Kadettin Jetsun Pema

      Kadettin Jetsun Pema

      <RPG>

      # Zeit: MD 01.1432
      # Ort: Kadettenquartiere

      Jetsun war erledigt.
      Körperlich völlig KO. Dreckig von der Stiefelspitze bis hinter die Ohren kam sie gerade vom 3 tägigen Survival-Training unter dem Kommando von Lt.Cmdr. T'Gar zurück. Der Caitianer hatte diesmal wirklich alle Register gezogen um den Kadetten diese drei Tage zur Hölle zu machen. Jetsun würde das nicht zeigen oder zugeben aber alles was sie nun wollte war eine Dusche und mindestens 12 Stunden Schlaf. Ihr schien es als würde jeder einzelne Knochen schmerzen von den Muskeln in ihrem Körper ganz zu schweigen. Sie legte ihre Hand auf den Türscanner und nichts geschah.
      Ihr Stirnrunzeln vertiefte sich nachdem auch der zweite Versuch erfolglos blieb.

      "Was zum ...." murmelte sie als sich doch plötzlich die Tür mit einem energischen Zischen öffnete.

      "Du kannst hier nicht rein!" blafft ihre rigelianische Zimmergenossin ihr entgegen und baute sich im Türrahmen auf. Jetsun starrte Kulara entgegen. Ihr fiel auf das die Rigelianerin nur ein halb durchsichtiges Gewand trug unter dem man deutlich die diversen Tattoos und anderen Körperschmuck sehen konnte.

      "Und warum nicht?" fragte Jetsun leicht perplex. So einfach wollte sie sich nicht von ihrem Quartier und vor allem der Dusche abhalten lassen.

      "Weil heute das Kum-Tar-Tek ist. Ein großes rigelianische Festlichkeit für unsere Götter! Ich hatte dir das erzählt. Das geht nur noch bis 18Uhr heute Abend und ich habe eine Liverschaltung nach Rigel 5.

      "Oh ..." gab Jetsun zurück als sie sich daran erinnerte. Sie hatte nicht gerechnet vor 18Uhr zurück zu sein und hatte Kulara 'erlaubt' das Quartier für ihre religösen Praktiken zu nutzen - vorausgesetzt sie räumte danach auf.

      "Bis später." erklärte die Rigelianerin und bevor Jetsun noch etwas sagen konnte hatte sich die Tür wieder geschlossen.

      "Großartig ...." murmelte sie und überlegte was sie nun die nächsten fast 4 Stunden tun sollte.

      </RPG>

      <SUM>
      # Zeit: MD 01.1432
      # Ort: Kadettenquartiere
      Jetsun kommt vom Survival Training zurück aber statt Dusche erwartet sie eine Überraschung.
      </SUM>

      --

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      Mac aka Kulara
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      # Zeit: MD 01.1435
      # Ort: Kadettenquartiere

      Jetsun seufzte leicht auf. Sie war eine durchweg genügsame Person. Normalerweise. Aber...

      Aber!

      Kein Aber!

      Jetsun zwang sich zur Ruhe. Sie hatte Kulara versprochen, diese Feierlichkeit abzuhalten. Sie selber achte die Götter ja auch. Sehr. Und auch wenn sie mit den rigelianischen Riten so gar nichts anfangen konnte, war Toleranz ein sehr, sehr wichtiger Bestandteil ihres Selbstverständnisses.

      Nur...

      Sie wollte die Dusche! Gut, duschen konnte man auch anderswo. Im Sportraum gab es Duschen genug. Was es da aber nicht gab, waren Kleidungsstücke. Nicht einmal einen Bademantel. Das musste man sich mitbringen, was man in der Regel ja auch tat!

      "Ach..!" seufzte Jetsun. Am liebsten hätte sie sich jetzt einfach vor der Tür auf den Boden rutschen lassen und die Augen geschlossen. Sie war so dermaßen erschöpft. T'Gar, dieser Caitianer mit dem vulkanischen Frauennamen (das durfte man nicht einmal laut denken! Sonst würde man sofort eine Wochenendwache aufgebrummt bekommen. Dennoch war das DER Witz unter den Rekruten!) hatte sie so gescheucht, dass sie am Ende nicht einmal mehr einen Orientierungssinn hatte. Sie war einfach nur den anderen hinterhergewankt und sich dabei gefragt, ob sie das ganze hier überhaupt durchstehen konnte. Sie war nun einmal körperlich nicht so belastbar wie die Anderen. Jedenfalls glaubte sie das. Wenn sie an Brandis dachte, dem das ganze Geschinde auch noch Spaß zu machen schien, wurde ihr fast körperlich übel. Naja, sie hatte es ja überstanden.

      Nur... die Dusche! Und frische Kleidung!

