die Joral überkam als er die Daten prüfte.
      Dieser aktivierte die Steuerung und gab einen Ausweichkurs ein. Dafür musste der die Gunnthra relativ heftig aus ihrer Flugbahn reißen. Ein alter Frachter kreuzte ihren Kurs. Eigentlich hätte das auf Warp keine Rolle spielen dürfen, vor allem da Joral die Flugroute der Gunnthra übermittelt hatte. Aber entweder wich der Frachter von seinem gesetzten Kurs ab, oder der Autopilot desselbigen hatte seine Macken.

      Chr'is spürte die relativ heftige Kurskorrektur. Besorgt erhob sie sich und steuerte auf das Cockpit zu. Schließlich entschlossen sich auch die anderen, mal nach dem rechten zu sehen. Als sie das Cockpit betraten, konnten alle sehen wie die Gunnthra unter Warp ging. Joral lehnte sich in den Pilotensessel zurück und strich sich über die Stirn. Seine Gedanken waren geprägt von Erleichterung.

      "Warum mussten wir unter Warp gehen?" fragte nun Katie verblüfft. Sie hatte nicht gedacht, das ihre Reise schon so bald unterbrochen wurde.

      [tbc]

      beteiligte Personen: alle
      INTERMEZZO

      =A= Blacky the cat, USS Gunnthra, unterwegs =A=

      Blacky hatte sich genüsslich hingebungsvoll der persönlichen Hygiene nach der Benutzung seiner Toilette gewidmet, nachdem er deutlich gemacht hatte, dass er gedachte das untere Bett in der Etage zu beziehen. Für seinen Dosenöffner war damit zwingend festgelegt, ebenso unten zu schlafen, da sich der Lieblingsplatz des Fellbündels für diese Tagesphase zwischen den Füßen des Zweibeiners befand. Und da duldete er keine Wiederrede, in der Anfangsphase ihres Zusammenwohnens nachdrücklich mittels der Bewaffnung seiner Pfoten in den einen oder anderen Zeh eingegraben und dadurch mit Blut auf dem Laken hernieder geschrieben. Menschen brauchten manchmal schon eine Weile, bis sie kapierten, was sie zu tun haben. Als er mit seiner Säuberungsaktion fertig war, reckte und streckte er sich noch im Liegen und der Fellkamm auf seinem Rücken sträubte sich dezent, wobei seine Krallen sich kurz im Bezug des Bettes verhakten. Nachdenklich betrachtete der Kater das sich diskret kräuselnde Ergebnis und zuckte dann innerlich mit den Schultern: ‚Das wird sich schon von allein regeln.‘ Seine Sinne hatten derweil wahrgenommen, dass sich inzwischen alle Zweibeiner in den hinteren Teil der seltsamen in sich abgeschlossenen Örtlichkeit begeben hatten.

      Also beschloss er sich auf eine kleine Exkursion zu begeben. Schließlich musste Kater sich ja hier möglichst auskennen. Also erhob Blacky sich gemächlich und schob Kopf und Vorderkörper über den Bettrand, gefolgt von den Vorderbeinen. Er nutze die Gelegenheit, sich noch einmal so richtig schön lang zu machen, und tapste dann langsam in starkem Selbstbewusstsein zum Eingangsschott, das ihm den Gefallen tat und sich leise öffnete. Vorsichtig schob der Kater die vibrierenden Sensoren auf seiner Schnauze zuerst nach draußen; und als sie ihm reine Luft verhießen, folgte der Rest des Kopfes mit den Augen. Er blickte nach rechts und nach links und wieder nach rechts, konnte aber niemanden entdecken, auch wenn wahrnehmbare Schwingungen deutlich aus einer Richtung kamen. Also wandte er sich in die andere und schlich langsam und lautlos bis ins Cockpit. Dort stieß er neben dem fest installierten Mobiliar auf einen seltsamen Gegenstand, der hinter einem der Sitzplätze deponiert war. Vorsichtig beschnupperte er den Klumpatsch und musste direkt niesen. ‚Riecht wie drei Wochen lang nicht geputzte Füße.‘ schüttelte er den Kopf bei dem Gedanken. Dann piepste plötzlich etwas über ihm zyklisch und der Kater erschrak so heftig, dass er die Flucht antrat. Dabei hasteten kurz nacheinander alle Zweibeiner an ihm vorbei und er wäre fast in ein paar Beine hineingelaufen. ‚Entschuldigung…‘ verschwand er schnell im Quartier.

      STORYLINE

      =A= Benjiro Kazuki, USS Gunnthra, 1.Zwischenstop =A=

      Benjiro hätte direkt breit grinsen können, bei den mehr oder weniger plumpen Annäherungsversuchen des bordeigenen Pausenclown und angehenden Gigolos, aber das wollte er sich ja verkneifen. Er begnügte sich also damit dezent in sich hinein zu lächeln. Interessanter war da schon dessen Reaktion gewesen, als das sich als Alarm herausstellende Signal ertönt war. Ob es sich dabei schon um die Grundlagen der Professionalität eines Raumschiffpiloten handelte, oder einfach nur um die Angst eines Junior-Offizier vor dem Unbekannten und Gefahr drohenden, mochte der Marine noch nicht zu beurteilen. Zumindest die Erleichterung stand dem Mann am Ruder deutlich erkennbar ins Gesicht geschrieben. Auf die Frage von Ensign Duncan nach dem Grund für den Rückfall aus dem Warp, kam nun prompt die Antwort aus dem Lautsprecher, auf den Tegit das Signal legte: „Hier ist die SS Saphira. An alle Schiffe in Reichweite.“ Es folgte eine kurze Positionsangabe. „Wir benötigen dringend technische Hilfeleistung.“ Scheinbar hatten sie die Nähe des Danube nicht bemerkt. „Müssen wir da helfen?“ fragte eine der Frauen. Benjiro seufzte diskret und entgegnete: „Soll ich ihnen die entsprechenden Paragraphen der Sternenflottendienstvorschriften zitieren?“ Die zweibeinige Katze schien zu schnurren „Das müssen wir wohl.“ und erwartungsvoll blickten – mehr oder weniger – alle zu ihrem Anführer.

      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: eine bestimmte Person, und dann alle
      NRPG/OOC: ADAC im Weltraum?
      >>> Benjiro Kazuki <<<
      registered irc-nick: Faolan
      __________________________________________
      Wer unsere Träume stiehlt, gibt uns den Tod.
      Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

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      Storyline
      =^= Chr’is, USS-Gunnthra, 1 Zwischenstop =^=
      Chr’is kam sich klein vor. Nicht das erst mal und es würde nicht das letzte mal sein. Anfänglich hatte sie dass gestört, biss sie gelernt hatte dass Größe nicht alles war. Fähigkeiten zählten mehr.

      Nun glitt sie einfach, ohne zu zögern und wie selbstverständlich in den Sitz des OPS. Sie waren ja noch nicht weit gekommen und SB-1 war nicht weit weg. Schnell würden sich auch andere Schiffe melden und Hilfe anbieten. Hier war eine Gelegenheit sich zu beweisen und als Team zu arbeiten. Und nicht zuletzt würde sie selber an sich arbeiten können und lernen.
      Die Hände glitten über die Kontrollen, riefen Daten ab und sie öffnete einen Kanal zur SS Saphira.

      Die Wandlung der Iskyra war aufgefallen. Im Sozialraum noch zurückhaltend, verschlossen und eher wortkarg, hatte sie nun in einen aktiven Modus umgeschaltet. Ohne lange zu fragen oder zu überlegen hatte sie die OPS eingenommen und die Arbeit aufgenommen.

      „Hier ist die USS-Gunnthra. SS Saphira welche Hilfe benötigen sie im Detail?”

      [Wir haben ein Problem mit dem Warpantrieb. Es hat uns plötzlich aus dem Kurs geworfen und wir mussten ihn Not abschalten. Was los ist wissen wir noch nicht genau.]

      Ein Monitor zeigte ein Gesicht. Der typische Raumfahrer welcher kein Risiko scheute um Profit zu machen. Die faltige grau-braune Haut mit den großen Poren kam nicht von ungefähr. Der Mann hatte sich wahrscheinlich mehrmals zu hoher Raumstrahlung ausgesetzt und mit ziemlicher Sicherheit hatte er eine Pockenerkrankung gehabt. Die grau-blauen Augen blickten klug und flink auf einen Monitor, aber Licea hatte den Eindruck dass sie auch etwas Verschlagenes an sich hatten. Der Mann trug das Haar lang und ungepflegt. Es war fettig und verfilzt. Schwere goldene Ohrringe zogen die Ohrläppchen nach unten. Durch die spröden geöffneten Lippen konnte man ein lückenhaftes Gebiss erkennen, welches seit Jahren keine Zahnbürste mehr gesehen hatte.

