2415-03-18

      Intermezzo

      =A= Cpt. Isaac Solari, LtCmdr. Cordell Lockley, USS Raidon =A=

      Der Bereitschaftsraum des Captains war schon immer ein Ort, an den sich jeder CO gerne zurückzog wenn es auf der Brücke nur quälende Routine zu erledigen gab und sich ansonsten die Arbeit auf dem Schreibtisch stapelte. Auch Isaac genoß diese Zeit, die er hier für sich nehmen konnte. Neben ihm auf dem Schreibtisch stand eine Tasse dampfenden Tees und auf einem kleinen Teller daneben lagen ein paar Scones. Gerne hätte er mal wieder in einem Buch gelesen oder etwas Musik gehört, nur zum entspannen, doch vor diesem Ziel lag noch einer ganzer Berg von Arbeit. Leider die Sorte Arbeit, die man nicht delegieren konnte und die einfach gemacht werden musste. Doch niemand hatte davon gesprochen, dass man sich diese Arbeit nicht so angenehm wie möglich gestalten konnte.

      Er nahm sich gerade einen der Scones und wollte hineinbeißen, als Lt.(jg) Choi, die OPS der Raidon ihn unterbrach.

      [Cpt. wir haben einen Dringlichkeitsruf vom Sternenflottenkommando, soll ich diesen durchstellen?] erklang es aus der internen Übertragung.

      Die Stirn des Briten legte sich in Falten. Ein Dringlichkeitsruf? Sie sollten hier warten um neue Crewmitglieder aufzunehmen. Hatte sich der Plan etwa schon wieder geändert?

      „Stellen sie durch Lt.(jg) Choi, ich bin bereit“, und blickte dabei auf sein Terminal.

      Zuerst erschien das Logo der Sternenflotte, doch schnell wurde es vom Bild seiner FKOM-OPS abgelöst.

      [Captain Solari, es tut mir Leid sie zu stören. Doch ich möchte sie bitten ihre Triebwerke aufzuheizen, wir haben ein kleines Problem.]

      Ishara wirkte unruhig, nervös, doch etwas sagte ihm, das er sich keine größeren Sorgen machen musste. „Was gibt es Cdor. Kent? Ist wieder eine seltsame Grippewelle ausgebrochen?“

      Ishara schüttelte den Kopf. [Nein, dieses Mal müssen sie nicht die Kastanien aus dem sprichwörtlichen Fegefeuer herausholen. Sie erwarten doch ein Danube mit neuen Crewmitgliedern.]

      Isaac nickte, er hatte die Versetzungsorder auf dem Tisch. Es waren frischgebackene Ens., nun ja, die meisten. „Ja?“

      [Ihre neuen Crewmitglieder haben einem Frachter in Not geholfen], begann die FKOM-OPS ihm zu erklären. [Allerdings gab es dabei einen Zwischenfall. Sagen wir mal so, sie waren wohl etwas übermotiviert.]

      Vor seinem geistigen Auge spielte sich ein Film ab. Ein Danube dass einen Frachter unter Beschuss nahm und einen interstellaren Krieg auslöste. Oder frischgebackene Ens. die auf einen Frachter beamten um dort einen Admiral wegen Schmuggels festzunehmen. Doch so schlimm konnte es nicht sein. „Ja?“

      [Nun, um es kurz zu machen. Der Einsatz ging schief. Sie riefen ein Patroullienschiff zur Unterstützung anstatt sich ans Hauptquartier zu wenden und nun hat Admiral Hathaway ihren Leuten einen Babysitter geschickt.]

      Isaac legte den Scones zur Seite. Einen Babysitter, für seine Crew? Das ging nun schon einmal gar nicht. Er wollte nicht mit irgend jemand anders klären was an Bord des Frachters vorgefallen war. Auch wenn die jungen Leute noch nicht an Bord waren, so gehörten sie für ihn bereits zur Raidon und eventuelle disziplinarische Maßnahmen wollte er vornehmen. „Wir machen uns auf den Weg.“

      [Äh, ich muss Admr. Hathaway noch davon überzeugen, dass es besser ist, die Ens. ihren fähigen Händen zu überlassen. Aber vielleicht könnten sie sich bereit halten.]

      Der Brite unterdrückte ein leichtes Grinsen. Er würde nie einen zu vertraulichen Umgang mit seiner Vorgesetzten pflegen oder auch nur den Anschein dessen zeigen. Trotzdem tat ihm Ishara Kent schon fast leid. Den Admr. zu bewegen kam dem alten Spruch, wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg eben zum Propheten, gleich.

      „Wir werden uns vorbereiten.“

      [Danke Cpt. Solari. Ich melde mich.]

      Isaac nickte noch einmal, bevor der Bildschirm schwarz wurde. Dann bat er seinen EO zu sich ins Zimmer.

      Es verging keine Minute und die Tür öffnete sich für Cordell Lockley. Ein Brite, genau wie er. Cordell war noch nicht so lange an Bord wie Isaac, dem man schon nachsagte er wäre bereits auf dem Trockendock an Bord der Raidon gewesen. Trotzdem hatte Cordell sich gut eingelebt. Er hatte sich das Vertrauen der Crew erarbeitet und war als guter EO für sie da. Nicht desto trotz hielt er einen professionellen Abstand. Diesen Spagat schaffte Cordell scheinbar ohne Mühe. Vielleicht half ihm seine kühle, britische Art dabei. Doch er war ein EO auf den er sich verlassen konnte. Schnell berichtete er ihm von dem kurzen Gespräch mit Cdor. Kent.

      "Ich würde sagen, da kommt Arbeit auf uns zu. Hat Cdor. Kent gesagt, wer als Babysitter entsandt worden ist?"

      Isaac schüttelte den Kopf. "Nein, es ist aber auch nicht wichtig. Wir werden uns selbst um unsere Crewmitglieder kümmern. Bereiten sie die Raidon auf ein Rendezvous-Manöver vor."

      "Aye, aye, Captain. Wir fliegen auf ihren Befehl."

      "Gut, das war vorerst alles. Sobald wir in Sensorreichweite sind, rufen sie mich."

      Cordell nickte zur Bestätigung und verließ dann den Bereitschaftsraum, derweilen rief Isaac sich noch einmal die Akten der "Neuen" auf.

      [tbc]

      Personen: Isaac Solari CO USS Raidon, Cordell Lockley EO USS Raidon, Cdor. Ishara Kent FKOM-OPS, Nuri Choi OPS USS Raidon
      Intermezzo

      =A= Sternenflottenhauptquartier, ERDE, SOL =A=

      "Das ist Wahnsinn", brummte Otis leise und schaute Ishara an, die offensichtlich anderer Meinung war.

      Ein sanftes Lächeln war auf dem Gesicht der FKOM-OPS zu sehen, während sie die Hände in die Hüften gestützt hatte. "Lieutenant Frey, Sie kennen Captain Solari nicht wie ich", erwiderte sie mit ihrer trockenen Stimme. "Davon abgesehen - die Diomhair war auf dem Flug zur klingonischen Grenze. Die sind wohl minimal überqualifiziert, um sich um 6 junge Leute zu kümmern. Die Raidon direkt einzusetzen ist wesentlich sinnvoller. Und der kleine Umweg stört Captain Solari nicht."