      Jetsun überlegte, ob sie einen Replikator erreichen konnte. Dann würde sie wenigstens eine Uniform bekommen. Doch die waren streng reglementiert. Ohne eine eindeutige Begründung würde sie da gar nichts herausbekommen. Die Kleiderkammer war da streng. Nicht einmal bei Rissen oder löchern wurde Kadetten etwas ausgehändigt. Vielleicht noch Flickzeug. Jetsun war sich sicher, dass das reine Schikane war. Sie hatte noch nie Offiziere der Sternenflotte mit geflickten Kleidungsstücken gesehen.

      Sie sah auf ihren Chronometer. 14:40. Nicht einmal einer ihrer Freunde war da bei dem sie hätte fragen können. Aber so konnte sie unmöglich bleiben. Das... würde sie nicht überleben. Gefühlt jedenfalls. Also musste sie sich etwas einfallen lassen. Jetsun riss sich zusammen und torkelte mehr oder weniger in Richtung der Unterkünfte des Ausbildungspersonals.

      Lieutenant senior Grade Sitak. Er war reinrassiger Vulkanier und man sollte annehmen, dass er von schierer Logik angetrieben wurde. Aber er gab die Kurse für fortgeschrittene Diplomatie. Und... naja, auch wenn er sie nicht 'mochte', so schätzte der Lieutenant doch ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten auf diplomatischem Gebiet. Nur, konnte sie wagen, ihn um Hilfe zu bitten?

      Jetsun war so erschöpft, dass es ihr nicht gelang, den Gedanken vernünftig zu Ende zu denken. Stattdessen ging sie einfach weiter, bis sie vor Lt. Sitaks Quartier stand.

      # Zeit: MD 01.1442
      # Ort: Quartiere der Ausbilder

      Lieutenant Sitak war in der Tat in seinem Quartier. Da die letzten drei Tage eine Feldübung für den ältesten Jahrgang angesetzt war, hatte er sich die Zeit genommen, die Protokolle der letzten vier Gipfelkonferenzen des Föderationsrats zu studieren. Ein, wie er fand faszinierendes Material. Gerade war er zu der Rede des bajoranischen Abgeordneten gelangt, als ein höchst unwillkommenes Geräusch seine Studien störte.

      Natürlich stand er auf und ging zur Tür. Wer ihn jetzt aufsuchen wollte, hatte das Bedürfnis dazu und es wäre unlogisch, sich dagegen zu stemmen. Also betätigte er den Öffnungstaster und sah zu seinem Erstaunen die junge Kadettin Jetsun Pema. Aber sie sah fürchterlich aus!

      "Kadettin Jetsun Pema!" begrüßte er sie. "Es hat den Anschein, als kämen Sie gerade direkt von der angesetzten Feldübung. Darf ich erfahren, was Sie zu mir führt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie während der letzten Stunden eine diplomatische Frage erörtert haben, deren Lösung Sie mir jetzt präsentieren möchten. Was also mag der Grund ihrer Anwesenheit hier sein?"

      "Nein... äh... Lieutenant. tatsächlich bin ich hier, weil ich Ihre Hilfe benötige." brachte Jetsun hervor und fragte sich gleichzeitig, ob sie gerade einen bösen Fehler machte.

      "Und wie kann ich Ihnen behilflich sein?"

      "Ich bin todmüde und furchtbar verschmutzt. Und ich kann leider nicht in mein Quartier um zu duschen und mich umzuziehen. Und zu essen oder schlafen kann ich so verschmutzt, wie ich bin ebenfalls nicht."

      "Was ist der Grund, dass Sie Ihr Quartier nicht aufsuchen können?" Eine Fehlfunktion der Öffnungselektronik schloss Sitak aus. Dann hätte die junge Kadetin die IT kontaktiert.

      "Meine Zimmergenossin belegt das Quartier. Ich habe ihr mein Versprechen gegeben, dass ich sie vor 18:00 nicht störe. Sie nimmt einer rigelianischen Messfeier teil."

      Sitaks logischer Verstand analysierte die Situation blitzschnell. Die junge Kadettin hier hatte sich selbst ausmanövriert, wenngleich aus einem ehrenwerten Grund. Sie sah sich jetzt moralisch verpflichtet. Das verstand er. Er erkannte auch sofort das Ziel der jungen Frau. Sie benötigte einen Ort, an dem sie sich reinigen und in frische Kleidung steigen konnte. Und sah keinen anderen Ausweg, als ihn zu fragen. Natürlich. Sie hatten einen ausgezeichneten Draht zu einander, wie die Menschen sagen würden.