      Der Mann erweckte nicht gerade Vertrauen. Er konnte eben so gut ehrlichter Frachterkapitän sein wie Pirat.

      Im Hintergrund hörten sie ein röchelndes starkes Husten, welches in ein Stöhnen überging. Dann das dumpfe Geräusch eines Körpers, welcher auf den Boden auf schlug. Das pockennarbige Gesicht verschwand fluchend vom Monitor. Der nun erkennbare Raum war nicht die Brücke.

      [Wir brauchen auch medizinische Hilfe. Meinem Piloten geht es nicht gut. Es ist ohnmächtig!] tönte es aus dem Hintergrund.

      Sie mussten helfen. Eigentlich war auch Eile geboten. Aber es galt auch auf der Hut zu sein. Chr’is schaltete Audio aus, damit der fremde Mann ihre Besprechung nicht mit hören konnte.

      Benjiro spähte auf den Monitor. „Was für ein dreckiges Loch!“

      „Sieht nach einem alten Warp-2 Triebwerk aus.“, meldete sich Katie.

      „Wie gehen wir vor?“, wollte Joral voller Tatendrang wissen.

      „Vorsichtig. Dem Typ würde ich nicht ein Mal eine getragene Unterhose anvertrauen.“, grollte Chr’is, „Aber rüber müssen wir wohl. Oder wollen wir Unterstützung rufen? … Wir sollten aber, wenn wir da rüber gehen, nicht alle gehen und zur Sicherheit Phaser dabei haben. Ich kann mich um den kranken Mann kümmern. Wer sichert mich? Und wer übernimmt den Antrieb? Oder hat jemand andere Vorschläge?“


      Beteiligte Personen: Alle.
      Wörtliche Rede
      Funkspruch
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P
      STORYLINE

      =A=
      Chrylasis,
      USS Gunnthra =A=

      <Quote>

      "Immer
      zu Diensten!", kam der Ruf von Joral, während er in Richtung
      des Cockpits lief. "Wenn ich Sie irgendwie dafür
      entschädigen soll, sagen Sie es einfach", war es eindeutig
      zweideutig zu vernehmen.

      </Quote>

      Chrylasis
      lief augenblicklich knallrot an,da sie natürlich seine Anspielungen
      sofort verstand und ärgerte sich über ihre Reaktion. Schließlich
      war sie ja kein Teenager mehr, der seinen Schwarm begegnete. Und auch
      darüber, dass sie ihnen nicht mal so abgeneigt war. In ihrem Kopf
      entstanden nicht ganz so jugendfreie Bilder, die sie augenblicklich
      verdrängte. Schließlich war sie in einem Raum mit Wesen,die ohne
      ihr Bemerken ihre Gedanken lesen konnten.

      Nur
      zu gerne hätte sie diesem frechen Kerl ein paar passende Worte
      gesagt, doch er war schon längst wieder verschwunden. Sie fing sich
      endlich wieder und versuchte es zu genießen, dass sie endlich
      losflogen. Aber auch Chrylasis war sich unsicher darüber, ob sie
      Joral nun ins Cockpit folgen sollten oder besser nicht. Doch
      angesichts ihrer inneren Verunsicherung ihm gegenüber, hielt sie es
      für keine gute Idee.

      Kurz
      glitt ihr Blick zu Katie, doch diese schien in diesen Moment
      tatsächlich abwesend zu sein.

      Gut
      so...soll sie in den Gedanken der anderen herumspionieren...und lässt
      mich vorerst in Ruhe.

      Chrylasis
      wusste, dass es unfair war so über sie zu denken, doch irgendwo
      musste ihre Frustration hin und es traf deshalb ihre neue
      Zimmernachbarin.

      Deswegen
      blieb sie vorerst, wo sie war, auch wenn sie zu gerne den Abflug
      gesehen hätte.

      Ich
      werde noch viele erleben...,dachte sie für sich.

      Trotzdem
      es war der erste Abflug von der Akademie...hin zu ihrem ersten
      richtigen Schiff. Es hätte etwas Besonderes sein sollen. Jeder
      Offizier, den sie kennen gelernt hatte, hatte erzählt was es für
      ein großartiger Moment gewesen war von der Erde zu fliegen. Das
      erste Mal ohne den doppelten Boden, den die Akademie darstellte.
      Machte man hier Fehler, hatte es doch eher selten Konsequenzen für
      andere. Aber nun...jede Handlung hatte für sie und ihre Kollegen von
      nun an weitreichende Folgen.

      Und
      dieser Idiot hat es mir verdorben..., ärgerte sie sich und ihr
      gerechter Zorn galt endlich ihren derzeitigen Piloten und nicht mehr
      Katie. Das werde ich ihm eines Tages noch heimzahlen, wenn ich
      auch noch nicht weiß wie, beschloss Chrylasis für sich.

      Doch
      viel Zeit zum Überlegen blieb ihr nicht, denn die folgende Frage
      riss sie aus ihren Gedanken und hin zu den Dingen, die von nun an ihr
      Leben gestalten würden.

      <Quote>
      „Die
      Gedanken sind frei. Nur sollte man auf intime Zärtlichkeiten
      verzichten bis man sich besser kennt und Freundschaft geschlossen
      hat. Und unser junger Sportpilot wird schon noch ruhiger werden.
      Unser Flug dauert und er kann nicht die ganze Zeit alleine Fliegen.
      Wir werden ihn also ablösen müssen. Wer außer Ensign Tegit und mir
      hat Erfahrung als Pilot einer Danube?“

      </Quote>

      Chrylasis
      hatte zwar in sehr jungen Jahren Schiffe geflogen,wobei das oft eher
      gezwungenermaßen gewesen war. Etwa dann, wenn sie mit ihrem Vater
      eines zur Flucht benötigt oder gestohlen hatten.

      Oder
      wenn wir eines überfallen haben.

      Ihr
      Vater hatte das natürlich alles völlig anders gesehen und stets
      gemeint, sie würden die Schiffe bloß kurz ausleihen.

      Eine
      Erinnerung,die Chrylasis noch heute verfolgte. Gerade diese
      Diebstähle waren mehr als brenzlig gewesen und zu ihrem Glück,
      hatte ihr Vater schnell beschlossen sich lieber auf das zu besinnen,
      was er besser konnte.

      Leute
      betrügen...den leichtesten aller Wege gehen um ans Ziel zu
      kommen....,rief sie sich eine seiner vielen Weisheiten ins Gedächtnis
      zurück.

      Natürlich
      hatte sie, wie alle anderen auch den Grundkurs besucht, auf der
      Akademie , trotzdem verkniff sie sich ein sofortiges Melden.

      Ihre
      Kenntnisse waren mehr als rudimentär und sie hatte stets zu den
      Schlechstens gehört in der Klasse, was das Fliegen anging.

      Es
      war einfach nicht ihres und wenn Chrylasis es vermeiden konnte,
      überließ sie dieses Feld lieber Leuten, die es besser konnten. Nur
      mit knapper Not hatte sie überhaupt den Grundkurs bestanden. Es war
      eben doch etwas anderes ein modernes Shuttle der Sternenflotte zu
      fliegen, als einen alten Frachter.

      Tatsächlich
      aber ging es den meisten wohl auch nicht anders und schließlich
      entschloss sie sich doch etwas zu sagen.

      „Ich
      verfüge nur über ein Grundwissen...könnte aber zur allergrößten
      Not Schichten übernehmen, sollte es notwendig sein“

      In
      ihren Worten konnte man Chrylasis Unbehagen deutlich hören. Doch
      erneut ging ihre Wortmeldung unter, da Joral zurückkehrte. Erneut
      mit einem lockeren Spruch auf den Lippen.

      Es
      ärgerte sie erneut, dass er immer dann das Talent zu haben schien,
      genau dann hereinzuplatzen, wenn sie etwas zu sagen hatte.

      Geht
      das so weiter...bin ich in zehn Jahren immer noch Fähnrich...dank
      diesem Idioten...

      Aber
      lange Zeit sich über ihn aufzuregen blieb ihr nicht.

      Denn
      kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse.

      Wie
      alle anderen auch, neugierig geworden was geschah, suchte Chrylasis
      das Cockpit auf. Doch durch die Enge dort, musste sie sich erst
      einmal einen Überblick verschaffen, vor allem weil der Rest ihrer
      Kollegen ebenso gespannt war, was sich ihnen dort näherte und sie
      nicht durchließ. Normalerweise hatten hier drei oder vier Platz
      gehabt, aber nicht für acht oder zehn.