      Der Adjutant des Flottenadmirals hatte die FKOM-OPS nicht aus den Augen gelassen, jetzt zuckte er mit den Schultern. "Versuchen Sie es, Ma'am", erwiderte er nüchtern.

      Ishara nickte und verschwand dann erneut im Büro des Admirals - aus dem sie sich kurz verabschiedet hatte. Und ihr Kontakt mit der Raidon hatte genau den Verlauf genommen gehabt, den sie erwartet hatte.

      Viel Zeit verging nicht, während Otis einen starken Kaffee trank, bis die FKOM-OPS wieder aus dem Raum des Admirals trat und in den Weiten des Sternenflottenhauptquartiers verschwand. Sie wirkte sehr zufrieden und Otis seufzte leise. Die Stimmung von Hathaway würde er jetzt ausbaden dürfen.


      Storyline

      =A= USS Gunnthra =A=

      Um die Situation zu entspannen, wie es ihre Art war, hatte OrtriKch für Ordnung auf dem Shuttle gesorgt. Die Crew der Colburn hatte, nachdem Chr'is sie freigegeben hatte, May an Bord gebeamt, genauso wie Clay und dessen immer noch bewusstlosen Bruder. Auch die restliche Mannschaft der Nova-Klasse hatte sich zurück auf ihr Schiff begeben, inklusive der XO, und kümmerte sich jetzt um die Probleme der SS Saphira. Womit das Thema Frachter für die Crew der Gunnthra endgültig erledigt war.

      "Also...", kam es von OrtriKch, die dafür gesorgt hatte, dass sich die 6 jungen Leute in der Lounge des Shuttles versammelt hatten. Und anstatt sie irgendwo stramm stehen zu lassen, hatte die CO der USS Diomhair sie an einem der beiden Tische Platz nehmen lassen.

      [USS Diomhair an LertaRy-Branson], meldete sich der Kommunikator der Iskyra und ließ die 5 Ensigns und den 2nd Lieutenant aufschrecken. Für einen Moment bekamen die 6 einen Blick auf das Raubtiergebiss der CO, dann wirkte OrtriKch wieder so entspannt wie zuvor. "Sprechen Sie", erwiderte sie ruhig.

      [Captain, ein Ruf von Admiral Hathaway für Sie], dröhnte es aus dem Lautsprecher. [Nur für Ihre Ohren bestimmt.]

      "Entschuldigen Sie mich kurz", brummte OrtriKch leise und verschwand in Richtung Cockpit, das Schott schloss sich hinter ihr.

      "Oh man", murmelte Katie leise, nachdem sie sich sicher war, dass die Iskyra außer Reichweite war. Es war der einzige Kommentar, der dazu fiel. Die Minuten verstrichen und stumm starrten die kleine Gruppe auf den Tisch, während sie auf die Rückkehr der CO der Diomhair warteten.

      [PiepPiep]

      6 Köpfe hoben sich simultan und reflexartig erhoben sich Joral und Chr'is. "Wir werden gerufen", vermeldete die Stimme der Iskyra.

      Mehrere Sekunden vergingen, dann wiederholte der Computer sein [PiepPiep].

      "Sie ist weg", kam es überrascht von Licea, die in Gedanken schon durchgegangen war, welches wohl die übelsten Posten waren, auf die man in der Sternenflotte versetzt werden konnte. Schließlich hatte sie sich nach ihrer Degradierung die nächste Verfehlung geleistet. Und das war etwas, das die Sternenflotte sicher nicht tolerierte. Sie war wohl einfach ungeeignet für den Dienst in der Flotte. Vermutlich sollte sie zurückkehren nach Betazed und sich - Bah!! - der Kunst widmen, so wie der Rest ihrer Familie.

      "Wer?", erwiderte Benjiro etwas nervös.

      "Captain LertaRy-Branson", meinte die Betazoidin und strich sich eine schwarze Haarsträhne aus dem Gesicht, wo diese gleich darauf wieder hin rutschte.

      "Und jetzt auch die Diomhair", fuhr Katie fort, die das gleiche wahr genommen hatte wie Licea.

      Gemeinschaftlich betraten die 6 das Cockpit und starrten aus den Fenstern, wo sich nur noch die Colburn und der Frachter befanden.

      [PiepPiep], der Computer verlor seine Geduld nicht.

      "Auf den Schirm, Chr'is", bat Licea leise und die Iskyra nickte leicht, während sie sich auf dem entsprechenden Sessel niederließ (was ihr einiges an Training abverlangt hatte, um diese Bewegung problemlos zu meistern). Ihre Pfoten berührten die entsprechenden Felder, dann wurde das Gesicht einer Frau auf einem der seitlichen Schirme sichtbar.

      [Meine Damen, meine Herren], kam es nüchtern-kontrolliert von der Person, die sich nicht anmerken ließ, dass es länger gedauert hatte, den Kontakt herzustellen, als es eigentlich üblich war. [Ich bin Commodore Kent, die FKOM-OPS der 6. Flotte], stellte sie sich vor und machte dem Sextett klar, dass sie zu denen gehörte, die dem Captain der Raidon Befehle erteilte. [Die Situation wurde entschärft und nach reiflicher Überlegung wurde beschlossen, dass Sie Ihren Flug ab sofort fortsetzen. Nehmen Sie wieder Kurs auf die Raidon und halten Sie diesmal nirgends irgendwo an. Das Schiff kommt Ihnen entgegen, die Rendevouzkoordinaten wurden Ihnen geschickt.]

      Wie von selbst glitt Joral auf seinen Sessel und kontrollierte kurz die Eingaben. Ein leichtes Nicken kam von dem Trill, ehe er wieder in Richtung des Schirms blickte. [Captain Solari erwartet Sie dort in etwa 2 Tagen. Gute Reise.] Ohne auf eine Antwort zu warten, schloss sich der Kanal und ließ Stille im Cockpit zurück.

      Lange Sekunden schwiegen die 6 sich an, dann räusperte sich Licea leise. "Energie", kam es fordernd von ihr in Richtung Joral, bei dem erneut die Reflexe Überhand nahmen. Das Shuttle ging auf Warp und eine gewisse Erleichterung machte sich an Bord breit.

      Ohne ein weiteres Wort zu verlieren wandte Licea sich ab und verschwand mit langen Schritten in dem kleinen Quartier, das sie sich mit dem Piloten teilen würde. Sie schob ihre Transportkisten in die Ecke und kletterte dann in das obere Bett. Die Schlafkabinen hatten den Vorteil, dass sie eine faltbare Schiebetür hatten, die man, je nach Wunsch, auf und zu schieben konnte. Entschlossen zog die Betazoidin ihre bis zum Anschlag zu und starrte dann in der Enge reglos an die Decke. Für sie war klar, dass das unvermeidliche nur ein wenig Aufschub bekommen hatte. Vielleicht war Betazed ja doch die bessere Lösung?