      Doch
      Chrylasis drängte sich durch und konnte so sehen, was nun passierte.
      Nicht ohne den ein oder anderen einige leichte Puffer in die Seiten
      zu verpassen. Doch wer etwas sehen wollte, der musste eben auch seine
      Armbeugen benutzen können. Ein Notruf ging nun ein, den alle im
      Cockpit befindlichen Personen vernehmen konnten.

      <Quote>

      [Wir
      haben ein Problem mit dem Warnantrieb. Es hat uns plötzlich aus dem
      Kurs geworfen und wir mussten ihn Not abschalten. Was los ist wissen
      wir noch nicht genau.]

      ...

      „Vorsichtig. Dem Typ würde
      ich nicht ein Mal eine getragene Unterhose anvertrauen.“, grollte
      Chr’is, „Aber rüber müssen wir wohl. Oder wollen wir
      Unterstützung rufen? … Wir sollten aber, wenn wir da rüber gehen,
      nicht alle gehen und zur Sicherheit Phaser dabei haben. Ich kann mich
      um den kranken Mann kümmern. Wer sichert mich? Und wer übernimmt
      den Antrieb? Oder hat jemand andere Vorschläge?“

      </Quote>
      „Ich
      komme mit“, meldete sich Chrylasis augenblicklich.
      „Ich....ahh....“

      Sie
      suchte nach den richtigen Worten, doch wie sollte sie erklären, dass
      sie sich mit solchen Typen nur zu gut auskannte? Das hätte einiges
      an Fragen aufgeworfen und sie wollte einfach nicht zu früh erklären,
      was es mit ihr auf sich hatte. „Ich...ahh....habe
      etwas Erfahrung mit so Typen und könnte vielleicht eine Hilfe sein“

      Und
      feststellen ob da was im Busch ist, fügte sie im Gedanken zu.
      Das sie in ihrem Satz eigentlich schon viel zu viel gesagt hatte,
      fiel Chrylasis vorerst nicht auf.

      Doch
      auch sie traute den eben gesehenen Wesen nicht und war alarmiert.
      Chrylasis hatte früher selbst gefälschte Notrufe abgegeben, um
      unbedachte Schiffe in eine Falle zu locken. Ein durchaus lohnendes
      Geschäft, solange sie klein gewesen war.

      Wer
      misstraute schon einem kleinen hilflosen Mädchen?

      Hilfe....ist
      dort jemand? Mein Papa ist krank und wacht nicht auf....Es riecht
      hier so komisch....Hilfe....Hilfe....ich hab soooo Angst

      Nur
      zu gut kannte Chrylasis diesen immer und immer wieder gesagten Satz.
      Und fast immer hatte sie Erfolg damit gehabt.

      „Ich
      würde auch sagen, dass wir rüber sollten...ich plädiere aber auch
      für äußerste Vorsicht und Wachsamkeit. Die Frage für mich ist,
      warum sind sie soweit weg von den üblichen Frachterrouten? Sind sie
      abgekommen oder hat es einen anderen Grund?“, stellte
      Chrylasis diese Fragen in den Raum und war gespannt, was ihre
      Kollegen sagen würden.
      [tbc]

      Wörter:
      1220
      Beteiligte Charaktere: Mehr oder minder am Schluss alle

      Jesus hat versprochen, es würde keine bösen Menschen mehr geben. Odin hat versprochen, alle Frostriesen zu töten. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ICH KANN KEINE FROSTRIESEN ENTDECKEN!!!
      Intermezzo
      =^= Chr’is, USS-Gunnthra =^=

      Chr’is war sich sehr wohl bewusst dass sie nicht wirklich sehen und hören konnte, wie alle anderen. Ihre Sensoren lieferten ihr Impulse die ihr Hirn verarbeiten konnte. Daten. Weit besser als sehen und hören. Sie nannte es sensorische Wahrnehmung. Ihr Halsband hatte Sensoren welche jedwede Form physikalischer Wellen registrierten. Weitere optische Sensoren, welche das volle Spektrum der elektromagnetischen Strahlung ab deckten, lieferten ‚Bilder’. Es hatte viele Vorteile. 360° Sichtfeld zum Beispiel. Es hatte aber auch Nachteile. Viele Spezies mochten es bei einem persönlichen Gespräch dem Gegenüber ins Gesicht zu sehen und wendeten sich den Gesprächspartner zu. Chr’is vergaß das leider viel zu oft, was leider oft fehl verstanden und als schlechtes Benehmen interpretiert wurde. Das Gleiche galt für die Wahrnehmung von akustischen Frequenzen. Hören. Manche Leute empfanden bei bestimmten Frequenzen & Vibrationen ein unangenehmes Gefühl. Das kannte Chr’is so nicht. Es gab aber eine Gemeinsamkeit beim Hören. Musik. Musik konnte sie selber aufheitern oder umgekehrt. Das interessante daran war dass die gleiche Musik Menschen und andere Spezies genau so aufheiterte wie sei selber.

      Heute war ein Tag an dem ihre Sensoren ihr wertvolle Daten und Informationen lieferten, welche irgendwie ungewollt, analysiert wurden. Chr’is fragte sich oft ob das normal war. Verarbeitete jeder die aufgenommenen Informationen und Beobachtungen so wie sie? …

      Benjiro war ihr zuerst aufgefallen. Ein guter Beobachter. Er positionierte sich immer so dass er alles im Blick hatte. Flinke Augen die alles unauffällig beobachteten. Er war wirklich gut darin. Die anderen an Bord konnten sich immer nur auf eine Person fokussieren.

      Bei Joral brauchte sie keine Untersuchung an zu stellen, um zu wissen dass der Trill unvereinigt war. Strebte er eine Vereinigung an? Sein unbekümmert wirkender Enthusiasmus ließ auf wenig Weisheit und Erfahrung schließen, was nicht hieß dass er dumm war. Sein Humor und Scherze kamen jedenfalls nicht bei allen an. Sie waren, wie der Trill selber, leicht unterkühlt. Es blieb nur zu Hoffen dass er nicht weiterhin unerwünschte Reaktionen auslöste, wie schon geschehen.

      Bei Licea und Katie war sich Chr’is auch sicher dass dies Schwächen hatten. Die nächsten Tage und Wochen würden es zeigen, wenn man sich langsam kennen lernte. Aber allein das war schon eine Herausforderung für Chr’is. Sie musste und wollte lernen sich mehr zu öffnen und Kontakte nicht zu scheuen. Sie würden lange Zeit zusammen bleiben. Ein Freund und Vertrauter war da eine gute Idee, aber für sie schwer zu verwirklichen.

      Interessant war Chrylasis. Sie hatten einige Gemeinsamkeiten. Mangelnde soziale Kompetenz. Unsicher. …. Chr’is traf eine, für sie ungewöhnliche, Entscheidung. Sie wollte in engeren Kontakt zu Chrylasis treten. Hoffentlich zu beider Seiten Vorteil.

      Bei all den unteschiedlichen Charakteren stellte Chr'is sich plötzlich eine Frage. Würden sie ein Team werden können?

      Beteiligte Personen: Chr'is
      NRPG: Chr'is in Gedanken
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P
      Storyline

      =A= Cockpit, USS Gunnthra =A=

      <quote>

      „Ich
      würde auch sagen, dass wir rüber sollten...ich plädiere aber auch
      für äußerste Vorsicht und Wachsamkeit. Die Frage für mich ist,
      warum sind sie soweit weg von den üblichen Frachterrouten? Sind sie
      abgekommen oder hat es einen anderen Grund?“, stellte
      Chrylasis diese Fragen in den Raum und war gespannt, was ihre
      Kollegen sagen würden.

      </quote>

      „Chrylasis hat recht. Ich habe auf der Akademie meinen zweiten Schwerpunkt auf die Technik gelegt. Von daher kann ich mir die Probleme dort an Bord einmal anschauen.“ Sie schaute zu Chr’is an der OPS „Welches Schiff ist sonst noch in der Nähe?“

      Die Iskyra überprüfte die Daten. „Zwei Patrouillenschiffe sind in Reichweite. Doch bisher haben sie auf den Notruf noch nicht reagiert. Warum fragen sie?“

      „Die Gunnthra wird kaum die Ersatzteile an Bord haben, die wir eventuell brauchen. Auch habe ich keine Ahnung, was für Replikatoren der Frachter an Bord hat. Es wäre sinnvoll hier Unterstützung zu bekommen.“ Erklärte sie den anderen, allerdings wäre sie auch vom Aspekt der Sicherheit etwas ruhiger, wenn sie ein Schiff der Sternenflotte in der Nähe wusste.

      Joral schaute auf seine Anzeigen dann drehte er sich zu Chr’is um. „Können sie Kontakt zur USS Utah aufnehmen. Sie ist das uns nächste Schiff und bräuchte ungefähr eine Stunde bis sie hier eintrifft.“

      Ohne ihren Kopf den Anzeigen ihres Terminals zu zuwenden konnte Chr’is einen Kanal zur Utah öffnen. Wenig später hatte sie Hilfe angefordert und die Utah war auf dem Weg.

      „Das ist schön, doch noch haben wir nicht geklärt, wer an Bord der Saphire geht. Ich könnte die Sicherheit übernehmen, Ens. Müller und Duncan Hilfe leisten. Einer von uns sollte definitiv auf der GUnnthra bleiben und die Vitalwerte des Außenteams zu überwachen. So könnten wir schnell zurückkehren, falls etwas passiert.“ Benjiro versuchte seine Erfahrung als Marine einfließen zu lassen.

      Eine kurze Diskussion entstand, wer mitgehen würde und wer nicht. Niemand wollte an Bord bleiben, denn schließlich war es sozusagen ihre „erste“ Mission. Katie überprüfte die Inventarliste der Gunnthra. Sie fand den gesuchten Eintrag. „Ich habe die Bestückung der Gunnthra überprüft, wir könnten uns alle mit Notfallsendern ausstatten, dadurch wäre es jedem von uns möglich sich direkt auf die Gunnthra zu Beamen. Wir könnten auch einen von uns mit einer Kommandofunktion ausstatten, dadurch könnte er veranlassen, das der Transporter uns alle zurückholt.“ Sie war gespannt, was der Rest von ihrer Idee halten würde.

      [tbc]

      Beteiligte Personen: Alle
      STORYLINE

      =A= Licea Irani, USS Gunnthra =A=

      Licea hatte sich bisher mit Absicht zurückgehalten. Anders als ihre Mitstreiter strebte sie nicht danach, sich hier und jetzt unbedingt hervortun zu müssen. Sie alle waren zwar ausgebildete Junioroffiziere, doch keiner von ihnen war ein reiner Techniker. Klar, sie konnten alle ein Shuttle fliegen - zumindest hoffte die Betazoidin das, denn das wurde ja in den ersten beiden Jahren an der Akademie gelehrt. Sie selbst hatte diese Flugstunden immer als sehr entspannend empfunden. Auch wenn sie nicht unbedingt in einer Gefechtssituation ein größeres Schiff würde steuern wollen, so ein Shuttle war dann doch weniger ein Problem. Vor allem, weil ja der Computer einem heutzutage eine Menge Arbeit abnahm.

      "Ich bleibe an Bord", meldete sie sich jetzt also zu Wort und erntete für diesen Ausspruch die Blicke von allen. Die einen eher ungläubig, die anderen dankbar. Was sollte sie auch da drüben? Sie war kein Techniker, sie war kein Arzt. Für letztere Rolle war Chr'is wesentlich besser geeignet, für den Technikerjob wohl Katie. Und für die Sicherheit der beiden konnte der Marine sicher sorgen. Da der Frachter auch nicht unbedingt riesig war, würden sich mehr Leute da auch permanent auf die Füße treten. Und genau diese Gedanken sprach sie jetzt laut aus.

      Chrylasis brummte in Gedanken und Licea spürte, dass sie mit dieser Einschätzung nicht einverstanden war. Was auch immer diese Frau antrieb, sie wollte mit nach dort drüben. "Ich würde vorschlagen, dass Miss Webster sich stattdessen vor die Sensoren setzt und versucht, so viel wie möglich über den Frachter, die Ladung und anwesende Personen herauszufinden. Und unser Pilot sollte dafür sorgen, dass wir auf maximalem Sicherheitsabstand bleiben, falls die Leute dort drüben als nicht kooperativ herausstellen sollten."

      Natürlich waren sie als Sternenflottenoffiziere verpflichtet, Hilfe zu leisten. Aber mit dem Ruf der USS Utah hatten sie ja eigentlich genau das auch getan.

      Und falls sie auf die Idee kommen sollten, eure Kommunikation zu stören..., erklang die Stimme der Betazoidin im Kopf von Katie. Diese Art können sie nicht so einfach unterbrechen. Also melde dich ab und an, bevor wir hier Panik schieben, ja?

      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: alle
      You can't take the CNS from me...
      USS Eternity ▪ USS Raidon


      Der Klügere tritt nach!
      Slack!, trandoshanischer Krieger

      Intermezzo
      =^= SS Saphira =^=

      <Quote>

      Im Hintergrund hörten sie ein röchelndes starkes Husten, welches in
      ein Stöhnen überging. Dann das dumpfe Geräusch eines Körpers,
      welcher auf den Boden auf schlug. Das pockennarbige Gesicht
      verschwand fluchend vom Monitor. Der nun erkennbare Raum war nicht
      die Brücke.

      [Wir brauchen auch medizinische Hilfe. Meinem
      Piloten geht es nicht gut. Es ist ohnmächtig!] tönte es aus
      dem Hintergrund.

      </Quote>

      Die Stimme gehörte nicht dem Mann, der vorhin gesprochen hatte und klang
      dazu eindeutig jünger. Doch mehr konnten, die Offiziere nicht mehr
      feststellen, denn die Verbindung wurde unterbrochen.

      „Verdammt....was ist jetzt wieder.....ich habe dir doch gesagt, ich spreche mit
      Ihnen“,brüllte der pockennarbige Mann mit dem Ohrring.

      „Was brauchen die denn solange, Sly?,fragte ihn sein Bruder Clay,der auch vorhin dazwischen gesprochen
      hatte und versuchte ihren gemeinsamen Kumpel mit mehr oder minder
      leichten Schlägen ins Gesicht wieder wach zu bekommen. Das er
      ausgerechnet jetzt in ein Koma fiel, war natürlich mehr als
      ungünstig und versetze ihn in Panik.

      „Keine Ahnung… du weißt doch, wie die sind… erst einmal müssen die ihr
      Regelbuch checken.....typischfür die Volldeppen der Sternenflotte…. „ erwiderte
      Sly und strich sich mit einen seiner großen ölverschmierten Hände
      über das sowieso schon vor fett trotzenden Haar. Ein schieres
      Zeichen dafür, dass er sich Sorgen machte. Und wenn etwas einen
      Klotz wie Sly aus der Bahn warf, dann waren sie wirklich in großen
      Schwierigkeiten.

      „Kapieren die nicht, dass wir schnell Hilfe brauchen? “,
      fragte Clay. Er war der jüngere Bruder von Sly und ihre Ähnlichkeit
      konnten beide nicht verleugnen. Auch er trug einen Ohrring,
      allerdings auf der anderen Seite als sein großer Bruder. Allerdings
      war sein Gesicht noch nicht von Pocken gezeichnet und mit einer
      ordentlichen Schalldusche hätte er durchaus gut ausgesehen. Doch so
      etwas wie regelmäßiges Duschen gab es an Bord nicht, dafür war das
      Schiff schon zu alt und Wasser ständig knapp. Etwas was Clay vorher
      auch nicht gewusst hatte. Er war auf einem Planeten groß geworden,
      der von Wasser nur so trotzte. Die plötzliche Umstellung war seine
      größte Umstellung gewesen.

      Doch seine eigentliche Sorge galt jemand anderem, wie er nun kund tat.

      „May....ich glaube ohne unsere Hilfe stirbt sie...Wir müssen ihr helfen...sonst
      ist sie sicher bald tot...“

      „Soll Sie doch sterben“,Sly brummte unwillig und unterbrach damit
      den Redeschwall seines Bruders. „Ich habe dir
      gleich gesagt....bring eine Frau an Bord und wir haben nur Ärger....
      Ohne Sie wären wir nicht in diesem Schlamassel....und jetzt auch
      noch die Deppen von Starfleet....die wissen ja nicht mal ohne
      Erlebnis ihres Vorgensetzten, wie sie auf dem Lokus sitzen müssen.
      Bis die sich entschließen uns zu helfen...Sind wir abgesoffen...“
      Wie so oft gebrachte er dabei alte Seefahrerausdrücke.

      „Sly...“begann Clay und wurde von einem weiteren Röcheln erneut unterbrochen. Ihr
      Kumpel lief mittlerweile blau an, er bekam immer weniger Luft. Doch
      um ihn brauchte er sich schon bald keine Sorgen mehr zu machen. Er
      röchelte noch ein letztes Mal und dann entspannte sich sein Gesicht.
      Clay fühlte an der Halsschlagader den Puls und fand nichts mehr.