      [tbc]

      Beteiligte Charaktere: Lt. O. Frey, Cdor. I. Kent, Cpt. O. LertaRy-Branson, die Crew der Gunnthra
      You can't take the CNS from me...
      USS Eternity ▪ USS Raidon


      Der Klügere tritt nach!
      Slack!, trandoshanischer Krieger

      =A= Katie, Joral, Benjiro, Chr’is, Chrylasis, Brücke, USS Gunnthra =A=

      Katie beobachtete wie die Gunnthra wieder auf Warp ging und Joral mit geübten Griffen die Geschwindigkeit und den Kurs überprüfte. Dann blickte sie zu dem Quartier in welches Licea verschwunden war. Sie konnte von allen noch die Aufgeregtheit und Nervosität spüren. Es waren seltsame Ereignisse die hinter ihnen lagen. Irgendwie wirkte alles unwirklich. War es nur ein Traum gewesen? Nein, denn dann hätten sie alle den gleichen Traum geteilt. Als Katie nach Licea tastete, spürte sie, dass diese sich zurückgezogen hatte, auch auf telepathischer Ebene. Ein deutlicheres „Nicht stören“ Schild gab es auf Betazed nicht, weshalb Katie sich ebenfalls zurückzog. Sie wollte Licea nicht zu Nahe treten, doch ihre Präsenz während des Einsatzes und ihre telepathische Unterstützung waren für sie eine wertvolle Stütze gewesen.

      Auch die anderen Jungoffiziere blickten sich an, jeder wartete darauf, dass jemand den Anfang machen würde. Doch irgendwie waren alle noch wie gelähmt von den Ereignissen. Die Offiziere verschiedener Schiffe hatten sich auf der Gunnthra mehr oder weniger die Klinke in die Hand gegeben. Alles wirkte enorm chaotisch, hatten sie dieses Chaos ausgelöst?

      Chrylasis öffnete den Mund und alle blickten sie gleich darauf erwartungsvoll an. Dies führte jedoch nur dazu, dass sie ihren Mund wieder schloss. Plötzlich fühlte sie sich enorm beobachtet.

      Es war Joral, der letztendlich das Ruder übernahm Vielleicht weil nicht mit an Bord der Saphira gewesen war, oder weil er es als Pilot einfach gewöhnt war. „Ich glaube es war etwas viel für uns alle“, sagte er beruhigend, „wir sind auf Kurs zur Raidon und ein wahrscheinlich normaler, oder auch ereignisloser Flug liegt vor uns. Zeit, dass wir alle uns etwas ausruhen.“

      Chr’is bestätigte Jorals Aussage: „Ja, wir sollten uns alle etwas ausruhen. Etwas Schlaf sollte uns gut tun.“

      „Es sollte aber jemand die Navigation überwachen, damit wir unserem Befehl, nicht mehr anzuhalten auch gerecht werden“, schloss sich Benjiro an.

      „Das werde ich übernehmen, jemand kann mich dann Morgen früh um 0600 ablösen“, erwiderte Joral.

      Nach den Ereignissen an Bord der Saphira sahen sich die anderen betreten an. Niemand wollte gleich wieder so viel Verantwortung übernehmen, andererseits hatte Joral ihnen schon die ungeliebte Nacht abgenommen, es war also nur fair ihn mit einer Doppelschicht zu verschonen. Katie gab sich einen Ruck. „Ich werde sie ablösen Ens. Tegit.“

      „Danke, dann werde ich ein Frühstück vorbereiten, welches wir ab 0700 zusammen einnehmen können. Dort können wir uns dann auch über das heute Nacht austauschen, falls sie möchten.“ Jorals Angebot eines Frühstücks klang verlockend, nein, es klang sogar gut. Auch wenn Katie daran nicht würde teilnehmen können, fand sie es aus psychologischer Sicht sogar äußerst sinnvoll.

      „Das ist eine gute Idee Ens. Tegit, oder darf ich Joral sagen?“ sie versuchte dieses Angebot als Wiedergutmachung für ihr eher kühles Verhalten zu unterbreiten.

      Joral grinste: „Sicher Ens. Duncan. Es würde mich freuen.“ Dann drehte er sich wieder seiner Konsole zu.

      Da Katie von allen den kürzesten Schlaf haben würde, falls die anderen überhaupt schlafen konnten, wollte sie sich noch etwas Ruhe gönnen. „Ich werde mich dann ins Bett begeben, ich hoffe jeder von Ihnen findet etwas Ruhe.“ Katie nickte noch einmal kurz und verschwand dann in ihre Koje.

      =A= USS Gunnthra, Ort: Brücke =A=
      =A= Zeit: 05.45, Personen: Joral, Katie =A=

      Die junge Amerikanerin rieb sich noch die Augen. Es war eine kurze Nacht gewesen und wilde Träume hatten sie verfolgt. Doch nun wartete eine Aufgabe auf sie und sie freute sich fast, diese zu übernehmen, würde es sie doch etwas ablenken. „Ens. Duncan meldet sich zum Dienst.“

      Joral grinste, er wusste noch nicht wie förmlich es auf der Raidon zugehen würde, doch seine Mitoffizierin würde mit ihrem festhalten an den Vorschriften sicherlich keinen Fehler machen. „Danke Ens. Duncan, wir verfolgen unseren Kurs wie vorgesehen, es gab nichts auffälliges und auf unserem derzeitigen Kurs sollte auch nichts ereignisreiches geschehen.“

      „Das klingt fabelhaft in meinen Ohren“, Katies Augen leuchteten fröhlich bei dem kurzen Bericht von Joral. „Es tut mir Leid, wenn ich zu ihnen unhöflich war Joral.“

      „Was hat ihre Meinung geändert?“, fragte sie der Trill.

      „Sie haben heute Nacht gezeigt wie professionell und gut sie ihre Arbeit machen. Ich habe mich von meinen Eindrücken und meiner Gabe Gedanken zu lesen, verleiten lassen Vorurteile aufzubauen, dies tut mir Leid.“ Sie strich sich nervös über ihre Uniform. Es war diese Gabe gewesen die ihr auf der Akademie Schwierigkeiten bereitet hatte und nun hatte sie sich genauso verhalten wie ihre Mitkadetten sich ihr gegenüber. Diese Erkenntnis traf sie hart. Es war nicht ihre Nacht gewesen, ganz bestimmt nicht.

      „Danke. Kommen sie Ens. Duncan, ich erkläre ihnen die Steuerung“, Joral deutete auf den freien Platz und Katie setzte sich darauf. „Sie sagten gestern Nacht, dass sie nicht die beste Pilotin sind?“

      „Ja, das bin ich auch nicht. Doch ich muss nur unseren Kurs überwachen, oder?“ Mit Sorge blickte sie auf die Steuerkontrollen und erinnerte sich an ihren Flugunterricht, es war keine schöne Erinnerung.

      „Das stimmt, doch falls die Situation es erfordert, sollten sie die Steuerung übernehmen können um auf etwas unvorhergesehenes zu reagieren.“ Er zeigte ihr einige der Kontrollen und erklärte was sie tun musste, falls sie das Steuer übernehmen sollte. Katie hörte ihm aufmerksam zu. Sie spürte wie begeistert Joral von seiner Arbeit war und erlebte wie gut er erklären konnte. Womöglich lag es daran, dass er auf einem Raumschiff groß geworden war, irgendwie lag ihm das Fliegen und der Weltraum im Blut.