      „Sly....Marley....er...er...er....“
      Clay schluckte schwer und kämpfte mit seinem Emotionen.

      Es war das erste mal, dass er mit seinem Bruder und dessen Frachter
      unterwegs war. Und das ihre erste gemeinsame Tour so enden sollte,
      hatte er nicht erwartet. Überhaupt war alles ganz anders, als das
      was sein Bruder ihm, wenn er ihn und ihre Mutter besucht hatte
      ständig vorgeschwärmt hatte. Doch Clay hatte nach dem Tod seiner
      Mutter nicht mehr alleine dort leben können und war dann mit seinem
      Bruder fort gegangen. Doch es kamen ihm immer mehr Zweifel daran, ob
      dieses Leben das war, was er für sich selbst wollte.

      Hinzu kam das Heimweh.

      „Ich weiß“, knurrte Sly. „Und wenn die uns nicht bald helfen,
      ergeht es uns nicht anders.“

      „Und jetzt komm gefälligst hierher und helfe mir endlich, anstatt an
      diese....“, sein letztes Wort ging in ein lautes Zischen
      unter, dass von den überlastenden Leitung herrührte. Seit Stunden
      hatte Sly versucht sein Schiff irgendwie wieder in Gang zu setzen,
      doch all seine Versuche hatten nichts geholfen. Sein geliebtes Schiff
      würde nicht mehr lange durch halten und Clay wusste, sollten sie es
      überleben, wären seine nächsten Lebensjahre von schweren Vorwürfen
      begleitet.

      „Gigi, wird uns den Hals umdrehen....das wir seine Fracht verloren haben“,
      rief ihm Sly in Erinnerung. „Hatte ich doch nicht Ja gesagt, als du
      Sie angeschleppt hast....Ohne sie hatten wir schon längst unsere
      Kohle....du hast keinen Plan...wie Ferengis sind....vor allen dann
      wenn sie nicht ihr Latinum bekommen....Finden die Idioten
      da drüben raus...warum wir gestrandet sind....war es das mit unserem
      gemütlichen Leben...die helfen uns, dann sicher nicht mehr...“,
      So ging es in einem fort, während er versuchte sie irgendwie
      vor dem endgültigen Ende zu retten. Dabei wurden seien Worte immer
      wieder von lauten Zischen übertönt.

      Clay hörte schon gar nicht mehr zu, seine Gedanken galten längst der
      entführten May und der Sorge, was Gigi mit ihr tun würde, wenn er
      sie in die gierig kleinen Hände bekommen sollte.

      Storyline

      =A= Cockpit, USS Gunnthra =A=

      <Quote>

      Chrylasis brummte in Gedanken und Licea spürte, dass sie mit dieser
      Einschätzung nicht einverstanden war. Was auch immer diese Frau
      antrieb, sie wollte mit nach dort drüben. "Ich würde
      vorschlagen, dass Miss Webster sich stattdessen vor die Sensoren
      setzt und versucht, so viel wie möglich über den Frachter, die
      Ladung und anwesende Personen herauszufinden. Und unser Pilot sollte
      dafür sorgen, dass wir auf maximalem Sicherheitsabstand bleiben,
      falls die Leute dort drüben als nicht kooperativ herausstellen
      sollten."

      </Quote>

      Chrylasis war wirklich nicht mit der Idee von Licea einverstanden und versuchte
      einen letzten Versuch, dass sie eventuell doch mit an Bord kommen
      konnte. Doch eigentlich wusste sie, dass sie recht hatte. Es war im
      Grunde sinnvoller, wenn eine Randcrew an Bord blieb, um zur Not den
      anderen zur Hilfe zu kommen. Aber noch ein zweiter Aspekt spielte
      eine Rolle, warum sie rüber wollte.

      Sie wollte auf keinen Fall, mit ihrem Piloten alleine zurück bleiben.

      „Ich bin für den Vorschlag, das wir alle mit Sendern rüberbeamen. Wir
      wissen ja tatsächlich nicht, was dort drüben los ist und vielleicht
      brauchen die Leute sogar psychologische Behandlung, dass wir sie
      überhaupt rüberbeamen können“

      Chrylasis sah einen winzigen Moment lang triumphiert zu Licea rüber, bevor sie
      ihr Gesicht wieder einen neutralen Gesichtsausdruck gab. Sie wusste
      nur zu gut, dass es fast ein Totschlagargument war, was sie nun
      gebracht hatte. Denn noch wollte sie nicht klein beigeben. Sie wollte
      da hierüber und das mit aller Macht. Ihre erste kleine Mission und
      sie wollte einfach nicht, an Bord eines Shuttles versauern, während
      die anderen ihre ersten Lorbeeren einheimsten.

      Doch Chrylasis hatte nicht mit Licea gerechnet und da sie es natürlich
      nicht wissen konnte, das diese ihr zwei Jahre Erfahrung voraus war.

      „Ich verstehe was Sie meinen, doch behandeln kann ich die Leute auch
      besser hier. In dieser Notsituation, wird es sicherlich niemanden
      geben...der noch an Bord des Frachters bleiben möchte. Sollte doch
      jemand in Panik geraten sein....ich denke wir sind alle geschult
      genug, um zu wissen, was zu tun ist. Dafür bracht es kein spezial
      geschultes Personal.Ich bin dafür, dass die von mir vorgeschlagene
      Personen an Bord bleiben“

      Soviel zum Totschlagargument, denn nun hatte Licea mit den selbem zurück
      argumentiert. Einerseits tat es ihr leid, wusste sie doch selbst, wie
      gerne man als junger Offizier alles erleben wollte, was möglich war,
      anderseits ging es hier um Rationalität und die hatte sie den
      anderen im Moment noch deutlich voraus.

      Chrylasis blieb für diesem einen Moment stumm und verärgert. Damit hatte sie
      nicht gerechnet und fürs erste fiel ihr nichts ein, was sie sagen
      könnte. Währenddessen meldete sich der Frachter erneut wieder und
      verlangte ihnen eine schnelle Entscheidung ab.

      Ob diese letztendlich ein Fehler sein würde, dass wusste zu diesem
      Zeitpunk natürlich keiner von ihnen zu sagen.

      [tbc]

      Wörter:1301
      Beteiligte
      Personen: Alle Crewmitglieder, Clay und Sly an Bord des Frachters
      Jesus hat versprochen, es würde keine bösen Menschen mehr geben. Odin hat versprochen, alle Frostriesen zu töten. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ICH KANN KEINE FROSTRIESEN ENTDECKEN!!!
      Storyline
      =^= Alle, USS-Gunnthra =^=

      Da standen und saßen sie nun alle im Cockpit herum und redeten und auf dem Frachter gab es einen medizinischen Notfall. Sie waren eindeutig zu langsam. Eile tat nun Not. Chr’is erinnerte sich an ihre Zeit im Krankenhaus von San Fransisco, wo sie kurz vor ihrer Promotion in der Notfallambulanz gearbeitet und gelernt hatte. Nun gelt es schnell die Richtigen Schritte zu unternehmen oder es gab Tote auf dem Frachter. Keine Zeit auf die USS-Utha zu warten.

      Etwas machte klick und die Iskyra fühlte sich wie damals, als sie Krankenpfleger und –schwestern herum scheuchte, um Leben zu retten. Geschmeidig erhob sie sich. Sie musste tun was getan werden musste. Ob es richtig oder falsch war darüber konnte man später reden. Sie musste jetzt ihrem hippokratischen Eid folgen und würde eventuelle Konsequenzen tragen.

      „Wir haben keine Zeit mehr. Auf dem Frachter ist ein Leben in Gefahr! Miss Irani. An die OPS bitte. Ich möchte in zwei Minuten wissen wie viele Leute an Bord des Frachters sind und ganz genau wo! Mister Tegit, CONN. Sie erstatten permanent Bericht an die USS-Utha. Die sollen etwas Gas geben! Und passen sie auf das nicht noch so ein Frachter hier auftaucht und wir in der Zwickmühle sind. 2nd Lieutenant Kazuki … Phaser und Trikorder für das Außenteam. Sie selber nehmen zusätzlich ein Phasergewehr mit. Sicher ist sicher. Miss Duncan. Falls sie etwas Werkzeug für ihre Arbeit brauchen, besorgen sie sich das jetzt. Sie haben 2 Minuten. Ich hole mir ein großes Med-Kit. Los!“

      Kurze Stille. Irritierte Blicke. Verwunderung. Offene Münder, auf deren Lippen Protest lag.

      Joral wollte zwar auch gerne mit hinunter, aber er als Pilot war es am meisten gewohnt Anweisungen und Befehle zu erhalten und selbige nach bestem Gewissen aus zu führen. Er schluckte hinunter was er sagen wollte. Er hatte eine Aufgabe erhalten, auch wenn es ihm nicht gefiehl.

      „Aye aye“, meldete der Trill und begann an seiner Konsole zu arbeiten.

      Als währe ein Startschuss gefallen kam Bewegung in die Leute. Licea glitt auf den OPS-Sessel und all die vielen Stunden Training machten sich nun bezahlt. Die Kontrollen glitten in ihre Hände als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
      Benjiro hob verwundert die Augenbrauen. Die bisher mehr stille und zurückhaltende Katze legte plötzlich eine Dynamik und Energie an den Tag die er so nicht erwartet hatte. Als Marine war aber auch er gewohnt Befehle zu erhalten und zu gehorchen. Außerdem machten die Weisungen der Iskyra Sinn. Als er sich an seine Arbeit machte stupste er Katie an, welche noch dabei war ihre Gedanken zu sortieren. Dann aber sprang auch bei ihr der Funke über und sie besorgte sich das Reparatur-Kit der Gunnthra.

      Als die Katze zurück kam war kaum eine Minute vergangen. Auf dem Rücken trug sie einen Rucksack, der mit einem roten Kreuz versehen war. Vielleicht zum ersten Mal fiel auf dass die Iskyra die kleinste Person war. Doch Benjiro ließ sich davon nicht täuschen. Er wusste dass der relativ stämmig wirkende Körper der Katze sehr kräftig, wendig und schnell war.

      Wähend Chr’is von ‚Ben’, wie sie den halb El-Aurianer für sich selber nannte, einen Phaser erhielt berichtete Licea.

      „Fünf Lebenszeichen. Menschlicher natur. 4 Männer 2 Frauen. Eine weibliche Person scheint zu sterben. Lebenszeichen nahe 0. Zwei männliche Personen scheinen auf der Brücke zu sein. Die zweite Frau ist in einem Raum nahe der Brücke. Zwei Männer und die sterbende Frau sind im Maschinenraum. Dort kann ich auch diverse Störungen und erhöhten Energieoutput feststellen. Der Transporter ist auf den Maschinenraum programmiert.“

      Chr’is hatte aufmerksam zugehört und ihren Kopf in Richtung der Counselor gewendet. Selbige machte dabei eine interessante Beobachtung. Die eigentlich toten Augen der Katze konnten doch ‚sprechen’. Das trübe grau war heller geworden und schien zu leuchten. Wie sie das interpretieren sollte wusste sie noch nicht so ganz. Die Gedanken der Katze waren noch immer ein schwarzes nicht zu lesendes Wirrwarr. Aber ein Teil ihrer Gefühle kam jetzt, wenn auch nur sehr schwach, herüber. Chr’is war nur etwas angespannt, konzentriert und selbstsicher.

      Als Chr’is den Blick zu Bejiro wendete gab es eine schnelle unausgesprochene Unterhaltung. Er schaute von sich zu Katie und dann von Chr’is zu Chrylasis.

      Die Iskyra nickte verstehend und Licea hatte Ben’s Gedanken gelesen.

      „Transport beginnt.“

      Die Hybride und die Iskyra verschwanden im Energiewirbel des Transporters. Katie und Benjiro folgten knapp 10 Sekunden später.

      /Ein bewaffneter Mann, ein unbewaffneter Mann und eine tot Frau. Die Katze beginnt mit Widerbelebung./ bestätigten Katies Gedanken Liceas Anzeigen.


      =^= Benjiro, Katie, Chrylasis, Chr’is, Sly, Clay, Marley - Frachter Cöp Tenekesi =^=

      Sly verwarf die Idee nach seiner Waffe zu greifen sofort, als der Phaser von Chrylasis sich direkt ihm zuwendete. Mit dem Werkzeug in seinen Händen konnte er nichts anstellen. Wie gut die Idee war bemerkte er als das zweite Team hinter ihm erschien. Die Föderales waren gut! Sie hatten ihn und seinen Bruder in die Zange genommen und hatten sich so postiert dass sie nicht ins Kreuzfeuer gerieten. Nur die Katze bewegte sich. Sly kannte Iskyra nicht, beschloss aber sofort sich nicht mit ihr an zu legen. Die Distanz von 8 Metern zu Marley hatte sie aus dem Stand mit einem Sprung bewältigt und ihm damit gewaltig imponiert.

      Clay würde seinem Bruder keine große Hilfe sein. Er war viel zu unerfahren und nun auch noch geschockt vom plötzlichen Auftauchen der 4 Offiziere. Eine Waffe hatte er auch nicht. Erstarrt beobachte er wie Chr’is mit ihren Krallen Jacke, Sweatshirt und Unterwäsche mit einer einzigen schnelleb Bewegung zerlegte. Danach lege die Offizier Geräte zur Wiederbelebung auf. Marleys Körper bäumte sich auf und die Arme bewegten sich unkontrolliert. Die Frau röchelte. Die Katze hob die Frau an der Hüfte an wie ein Spielzeug und ließ den Oberkörper nach unten hängen, um ihr kräftig auf den Rücken zu klopfen. Wieder ein Husten, dann röcheln und schließlich würgte die Frau einen Schwall Schleim mit etwas Blut heraus. Jappsent schnappte die Frau nach Luft.

      „Sie wird überleben. Um ihre Gesundheit wieder her zu stellen braucht es aber eine Krankenstation.“

      Sly fluchte innerlich. Dass die Föderales das blöde Weib wiederbeleben konnten hatte er nicht erwartet. Und er steckte gewaltig in der Klemme. Heftig überlegte er wie er sich aus der Situation befreien konnte. Vielleicht konnte er seinen Auftrag auch noch erfüllen und einen Haufen Latinum ein streichen? Sein naiver Bruder würde keine Hilfe sein. Sollte er zusehen wie er fertig wurde! Es gab ja noch seine Freunde auf der Brücke, auf denen nun seine Hoffnung ruhte.

      Leider war dem Kerl nicht klar wie schlecht seine Karten waren. Katie las seine Gedanken wie in einem offenen Buch und Chrylasis kannte sich mit Piraten und ähnlichen miesen Gestalten bestens aus und wusste wie sie denken.

      Beteiligte Personen: Die Gunnthra Crew, Sly, Clay, Marley
      Wörter: 1111
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P
      Intermezzo

      =A= Licea Irani, USS Gunnthra =A=

      Stille herrschte an Bord des kleinen Shuttles, in dem jetzt nur noch der Trill und die Betazoidin saßen. Es gab keinen Grund, sich über irgendetwas zu unterhalten und Joral hatte auch nicht das Gefühl, dass gerade der richtige Moment war, um die traute Zweisamkeit auszunutzen. Für einen Moment schaute er zu der schwarzhaarigen Ensign, deren Finger ruhig auf den Kontrollen lagen, den Blick fest auf die Anzeige vor sich gerichtet.

      Im Inneren von Licea brodelte es. Sie war nicht böse darüber, dass sie an Bord der Gunnthra geblieben war, warum auch. Nein, sie war stinksauer, dass diese Katze auf einmal der Meinung gewesen war, dass sie hier die große Fresse riskieren und alle herumkommandieren konnte und überhaupt sich mal generell als Chef aufspielte. Anstatt an das ganze logisch ran zu gehen, hatte Chr'is einfach mal den Obermacker raus hängen lassen. Nun waren, völlig unnötig, vier Leute da drüben. Klar, sie konnte die Konsole vor sich bedienen, das war ja auch nicht schwer. Aber jemand wie Chrylasis war dafür ausgebildet, das Maximum aus den Daten herauszuholen. Aber nein, die war ja dem herumgepolterten "Befehl" von Chr'is nur all zu gerne gefolgt. Und hatte sich wie eine Schneekönigin darüber gefreut, dass sie doch eine Möglichkeit bekommen hatte, das fremde Schiff zu betreten.

      Überhaupt... auf dem Frachter ist ein Leben in Gefahr... erst mal haltlose Behauptungen aufstellen, alle aufschrecken, anstatt einen detaillierten Scan abzuwarten. Was hätte die Iskyra wohl gemacht, hätte der Scan ergeben, dass dort drüben doch niemand in Not war? In ihrem blinden Aktionismus (Licea musste in Gedanken grinsen bei dem Wortspiel) hätte sie vermutlich trotzdem an diesem Plan festgehalten.