      „Danke Joral, ich glaube so gut und verständlich hat man mir noch nie erklärt wie ein Raumschiff zu fliegen ist. Und wenn sie noch möchten, können sie mich gerne Katie nennen.“

      =A= USS Gunnthra, Ort: Aufenthaltsraum =A=
      =A= Zeit 06.55 Personen: Joral =A=

      Nachdem Joral Katie in die Steuerung eingeführt hatte, war er noch etwas bei ihr geblieben um ihr zu helfen, falls sie noch etwas Unterstützung gebrauchen konnte. Als er bemerkt hatte dass Katie mit der Steuerung zurecht kam, hatte er sich in den Aufenthaltsraum begeben und das gemeinsame Frühstück vorbereitet. Eigentlich hätte sich jeder sein Essen auch einfach selber replizieren können, doch Joral ging es darum ein gemeinsames Erlebnis zu schaffen. Es war einfach schöner, sich an einen gedeckten Tisch zu setzen, es hatte etwas persönlicheres.

      Also hatte er Teller repliziert, diese auf den Tisch gestellt, ebenso Tassen. Dann hatte er eine Kanne Kaffee und eine Kanne Raktajino aus dem Replikator geholt. Schließlich auch eine Kanne mit heißem Wasser und verschiedene Teesorten. Zum Essen hatte er frische Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse erstellt. Dann hatte er in der Datenbank noch unterschiedliche Rezepte abgerufen um möglichst alle Vorlieben abzudecken.

      Genüßlich setzte er sich auf einen Stuhl und goss sich eine Tasse Kaffee ein. Jetzt musste er nur noch warten, bis die anderen aus ihren Kojen kamen. Er hörte ein Tür und blickte gespannt auf, wer wohl der oder die Erste war.

      [tbc]

      So, ich habe mal das gemeinsame Frühstück eröffnet. Gerne dürft ihr aber noch schreiben, wie ihr zu Bett gegangen seid, was ihn Euren Charakteren vorgegangen ist oder was auf dem Tisch zum Frühstück noch anzutreffen ist.

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      RPG
      =^= USS-Gunnthra Ort: Cockpit =^=
      =^= Personen: Chr’is, Joral =^=

      Chr’is war auf dem Sitz des OPS geblieben. Nach und nach waren die anderen gegangen. Sie war noch nicht müde, da sie auf der Rhein bis kurz vor der Ankunft hatte schlafen können. Und nach den Vergangenen Ereignissen war sie viel zu aufgewühlt um jetzt zu schlafen.

      „Wollen sie nicht etwas ausruhen?“

      „Nein.“, antwortete die Katze auf die Frage des Trill, „Ich konnte auf der Rhein ausschlafen, bevor ich auf die Gunnthra kam. Außerdem bin ich mit zu vielen Dingen gedanklich beschäftigt.“

      „Verständlich. Das war aufregend. … Die USS-Rhein. VIP-Tranporter. War das kein angenehmer Dienst? Entschuldigen sie meine Neugier.“

      „Angenehm … Schon. Aber ich habe nicht 9 Jahre gelernt und gearbeitet um auf einer kleinen Danube zu verrotten.“

      Nun rechnete Joral nach. „Moment. … Sie sind nicht nur OPS und medizinischer *Helfer*. Sie haben Medizin studiert!“

      „Und promoviert.“, kam es nüchtern zurück.


      =^= USS-Gunnthra Ort: Krankenstation.=^=
      =^= Zeit: 1 Std. Später Personen: Chr’is =^=

      Die Iskyra hatte sich in die kleine Krankenstation zurückgezogen und studierte am kleinen Terminal die medizinischen Akten ihrer Kollegen. Für den Fall der Fälle, unverhofft kommt oft, wollte sie vorbereitet sein, auch wenn es nicht mehr lange dauern würde bis sie die Raidon erreichen würden. Nachdem sie gelesen hatte begann sie Medikamente vor zu bereiten. Für Katie brauchte es ein spezielles Medikament um sie, im Notfall, ins Koma zu versetzen und Licea brauchte ein Epinephrin und β2-Mimetika/Adrenalin für Betazoide, wegen ihrer Allergie.
      Erst als die Medikamente vorbereitet und alles noch ein Mal kontrolliert war fuhr sie ihre Konzentration herunter und ließ, am Terminal sitzend ihren Gedanken freien Lauf.

      <NRPG> Noch jemand schlaflos? Freiball! </NRPG>


      =^= USS Gunnthra, Ort: Cockpit =^=
      =^= Zeit 06.30 Personen: Katie, Chr’is =^

      Zum Glück spürte Katie wie Chr’is ins Cockpit kam, da sich Iskyra, sie brauchten kein Schuhwerk tragen, fast völlig lautlos bewegten. Doch noch bevor sie nahe war räusperte sich die Iskyra und machte auf sich aufmerksam. Das war dann doch verwunderlich, da die (wenigen) Katzen auf der Akademie sich gerne einen Spaß daraus machten sich an zu schleichen und andere zu erschrecken.

      „Guten Morgen.“, grüsste sie freundlich, „Alles gut? Geht es ihnen gut?“

      Hinter dem Sessel des OPS stehend überflog sie kurz die Anzeigen. Sie konnte nicht erklären warum sie nach dem Aufstehen und Morgentoilette die OPS-Station besuchte, auch wenn sie erst viel später Dienst hatte. Irgendwann war es zur Routine geworden und sie vermutete Neugier über den Schiffsstatus dahinter.

      Katie warf einen Blick über die Schulter. Ein Hauch von Flieder stieg ihr in die Nase.


      =^= USS-Gunnthra, Ort: Aufenthaltsraum =^=
      =^= Zeit: 6.55 Personen: Joarl, Chr’is =^=

      <QUOTE> Genüsslich setzte er sich auf einen Stuhl und goss sich eine Tasse Kaffee ein. Jetzt musste er nur noch warten, bis die anderen aus ihren Kojen kamen. Er hörte eine Tür und blickte gespannt auf, wer wohl der oder die Erste war. </QUOTE>

      Hunderte Düfte stiegen Chr’is in die Nase. Der Pilot hatte ein üppiges Buffet aufgebaut und an alles gedacht. Auch and die Vorliebe der Iskyra für Fleisch.

      „Bemerkenswert. In ihrer Personaldatei steht nicht das sie kulinarischer Experte sind.“, schnurrte die Katze, bediente sich an Putenkeulen, Frikadellen, Senf, Brötchen und Raktajino, den sie schwarz nahm.

      [Fortstzung Folgt ENDE RPG]

      NRPG: eher kurz, dafür ein paar Bälle.
      Wörtliche Rede
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P
      =A= USS Gunnthra, Ort: Aufenthaltsraum =A=
      =A= Zeit: 6.55 Personen: Joral, Chr’is =A=


      <quote>"Bemerkenswert. In ihrer Personaldatei steht nicht das sie kulinarischer Experte sind.", schnurrte die Katze, bediente sich an Putenkeulen, Frikadellen, Senf, Brötchen und Raktajino, den sie schwarz nahm.</quote>

      "Nunja, ich..." - Joral lächelte verlegen und kratzte sich leicht hinter dem rechten Ohr. Er war sich nicht sicher, ob die Iskyra diese Reaktion überhaupt mitbekam. Schließlich zuckte er mit den Schultern und gab zu "Nun, um ehrlich zu sein, das bin ich nicht. Aber ich bin als Kind so vielen unterschiedlichen Spezies auf so vielen unterschiedlichen Planeten begegnet, dass ich weiß, wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können." - Joral lächelte. - "In gewisser Weise können Sie es also auch einfach als eine Art Vorsichtsmaßnahme sehen."

      Chr’is hielt kurz Inne, bevor sie in eine der Putenkeulen biss. "Verstehe...", meinte die Katze mit einer Stimme, die der Trill nicht so Recht zu deuten wusste. Dann biss sie genüsslich in die Keule. "In dem Fall kann ich Ihnen versichern, dass ihre Maßnahmen erfolgreich waren, Ensign... zumindest was mich betrifft."

      Joral nickte erleichtert. "Danke, Ma'am", erwiderte der Trill und nippte an seinem Kaffee. Er war sich durchaus bewusst, dass Chr’is im Rang nicht höher stand, als er - eine solch förmliche Anrede wäre also eigentlich nicht nötig gewesen - aber da ihm die Iskyra erst gestern ihren Studienabschluss um die Ohren gehauen hatte, konnte Joral sich diesen unterschwelligen Seitenhieb nicht verkneifen.
      Dann lauschte er, doch im Moment war es noch still im Rest des Schiffes. Ein kurzer Anflug von Bedauern huschte durch das Bewusstsein des Trills. Hatte er sich gestern Abend wirklich freiwillig um eine Nacht mit dieser attraktiven Betazoidin gebracht? Joral stellte sich vor, wie Licea in ihren gemeinsamen Quartier schlief... allein... und er war nicht da gewesen, um sie zu trösten oder aufzumuntern. Wirklich glücklich hatte sie schließlich nicht gewirkt, als die Betazoidin das Cockpit verlassen hatte. Aber nein, er hatte ja lieber die Nacht in besagtem Cockpit verbringen wollen... ebenfalls alleine. Was für eine Zeitverschwendung! Aber was soll's, besser so, als wieder in einen ungebetenen Notfall zu geraten. Der Trill war zwar der Meinung, dass seine Crew genau das richtige getan hatte, aber das musste natürlich nicht heißen, dass der Rest der Sternenflotte das genauso sah. Ob er vielleicht mal in sein Quartier gehen und nachschauen sollte, ob mit Licea alles in Ordnung war? Nein, besser nicht. Es war für Joral zwar durchaus verlockend, aber wenn die Betazoidin für sich sein wollte, würde er sie nicht ohne triftigen Grund stören.
      Stattdessen nahm er zwei Brötchen aus dem Korb vor sich auf dem Tisch und schnitt sie auf. Das eine belegte er mit herzhaften Dingen, das andere bestrich er mit etwas von der süßen Sorte. "Na, das passt doch...", murmelte er dabei leise und grinste in sich hinein. Den Teller mit den geschmierten Brötchen stellte er auf einem kleinen Tablett ab und stellte auch noch eine große Tasse heißen Kakao und ein Glas Orangensaft dazu.

      "Würden Sie mich bitte für einen Moment entschuldigen?", fragte der Trill die Iskyra und erhob sich. Dann machte sich Joral mit dem Tablett auf den Weg.

      =A= USS Gunnthra, Ort: Cockpit =A=
      =A= Zeit: 7.02 Personen: Joral, Katie =A=


      "Zimmerservice für Miss Duncan!", rief Joral fröhlich, als er das Cockpit betrat. Die junge Frau hatte natürlich längst gespürt, dass sie Besuch bekommen würde. Aber nun hob sie trotzdem die Augenbrauen und musterte abwechselnd den Trill und das Tablett in seiner Hand.

      "Womit komme ich denn zu dieser Ehre?", fragte die Halb-Betazoidin, während ihr prüfender Blick schnell noch einmal über die Anzeigen huschte.

      "Keine Sorge, Katie, dort wird nichts ungewöhnliches angezeigt", sagte Joral mit ruhiger Stimme.

      "Ich weiß, es ist nur..." - Sie machte eine kurze Pause.

      "Sie möchten sicher gehen, dass es auch so bleibt", schloss der Trill den unbeendeten Satz der jungen Frau. Katie warf dem FLG einen kurzen Blick zu, den dieser am ehesten wohl als 'ertappt' interpretieren würde. Dann lächelte sie und deutete auf das Frühstück. "Also, was haben Sie mir denn mitgebracht, Joral?"

      Der Trill schmunzelte, verbeugte sich wie ein altmodischer Butler und präsentierte der Halb-Betazoidin den Teller mit den Brötchen und die beiden Getränke. "Ich hoffe, meine bescheidene Auswahl hält etwas nach Ihrem Geschmack bereit, Mylady."

      [tbc]
      "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
      Richter Aaron Satie, StarTrek: The Next Generation

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      =A= USS Gunnthra, Ort: Cockpit =A=
      =A= Zeit 7.04 Personen: Joral, Katie =A=


      Ein helles Lachen erklang, als Joral sich verneigte. Katie fand es wunderbar. Die Auswahl auf dem Teller war optimal und der Trill bewies einen feinen Sinn für Humor. Sie erhob sich aus ihrem Cockpitsessel und machte einen Hofknicks. Zumindest wie sie sich einen vorstellte. Dann nahm sie ihm den Teller aus der Hand und bestaunte die Auswahl. Die beiden Brötchen waren unterschiedlich belegt. Das Körnerbrötchen, offenbar bestand es aus einem festen Roggenteig, hatte Joral zur einen Hälfte mit einem aromatisch duftenden Blauschimmelkäse bestrichen. Die andere Hälfte mit Wurstersatz belegt. Katie hatte zwar schon einmal echte Wurst gegessen, doch wenn sie dabei an die Tiere dachte, die ihr Leben dafür lassen mussten, wurde es ihr ganz anders. Sie war dankbar das es im 25. Jahrhundert guten Alternativen zu Fleisch und Wurst gab. Wobei sie echtem Käse den Vorzug gab. Der hatte doch einen anderen Geschmack wie das Replikat.

      Das andere Brötchen war zum einen mit Honig und auf der anderen Seite mit Marmelade bestrichen. Vom Geruch und der Konsistenz schloss die Halbbetazoidin auf Erdbeere. Das Brötchen hatte eine leicht bräunliche Farbe außen. Es bestand aber definitiv aus einer Weißmehlsorte. Sie hatte dieses Brötchen noch nie gesehen. Also nahm sie die Seite mit der Marmelade und biss hinein. Es schmeckte köstlich. Die Erdbeeren waren gepflückt worden als sie die volle Reife erreicht hatten und ihr unvergleichliches Aroma erfüllte ihre Sinne. Sie schloss vor diesem reinen Genuss die Augen und hielt einen Moment inne.