      Außerdem war Licea die Iskyra eh suspekt. Sie hatte schon einige fremde Spezies kennengelernt, nicht nur Humanoide und manche durchaus beeinträchtigt, wie es bei Chr'is der Fall war. Bei keiner hatte sie Probleme gehabt, deren Gedanken zu lesen, wenn deren Gehirne es zuließen. Dass es bei dieser Iskyra nun nicht ging war einfach nur unlogisch und die Betazoidin zweifelte daran, dass es an deren Implantaten lag. Nein, da musste irgendetwas anderes dahinter stecken. Und Licea würde herausfinden, was es war!

      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: Joral Tegit
      You can't take the CNS from me...
      USS Eternity ▪ USS Raidon


      Der Klügere tritt nach!
      Slack!, trandoshanischer Krieger

      Neu

      Storyline

      =A= Katie, Benjiro, Chrylasis, Chr’is, Sly, Clay, SS Saphira =A=

      Begeistert war Katie mit auf den Außeneinsatz gegangen. Ihr wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, dass nicht jeder an Bord der Gunnthra das so sah wie sie. Erst die Reaktion von Licea hatte ihr gezeigt, dass es vielleicht sinnvoll war, sich nicht ins große Unbekannte zu stürzen. Dabei hatte Katie einen Erfahrungsschatz bei Licea bemerkt, der nicht für eine frisch gebackene Ens. sprach. Ein Punkt den sie in einer stilleren Stunde mit Licea ansprechen wollte, das hatte sie sich fest vorgenommen.

      An Bord der Saphira hatte sich alles so entwickelt wie erwartet. Eine Horde bis an die Zähne bewaffneter Sternenflottenoffiziere hatte einen zivilen Frachter gestürmt und das auftreten von Chr’is hatte die Nervosität noch verstärkt. Wobei Katie ehrlich sein musste, der Sprung mit dem Chr’is die Distanz zur unbekannten Frau überwunden hatte, und die anschließende Befreiung der Kleidung mit den Krallen ihrer Tatzen, hatte auch in ihr ein kurzes mulmiges Gefühl hervorgerufen.

      Katie sondierte die Gedanken der Crewmitglieder der Saphira. Sie spürte eine große Besorgnis bei Clay, der wirklich Angst um May hatte. So nannte er die Frau in seinen Gedanken immer. Sly hingegen hatte ganz andere Ängste. Da ging es immer um seine Fracht, einen Ferengi und drei bis vier Crewmitglieder auf der Brücke, die im Moment ihre Waffen scharf machten.

      Die ganze Situation hatte einen explosiven Charakter. Die Utah war noch immer zu weit entfernt um rechtzeitig hier deeskalierend einzugreifen. Katie wollte aber auch nicht, dass der erste Einsatz der Gunnthra Crew gleich in einem Desaster endete, das sie statt zur Raidon direkt zurück ins Hauptquartier der Flotte befördern würde.

      „Ens. Müller wird die verwundete mit an Bord der Gunnthra nehmen!“ hörte sich Katie bestimmend sagen. Sie war selber verblüfft, aber irgendwie übernahm ihr Sicherheitstraining gepaart mit ihrer Ausbildung zur CNS die Kontrolle.

      „WAs, nein, ich werde May…“ schoß Clay dazwischen.

      Die Halbbetazoidin spürte tiefe Gefühl bei Clay. Er hatte das Mädchen entführt, so viel war ihr mittlerweile klar. Doch nicht aus verbrecherischen Absichten, sondern aus einer Motivation heraus, die schon ganz andere Dummheiten hatten machen lassen.

      Chr’is erhob sich ebenfalls und erhob Einspruch. „Die Gunnthra ist nicht für die medizinische Versorgung einer ganzen…“

      Vehement schüttelte Katie ihren Kopf. Sie hoffte die Iskyra würde dieses Zeichen richtig deuten und sie machen lassen. Ein Punkt in dem sich die braunhaarige Frau nicht so sicher war, hatte die Iskyra doch an Bord der Gunnthra kurzzeitig das Kommando übernommen und sie alle waren in die Rolle von Kadetten geschlüpft, die agierten statt nachzudenken.

      „Natürlich können sie May begleiten, dann können sie sich davon überzeugen, dass es ihr gut geht.“

      Auch Benjiro und Chrylasis blickten nun Katie entsetzt an. Wollte sie tatsächlich zwei Crewmitglieder auf die Gunnthra Beamen. Natürlich hatte das Danube dafür genug Platz, doch bedeutete es nicht auch Gefahr für Licea und Joral?

      Doch auch an diesen Punkt hatte Katie gedacht. Sie hatte bereits Kontakt mit Licea aufgenommen. //Hier an Bord der Saphira ist die Lage enorm am kochen. Ich würde gerne die Verwundete und einen der Crew auf die Gunnthra beamen. Falls er Waffen hat, deaktiviert diese bitte während des Beamvorganges!//

      //Bist du dir sicher?// lautete die Antwort von Licea, //was versprichst du dir davon?//

      //Der Begleiter, Clay, ist der Bruder des Captains. Wenn wir ihn in unserer Obhut haben, werden die Beschützerinstinkte seines Bruders hoffentlich anspringen und so verhindern, dass die Lage hier zu einem Desaster wird.//

      Sie spürte dass Licea einen Moment zögerte. Andererseits konnte diese auch ihre Gedanken lesen und bekam so mit, dass es an Bord der Saphira enorm auf einen Showdown hinauslief. //Ich bin mir nicht sicher, ob es der richtige Weg ist, doch mach es so, wir sind bereit.//

      //Danke//, lautete Katies Antwort. Dann berührte sie ihren Kommunikator und schickte Clay zu der verwundeten Frau. Diesen musste sie nicht lange bitten, er war erleichtert May begleiten zu können. „Gunnthra, zwei zu beamen, erfassen sie meinen Kommunikator.“ Damit löste sie das Gerät von ihrer Brust und drückt es Clay in die Hand. Wenig später waren er und May verschwunden.

      Sly blickte zornig auf Katie. „Das hätten sie nicht tun sollen!“

      „Ganz ruhig“, beschwichtigte Katie ihn. „Wir sind hier um ihnen zu helfen, richtig?“

      Der Captain der Saphira hielt mit seiner rechten Hand den linken Unterarm umschlungen. In seinen Gedanken konnte Katie lesen, dass er einen Alarmknopf drücken wollte, der seiner restlichen Crew das Zeichen zum Angriff geben würde. Die Situation hatte sich nicht entschärft, sondern eher noch zugespitzt. Offenbar hatte Katie die Verzweiflung des Frachtercaptains unterschätzt. Sie steckte ihren Phaser in ihren Holster, hob beide Hände und sprach ruhig und so gelassen wie möglich. „Für die Verwundete und ihr Crewmitglied wird gesorgt. Wir sind hier um zu helfen. Bitte lassen sie uns ihnen helfen. Wir wollen nichts böses, auch wenn es den Anschein hat, weil wir so stark bewaffnet sind.“ Sie redete langsam und stetig. In der Hoffnung das ihre Stimme und ihre Ruhe auch ihr Gegenüber beruhigen würde. Dabei hoffte sie darauf, das keiner der anderen sich zu einer Dummheit verleiten lassen würde. Denn sie spürte auch die Angespanntheit ihrer Teamkollegen.

      „Hey, wir sind auf unserer ersten Raumfahrt, wir alle sind frisch gebackene Ensigns, verzeihen sie uns, wenn wir etwas übermotiviert sind. Das ist unsere Unerfahrenheit. Aber wir sind hier um ihnen zu helfen, alles andere interessiert uns nicht.“ Bei diesen Worten hob Katie ihren Tricorder und deutete auf diesen.

      Sly beruhigte sich etwas. Trotzdem verharrte seinen Hand immer noch über dem Alarmknopf. „Was machen sie mit meinem Bruder?“

      „Ihrem Bruder geht es gut. Er ist bei uns an Bord. Dort ist er sicher. Genauso wie sie hier sicher sind. Wir kümmern uns um ihn.“ Sie wählte kurze, schlichte Sätze, in der Hoffnung zu Sly durchzudringen.

      Schließlich entspannte der pockennarbige Captain sich. Vielleicht würde er seine Fracht doch noch abliefern können. Womöglich würde doch noch alles gut werden. „Also schön, wir haben Probleme mit der Kühlung unseres Antriebes, vielleicht können sie ihn sich anschauen…“, er deutete bei diesen Worten in Richtung des Maschinenraumes. Seine Anspannung war nicht verflogen, doch er wirkte ruhiger.