      Da ertönte ein herzhaftes Lachen von der anderen Seite. „Katie, sie wirken als hätten sie das erste Mal ein Brötchen gegessen.“

      Ein Auge öffnete sich und sie fixierte Joral. Sie grinste selber über die eine Hälfte ihres Gesichtes und biss dann gleich nochmal genüsslich in das Gebäck. Als sie diesen Bissen langsam und ausgiebig bearbeitet hatte und ihr Mund wieder frei war blickte sie zu Joral der ihr offensichtlich vergnügt zusah. „Sagen wir es mal so“, sie deutete dabei auf das Brötchen, „so eine Art von Brötchen esse ich heute zum ersten Mal. Es ist absolut köstlich und die Marmelade ist ein Gedicht.“

      Der Trill begutachtete das Brötchen. Offenbar schien Katie darin eine Aufforderung zu sehen. Sie hob ihm den Teller hin und Joral bediente sich an der anderen Hälfte mit Honig. „Im Replikator wurde es mit Laugenweckle beschrieben.“ Erklärte er noch und biss dann selber hinein.

      „Bitte was?“

      „Laugenweckle.“ Joral testete den Geschmack, es war auch für ihn eine neue Erfahrung.

      =A= USS Gunnthra, Ort: Gemeinschaftsraum =A=
      =A= Zeit: 07.05, Personen: Chr’is, Benjiro, Chrylasis =A=


      Die Iskyra nagte ausgiebig an einer Putenkeule und ließ sich das Frühstück munden. Neben ihr dampfte es aus der Tasse. Der Raktajino war schwarz und heiß.

      In diesem Moment betrat Benjiro den Gemeinschaftsraum. Er streckte sich noch einmal ausgiebig und blickte auf das reiche Frühstücksbuffet. „Vielen Dank, dies ist sehr aufmerksam.“ Dann setzte er sich auf einen freien Stuhl.

      Chr’is hielt kurz inne, wie jede Katze riss sie das Fleisch von der Keule, schmatzte kurz und schluckte dann. Katzen waren nicht gerade dafür bekannt, dass sie ihre Nahrung zu einem Brei im Mund zerlegten. „Nicht dafür. Ens. Tegit hat das alles zubereitet.“

      Benjiro blickte sich die Auswahl der Teesorten an und nickte dann anerkennend. Der Pilot war offensichtlich nach der Nachtschicht noch nicht müde gewesen. „Wo ist Ens. Tegit eigentlich?“

      „Der ist mit einem Teller Richtung Cockpit. Ich vermute, dass er Ens. Duncan etwas zu Essen gebracht hat.“ Erklärte die Iskyra noch kurz bevor sie den nächsten Bissen von der Keule fetzte.

      //Interessant//, dachte sich Benjiro und blickte Richtung Cockpit als Chrylasis den Gemeinschaftsraum betrat.
      Sie war noch müde und gähnte herzhaft. Dadurch das Katie als Ablösung für Joral etwas früher aufgestanden war, hatte sie die letzte Stunde nur im Zustand des Dösens verbracht.

      „Ah, Frühstück,“ sagte sie erfreut und setzte sich ebenfalls an den Tisch. Sie nahm sich begeistert von den bereitgestellten Lebensmitteln und schenkte sich ebenfalls ein heißes Getränk ein. „Haben sie gut geschlafen? Ich habe immer wieder von havarierten Frachtern und Klingonen geträumt.“

      [tbc]
      =A= USS Gunnthra, Ort: Cockpit =A=
      =A= Zeit 7.04 Personen: Joral, Katie =A=


      In den Zeiten von Replikatoren hatte sich Joral schon lange keine Gedanken um Fleisch, Wurst oder Pflanze gemacht. Das Teil verwendete eine Proteinbasis, aus der mit Hilfe einer Matrix eine detailgetreue Nachbildung einer atomaren Struktur erzeugt wurde. Zumindest hatte man es ihm einmal so erklärt. Was den Geschmack betraf, so kam es letztlich nur darauf an, wie gut die Vorlage war, nach der die Atome neu zusammengesetzt wurden. Ob man nun ein Stück Fleisch oder einen Salat bestellt, letztlich war es doch einfach nur bunter Brei mit Geschmack, hübsch aufpoliert und in Form gebracht. Und mal ehrlich, wer wusste denn schon, wie ein tiberianisches Sumpfhuhn oder eine tiberianische Stechdattel tatsächlich schmeckte? Außer den Tiberianern natürlich...
      Als Kind der Sterne, wie seine Eltern ihn immer genannt hatten, hatte Joral das Essen aus dem Replikator als genau so selbstverständlich wahrgenommen, wie du Luft zum Atmen oder die Schwerkraft an Bord des Schiffes. Es waren Dinge, die jemand anderes vielleicht als unnatürlich oder vielleicht sogar als wider der Natur ansehen würden, aber für ihn gehörte es einfach dazu.

      Trotzdem freute sich der Trill, wie gut das von ihm ausgewählte Frühstück offenbar bei seiner neuen Partnerin - also Partnerin im rein professionell beruflichen Sinne... obwohl... als Katie so genussvoll ihre Lippen um das kleine Bröthen gelegt, hineingebissen und ihre Augen geschlossen hatte... Äh... Nein! - Jedesnfalls freute sich Joral, dass es der Betazoidin schmeckte. Und so ganz nebenbei hoffte er, sie war mit dem Essen zu beschäftigt gewesen, um seine Gedanken mitzubekommen.

      Also konzentrierte sich Joral wieder auf den Geschmack von diesem Laugendings. Es schmeckte seltsam... salzig... aber durchaus nicht schlecht.

      Für eine Weile plauderten Joral und Katie noch über das Essen, die verschiedenen Geschmäcker und welche Vorlieben sie dem einen oder anderen Essen oder Getränk entgegen brachten. Dann warf der Trill noch einen prüfenden Blick auf die Konsole vor der Pilotin.

      "Im Moment scheint dort draußen alles ruhig zu sein, die Anzeigen liegen alle im grünen Bereich.", meinte der FLG mit einem zufriedenen Nicken und lächelte dann wieder. "Katie, ich habe das Frühstück hier mit Ihnen wirklich sehr genossen und so gerne ich auch noch mehr Zeit mit Ihnen verbringen würde, ich fürchte, allmählich lässt meine Konzentration nach... oder fliegen wir tatsächlich auf ein riesiges Weltraumschaf zu?"

      Die Betazoidin starrte den Trill für einen Moment mit großen Augen an, blickte dann zum Cockpitfenster hinaus und dann auf ihre Anzeigen. - "Joral, ich... ich weiß nicht, was Sie meinen!? Für mich sehen die Werte noch genau so aus, wie vor zehn Sekunden." - Dann blickte sie wieder zu dem Trill neben sich.

      Dieser zwinkerte Katie zu und meinte "Hm, dann hat mein Verstand wohl schon damit begonnen, Schäfchen zu zählen." - Er grinste und verneigte sich in einer Mischung aus Entschuldigung und Verabschiedung. Dann nahm Joral das Tablett, welches er mitgebracht hatte.
      "Ich schaue nochmal nach hinten zu unseren Gästen... und dann werde ich mir wohl auch ein wenig Schlaf gönnen."

      "Machen Sie das und träumen Sie schön", nickte Katie und grinste nun ebenfalls. Als Joral schon fast das kleine Cockpit verlassen hatte, hörte er noch ein "Oh... und Joral? Danke."

      Der Trill lächelte, ohne sich noch einmal umzudrehen. Dennoch erwiderte er "Sollten Sie Hilfe brauchen, zögern Sie nicht, nach mir zu rufen. Jederzeit, Katie." Dann ging er endgültig zurück in den Gemeinschaftsraum.


      =A= USS Gunnthra, Ort: Gemeinschaftsraum =A=
      =A= Zeit: 07.21, Personen: Chr’is, Benjiro, Chrylasis, Joral =A=


      Als der Trill den Gemeinschaftsraum betrat, war dort das Frühstück in vollem Gange. Die kleine Crew hatte sich versammelt und schien zwanglos miteinander zu plaudern - mehr oder weniger jedenfalls.

      Benjiro war der erste, der Jorals Rückkehr bemerkt hatte und nickte ihm zu. "Ensign", meinte er. "Danke für das Frühstück." - Irgendwie hatte der Trill das Gefühl, als hätte der El-Aurianer noch ein stummes //Das hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut// hinterher geworfen. Aber vermutlich bildete sich der FLG das nur ein und seine Müdigkeit vernebelte langsam aber sicher seine Sinne.
      Deshalb schaute er auch ein wenig irritiert, bevor er fragte "Ist Ensign Irani noch nicht hier?"

      Die drei Anwesenden schaute sich ein wenig verwundert über diese Frage um und verneinten dann. Joral konnte zwar nicht behaupten, dass er viel über die Betazoidin wusste, aber irgendwie hätte er sie nach den Ereignissen der vergangenen Stunden nicht so eingeschätzt, dass sie einen Termin so einfach ignorieren würde.

      "Ladies und Gentlemen, würden Sie mich bitte entschuldigen? Ihr Gastgeber möchte sich nun zurückziehen." - Der Trill verneigte sich und trat einen Schritt zurück. - "Aber ich versichere Ihnen, das Schiff liegt bei Kat... Ensign Duncan in guten Händen."
      Dann angelte sich Joral noch eine große Tasse vom Tisch und füllte sie mit heißem Kakao, bevor er zu seiner Kabine ging. Wenn er nun schon das erste Mal die Kabine betrat, die er mit Licea teilen würde, wollte er zumindest nicht mit leeren Händen für sie da stehen.


      =A= USS Gunnthra, Ort: Kabine von Licea und Joral =A=
      =A= Zeit: 07.24, Personen: Joral, Licea =A=


      Vorsichtig klopfte der Trill an die Kabinentür und lauschte. Als keine Antwort zu vernehmen war, drückte er den Türöffner und trat mit einem "Ensign Irani, ist alles in Ordnung? Ich habe Ihnen einen Kakao mitgebracht." ein.

      [tbc]
      "Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt."
      Richter Aaron Satie, StarTrek: The Next Generation
      =A=
      Katie, Joral, Benjiro, Chr’is, Chrylasis, Brücke, USS Gunnthra
      =A=

      <Quote>

      Chrylasis
      öffnete den Mund und alle blickten sie gleich darauf erwartungsvoll
      an. Dies führte jedoch nur dazu, dass sie ihren Mund wieder schloss.
      Plötzlich fühlte sie sich enorm beobachtet.

      </Quote>


      Chrylasis
      war den beiden anderen Offizieren dankbar, dass sie sie aus der
      misslichen Lage befreiten, die ihre unvorsichtige Geste verursacht
      hatte und das sich die Blicke der anderen wieder von ihr abwendeten.

      Tatsächlich
      hatte sie wirklich etwas sagen wollen, doch bevor die Worte aus ihrem
      Mund flossen, verließ sie plötzlich der Mut dazu. Eine leise
      Stimme in ihrem Hinterkopf riet Chrylasis dazu, sich für heute erst
      einmal zurückzunehmen. Denn ganz unschuldig war sie an dem
      vorherigen Geschehen nicht und sogar federführend gewesen auf das
      andere Schiff zu beamen. Etwas was ihr vielleicht in Zukunft eine
      Lehre sein sollte, nicht vorschnell handeln zu wollen.





      Sie
      warf Benjiro nur kurz einen Blick zu,vielleicht um zu sehen, ob er
      ähnlich empfand wie sie gerade.






      Doch
      er war schon längst wieder in seine eben geäußerten Aufgabe
      vertieft. Und die betraf sich darum zu kümmern, wer nachher Joral
      ablösen würde. Überhaupt erschien er ihr sehr auf seine Arbeit
      konzentriert zu sein und sie fand langsam Gefallen an ihm.
      Eigentlich war er bisher der Einzige, der ihr tatsächlich
      sympathisch war und mit dem sie auch am meisten Kontakt gehabt hatte
      bisher.




      Katie
      meldete sich freiwillig für die Morgenablösen und Chrylasis war
      insgeheim froh darum. Damit würden sie sich morgen früh nicht groß
      in die Quere kommen und sie hatte etwas Zeit für sich. Aber froh war
      Chrylasis auch, dass ihr wenig passiert war, etwas was auch ganz
      anders ausgehen können. Ein unangenehmer Gedanke für
      Chrylasis,den sie schnell wieder versuchte dorthin zu drängen, wo er
      hergekommen war.

      Nach
      und nach verließen alle das Cockpit und auch sie begab sich in das
      gemeinsame Quartier von ihr und Katie. Großreden taten beide an
      diesen Abend nicht mehr miteinander. Dafür war am Tag auch Zuviel
      passiert und ihr fielen schon beim Ausziehen fast die Augen zu. Und
      Katie schien selbst sehr müde zu sein und war fast sofort
      eingeschlafen,sobald sie in ihrem Bett lag. Natürlich konnte das
      Chrylasis nur vermuten, doch durch den ruhigen Atmen den sie kurz
      darauf hörte, war sie sich fast sicher,dass Katie schlief.

      Sorgfältig
      legte sie sich trotz aller Müdigkeit ihre Sachen zurecht, um für
      alles gerüstet zu sein. Wobei Chrylasis hoffte, dass sie jetzt eine
      ruhigere Weiterfahrt haben würden. Auf der anderen Seite, auf der
      Raidon hatten sie vielleicht jeden Tag solche Erlebnisse.

      Gewöhnt
      man sich vielleicht sogar daran und nimmt es als etwas Alltägliches
      war?,frage sie sich und einen winzigen Augenblicklich stellte
      sich Chrylasis vor, wie sich ihr zukünftiges Leben anfühlen könnte.

      Sie
      als Starfleetoffzierin, vielleicht die rechte Hand des Co´s oder die
      linke. Je nachdem ob er überhaupt Hände sein Eigen nannte. Eine
      glanzvolle Karriere hatte sie darin hingelegt. Ein seltenes Virus
      entdeckt und die gesamte Crew davor gerettet sich in Zombies zu
      verwandeln. Chrylasis würde mit etlichen Auszeichnungen dekoriert
      sein und jeder würde ihren Namen mit Erfrucht und Respekt nennen.

      Ihr
      Vater würde Tranen in den Augen haben und sagen, dass er stolz wäre
      sie seine Tochter zu nennen. Und das er aufhören würde andere zu
      betrügen und ein Programm unterstützen würde, dass Kriminelle
      wieder resozialisiert werden. Kurz träume sie vor sich hin und malte
      sich diese Zukunft in aller Ausführlichkeit aus. Bis ihr ein
      weniger schöner Gedanke kam.

      Sofern
      wir nicht alle wieder zur Erde geschickt werden. Etwas was ihr
      wirklich Sorgen machte. Aber eigentlich sah sie es so, dass keiner
      von Ihnen etwas falsch gemacht hatten.