      „In der Übertragung hörten wir, dass auf ihrer Brücke ebenfalls ein Crewmitglied in Mitleidenschaft gezogen worden ist, kann Ens. Müller sich diesen anschauen?“

      „Was? Äh, ja, doch er hatte keinen Puls mehr.“

      „Vielleicht kann ich aber noch etwas für ihn tun, bitte lassen sie uns nach ihm sehen?“ Auch Chr’is hatte nun einen fürsorglichen Ton angeschlagen, offenbar hatte sie begriffen was Katie hier versuchte.

      Intermezzo

      =A= Gigi, Ferengi Schiff „Zinseszins“ =A=

      „Wir haben den Frachter gefunden!“

      Gigi rieb sich die Hände. Schon bald würde er seine wertvolle Fracht in den Händen halten. Etwas früher als erwartet, doch das war ihm nur recht. So konnte er schneller wieder Kapital daraus schlagen. Auch wenn es nicht ungefährlich war, die Übergabe im Föderationsraum vorzunehmen, so siegte doch immer noch die Frechheit. Schon oft hatte er größere Erfolge gefeiert, weil er dort gewesen war, wo ihn niemand vermutet hatte.

      „Sehr gut Steuermann. Setzen sie einen Kurs, wir werden sie begrüßen!“

      „Äh,“ Unsicherheit schwang in der Stimme des Steuermannes, „sehr verehrter Gigi, wir haben da ein kleines Problem…“

      Der Kopf des Ferengi Captain schoß zu seinem Steuermann und seine Augen zogen sich zusammen. „Ein Problem, was für ein Problem?“ Sein Tonfall war alarmiert und er war etwas lauter geworden.

      „Nun, an Position der Saphira kann ich ein weiteres Schiff ausmachen. Es ist definitiv von der Föderation.“

      „Grrr, diese Weltraumsheriffs müssen auch überall ihre Ohren hinhalten. Maximale Energie auf den Antrieb und die Schilde, halten sie für alle Fälle unsere Waffen bereit.“

      Das an einen Käfer erinnernde Schiff nahm Fahrt auf und beschleunigte mit maximalen Warp auf die Saphira zu.

      Wahrscheinliche Ankunftszeit: 10 Minuten vor der Utah.

      [tbc]

      Beteiligte Personen: Katie, Licea, Chr’is, Sly, Gigi

      Neu

      STORYLINE

      =A= Licea Irani, USS Gunnthra =A=

      "Wir bekommen Besuch", vernahm Joral die Stimme der Betazoidin neben sich und blickte überrascht auf. Besuch? Er blickte auf die Sensoren, die so angebracht waren, dass sie von beiden Plätzen hier vorne optimal einsehbar waren.

      "Besuch?", hakte er also nach und fragte sich, ob die zierliche Frau in der blauen Uniform wohl mit ihrer Telepathie etwas wahr nahm, das ihm selbst noch etwas verborgen blieb.

      "Ensign Slach'k konnte die Person wiederbeleben und Ka- Ensign Duncan möchte sie, um die Situation zu entschärfen, von Bord des Frachters beamen." Während sie gesprochen hatte, war Licea aufgestanden und hatte zwei Handphaser aus dem entsprechenden Fach geholt, ehe sie es mit ihrem persönlichen Code gesichert hatte. Einen der Phaser reichte sie jetzt an Joral, der ihn mit einem leicht skeptischen Blick entgegen nahm. "Wie gut waren Sie im Erste Hilfe-Kurs?"[/color], fragte Licea und ihr Kopf legte sich in der ihr typischen Art leicht nach rechts.

      Die einfachste aller Erklärungen, natürlich hatte sie die Crewmitglieder da drüben im 'Auge' behalten. Um Jorals Mund legte sich ein leicht zynischer Zug. "Oberer Durchschnitt", erwiderte er und auch wenn er gerne mal übertrieb, sagte er im Moment die Wahrheit.

      Licea nickte leicht. "Können Sie bitte die Konsolen hier vorne sperren? Es wäre ziemlich blöd, wenn wir uns kapern lassen und die dann einfach hier abhauen."

      Mit seiner üblichen Gelassenheit drehte sich der Trill zu seiner Konsole und gab die entsprechenden Befehle ein. Auch wenn sie selten genutzt wurden, waren sie doch in der Pilotenausbildung fest verankert. "Jetzt haben nur noch die Mitglieder der Sternenflotte Zugriff auf die entsprechenden Kontrollen", kam es nach kurzer Zeit von ihm.

      "Aktiviere Transporter", meldete Licea, die sich inzwischen an die Kontrolltafel am hinteren Ende des Cockpitbereichs begeben hatte und diese benutzte, um Katies Kommunikator rüber zu beamen.

      <quote>
      //Danke//, lautete Katies Antwort. Dann berührte sie ihren Kommunikator und schickte Clay zu der verwundeten Frau. Diesen musste sie nicht lange bitten, er war erleichtert May begleiten zu können. „Gunnthra, zwei zu beamen, erfassen sie meinen Kommunikator.“ Damit löste sie das Gerät von ihrer Brust und drückt es Clay in die Hand. Wenig später waren er und May verschwunden.
      </quote>

      Die beiden Gestalten tauchten im Shuttle auf und Licea stellte den Transporter so um, dass er Katies Lebenszeichen jederzeit erfasst behielt - da ja jetzt das erfassen des Kommunikators der Halbbetazoidin nicht mehr zum gewünschten Ergebnis geführt hätte.

      Gelassen war Joral sitzen geblieben und betrachtete die beiden Fremden - die jungen Frau lag auf dem Boden und sah alles andere als fit aus. Der Mann neben ihr hatte sich direkt nach dem Beamvorgang auf ein Knie hinunter gesenkt und die Hand der Frau ergriffen. "Willkommen an Bord der USS Gunnthra", kam es freundlich von ihm.

      Ein unbestimmbares Brummen kam von Clay, der May lieber auf dem Frachter in sein Quartier geschafft und selbst für sie gesorgt hätte. "Können Sie sie tragen?", riss ihn eine sanfte Stimme aus seinem gedanklichen Fluchen und er drehte kurz den Kopf. Da stand noch eine von den Föderales und schaute ihn offen und ehrlich an, als könne sie kein Wässerchen trüben. Der Phaser an ihrer Hüfte sprach allerdings ganz andere Worte.

      "Sicher", knurrte er leise. "Wohin?"

      "Wie besitzen eine kleine Krankenstation, dort dürfte sie am besten versorgt sein bis die Verstärkung eintrifft", erwiderte Licea im gleichen Tonfall wie zuvor und war sich dessen bewusst, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Sie hätte die beiden Fremden sofort auf die kleine Krankenstation beamen sollen, dann hätten sie zum einen nicht durch das ganze Schiff laufen müssen und zum anderen hätte dieser Clay nicht die Gelegenheit gehabt, sich die Gegebenheiten hier vorne einzuprägen, was er gerade tat.

      Ohne zu antworten hob Clay May auf seine Arme und folgte Licea, die ihm ohne zu zögern den Rücken zuwandte. Zum einen hatte er gerade die Hände voll und zum anderen waren seine Gedanken wie ein offenes Buch für sie. Sie hoffte also einfach, dass ihre Telepathie sie rechtzeitig reagieren ließ, wenn er in irgendeiner Weise vor hatte, sie zu attackieren. Auch Joral folgte den dreien und nachdem sie an den Crewquartieren, deren Türen alle geschlossen waren, vorbei waren, schloss er das Schott in den vorderen Bereich des Shuttles hinter sich.

      "Legen Sie sie auf die Liege", bat Licea den Mann vom Frachter und deutete auf die Bioliege in der wirklich winzigen Krankenstation, während sie nach einem medizinischen Trikorder griff. Sie löste den kleinen Sensorkopf aus dem Gerät und hielt diesen dann über Mays Körper. Joral trat neben sie und blickte ihr über die Schulter, um ebenfalls die Anzeigen zu studieren.

      Leider fehlte es ihnen beiden an größerer medizinischer Erfahrung, schließlich waren sie ja beide keine Ärzte. Licea übertrug die Daten an den Computer und ließ diesen die Werte analysieren, in der Hoffnung, dass dieser etwas ausspucken würde. Für eine richtige Behandlung brauchten sie auf jeden Fall Chr'is hier drüben, etwas, was sie Clay auch ganz offen mitteilte.

      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: Joral Tegit, May, Clay
      You can't take the CNS from me...
      USS Eternity ▪ USS Raidon


      Der Klügere tritt nach!
      Slack!, trandoshanischer Krieger