      Außer
      das wir vielleicht etwas übereifrig waren. Eigentlich kann man uns
      daraus doch keinen Strick drehen, oder?

      Doch
      damit beruhigte sie ihre Zweifel nicht.

      Chrylasis
      begab sich nun auch in ihre Koje.

      Es
      war eine Wohltat sich endlich ausstrecken zu können und die
      Augenlider zu schließen.

      Chrylasis
      fiel in einen Schlaf, der ihr mehr als einen seltsamen Traum
      beschwerte und eher für eine extrem unruhige Nacht sorgte. Die
      erhoffte Erholung jedenfalls fühlte sie am nächsten Morgen nicht.
      Ganz im Gegenteil. Es fiel ihr schwer aufzustehen und sich für den
      Tag fertig zu machen.

      =A=
      USS Gunnthra, Ort: Gemeinschaftsraum =A=
      =A= Zeit: 07.05,
      Personen: Chr’is, Benjiro, Chrylasis =A=


      <Quote>
      „Ah, Frühstück,“ sagte sie erfreut und setzte sich ebenfalls
      an den Tisch. Sie nahm sich begeistert von den bereitgestellten
      Lebensmitteln und schenkte sich ebenfalls ein heißes Getränk ein.
      „Haben sie gut geschlafen? Ich habe immer wieder von havarierten
      Frachtern und Klingonen geträumt.“


      </Quote>

      Benjiro
      konnte dazu nur zustimmend nicken, bevor er sein Frühstick selbst
      begann zu essen. „Leider
      habe ich auch nicht gut geschlafen“, erklärte
      er Chrylasis,
      nach dem er den ersten Bissen seines Frühstück ordentlich gekaut
      und heruntergeschluckt hatte. „Ich
      habe auch sehr merkwürdige Träume gehabt“

      „Ja?“,
      fragte
      Chrylasis interessiert zurück und begann sich ihr Essen
      zusammenzustellen.
      „War es ähnlich wie die meinen?“
      Dabei gähnte sie noch einmal herzhaft.

      Ihm
      entging nicht, dass sie fast schon traurig auf das Essen sah, dass
      aus vermeintlichen Fleisch bestand und das ihre Hände fast danach
      gegriffen hätten. Denn es war Chrylasis anzusehen, dass es sie viel
      Überwindung kostete sich ein Essen zusammen zustellen, dass eher
      vegetarisch war.Es bestand aus vielen verschieden Früchten, etwas
      Brot und eine Schlüssel mit Jogurt. Darin schnitt sie ein Teil des
      Obstes,bevor sie anfing zu essen.

      Allerdings
      von etwas ließ sie nicht und das war der Kaffee, den sie sich in
      großen Mengen genehmigte.

      Er
      hatte nie zuvor jemand gesehen, der soviel Kaffee in so kurzer Zeit
      trinken konnte. Überhaupt schien sie was Essen oder Trinken anging
      es schnell zu mögen und zu haben.

      Selbst
      die Katzenfrau am Tisch konnte dieses Tempo nicht mithalten. Etwas
      was ihr gar nicht zu gefallen schien und sie ihr Essenstempo erhöhen
      ließ. Tatsächlich begann zwischen beiden ein kleiner Kampf darum,
      wer schneller in der Lage war zu essen.

      Doch
      der kleine Kampf ging unentschieden aus und schließlich begann man
      sich unter einander zu unterhalten. Zum ersten Mal seit dem Abflug
      lernte man sich tatsächlich etwas weiter kennen.

      „Der
      Pilot hat das für uns zusammen gestellt“,
      erklärte man Chrylasis. Die als eine der wenigen die Stirn darüber
      runzelte. „Warum
      hat er das für nötig gehalten?“,
      fragte sie in die kleine Runde. Für sie war eine solche Geste
      vollkommen neu. Verwundert sah sie die anderen an. Einer der wenigen
      Augenblicke, wo sie nicht versuchte ihre übliche Rolle zu spielen.

      Wörter:
      1078
      Beteiligte Charaktere: Alle im Gemeinschaftsraum

      NRPG/OOC: Sooo fertig....viel Spass. Freiball für alle
      :)


      Jesus hat versprochen, es würde keine bösen Menschen mehr geben. Odin hat versprochen, alle Frostriesen zu töten. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ICH KANN KEINE FROSTRIESEN ENTDECKEN!!!

      Neu

      =A= USS Gunnthra, Ort: Gemeinschaftsraum =A=
      =A= Zeit: 07.05, Personen: Chr’is, Benjiro, Chrylasis =A=

      <quote>
      „Der Pilot hat das für uns zusammen gestellt“, erklärte man Chrylasis. Die als eine der wenigen die Stirn darüber runzelte. „Warum hat er das für nötig gehalten?“, fragte sie in die kleine Runde. Für sie war eine solche Geste vollkommen neu. Verwundert sah sie die anderen an. Einer der wenigen Augenblicke, wo sie nicht versuchte ihre übliche Rolle zu spielen."
      </quote>

      "Ein Freundschaftsdienst. Außerdem verstärken gemeinsame Aktivitäten, wie zum Beispiel Frühstück, außerhalb der Dienstzeit, das Gemeinschaftsgefühl, weil man sich durch die private soziale Interaktion und Kommunikation besser kennen lernt."

      Mit einer bewussten Bewegung hatte Chr'is den Kopf zur Wissenschaftlerin gedreht. Die Katze wusste dass viele Spezies während eines Gesprächs Blickkontakt herstellten. Selbst Vulkanier. Ob dies bei ihr, mit den blinden Augen, den gewünschten Effekt hatte war unklar. Aber sie war bemüht ihre soziale Kompetenz zu verbessern und immerhin schaute Chrysalis nicht weg.

      Der Gesichtsausdruck der hybriden Frau und der Blick des, mit vollem Mund kauenden, Benjiro sagte Chr'is nichts. Außerdem fiel ihr keine gute Fortsetzung ein. Ihre gestrige Mission schieb tabu zu sein. Warum wollte keiner darüber reden? Wollten alle stillschweigend abwarten, bis man sie zur Rechenschaft zog? Fürchteten sie gegenseitige Kritik, welche vielleicht in einem Streit endete?
      Eines war ihr jedenfalls klar. An ihren Fähigkeiten zu lockerer Konversation musste sie noch gehörig arbeiten!

      Benjiro hatte noch den Mund voll und konnte noch nicht sprechen, bemerkte aber sehr wohl eine gewisse Unsicherheit bei der Katze. Dies war in so fern verwunderlich, wo sie doch auf dem Frachter sehr selbstsicher agiert hatte.

      Chrylasis betrachtete weiter die Iskyra, der gegenüber sie kaum das gewohnte Gefühl des Unbehagens empfand. Dies war angenehm. Natürlich hatte sie während der Akademiezeit die Daten der Katzen studiert. Nun saß eines der pelzigen Wesen nur eine Armlänge von ihr entfernt. …

      ....
      Nur was kurzes.
      CWI Ens. Ortrichk Lertary USS-Odyssey - OPS Ens. Chr’is „Christine“ Slach’k - Müller USS-Raidon

      Es gibt keine doofen Fragen. Nur doofe Antowrten! :P