      "Ich verstehe," sagte er. "Natürlich kann ich Ihnen Hilfe zuteilwerden lassen, auch wenn es höchst ungewöhnlich ist. Ich bitte Sie aber um ihre Zusage, davon nichts nach außen dringen zu lassen. Nicht, dass noch andere Kadetten in solcherlei Situationen zu mir kommen werden." Dass man ihn ganz andere Dinge vorwerfen konnte, davon ging Sitak nicht aus. Er war Vulkanier. Es war logisch, dass Jetsun Pema zu ihm gekommen war. Wenn, dann war er über solche Vorwürfe erhaben.

      "Oh, danke, Lieutenant. Vielen Dank! Ich..." Sie wusste nicht weiter.

      "Keine Ursache, Kadett. Sie müssen allerdings mit einem Bademantel als Kleidung auskommen. Meine Uniform kann ich Ihnen nicht anbieten."

      # Zeit: MD 01.1504
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche

      Jetsun hatte sich viel Mühe gegeben und das Bad des Lieutenant gereinigt und aufgeräumt. Ihre verdreckte Uniform und die Stiefel hatte sie in zusammengerollt und geschnürt (wozu die Felduniform auch vorgesehen war) und hatte vor, diese direkt zur Reinigung in der Materialverwaltung zu geben. Sie hatte einen etwas zu großen Bademantel bekommen. Damit würde sie erst einmal auskommen. Sie hatte sich sehr komisch gefühlt, so nackt unter dem Bademantel aus einem Ausbilderquartier zu kommen, doch anders als bei den Kadettenquartieren herrschte hier kein ständiges Kommen und Gehen, so dass sie unbemerkt wieder in den allgemeinen Kadettenbereich kam. Dort steuerte sie erst einmal die Teeküche an und setzte sich in einen der Sessel dort.

      Sie fühlte sich viel, viel, VIEL besser, frisch geduscht und nicht mehr in der dreckigen Uniform. Aber auch viel, viel, VIEL müder jetzt. Kurz überlegte sie, ob sie sich vielleicht einen Eistee oder einen Orangensaft holen sollte, doch da war sie auch schon eingeschlafen...

      </RPG>

      <SUM>
      # Zeit: MD 01.1435
      # Ort: Kadettenquartiere

      Jetsun lässt sich eine schon fast verzweifelt anmutende Lösung für ein Problem einfallen

      # Zeit: MD 01.1442
      # Ort: Quartiere der Ausbilder

      Lieutenant senior Grade Sitak, Fachausbilder für Diplomatie, sieht sich vor eine ihm komplett neue Situation gestellt, kann sich aber der jungen Kadettin nicht verweigern.

      # Zeit: MD 01.1504
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche

      Nur in einem Bademantel gekleidet nickt Jetsun in einem Sessel in der Teeküche vor Erschöpfung ein.

      </SUM>

      submitted by

      Jetsun Pema, Kadettin SF
      <NRPG>
      Das war ja schon perfekt :)
      Gibts von deiner Seite aus irgendwelche Fragen zu den Formalien oder dem Spiel selbst?
      Ich machs kurz und sorry, aber ich konnte nicht widerstehen :D
      </NRPG>


      <RPG>

      # Zeit: MD 01.1540
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche

      Ein leichtes räuspern riss Jetsun aus dem sanften Schlummer in den sie gefallen war. Gut das sie in dem Sessel saß. Von einem Stuhl wäre sie sicher runter gefallen.

      "Kadett Pema?" hörte sie den Räusperer fragen und blinzelte dem jungen Andorianer schlaftrunken entgegen. Irgendwoher kannte sie ihn aber spontan wusste sie nicht woher.

      "Ja?" antwortete sie nun selbst mit fragendem Unterton.

      "Sie werden ausgerufen." erklärte er und deutete auf dem Lautsprecher.

      Jetsun versuchte den Sinn hinter dieser Aussage zu finden als die 'Erklärung' plötzlich aus dem Lautsprecher kam.

      [Kadett Jetsun Pema, Melden sie sich unverzüglich im Büro von Admiral Teluch]

      "Ohje!" meinte sie nur und stand schnell auf. Sie zupfte den Bademantel zurecht bis es ihr schlagartig bewusst wurde. Wie sollte sie nur mit einem Bademantel bekleidet bei einem Admiral vorstellig werden? Sie brauchte eine Uniform und zwar schnell!

      <nrpg: und hepp >

      </RPG>

      <SUM>

      # Zeit: MD 01.1540
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche
      Jetsun wird aus ihrem Schlummer gerissen und hat gleich die nächste Aufgabe zu bewältigen.

      </SUM>

      --

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      Mac
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      <NRPG>
      Danke :)
      Ich finde die Regeln auch einfach. Viel schwieriger ist es dagegen, von der reinen ich-Perspektive, die ich aus den üblichen RPG-Foren her kenne auf diese multi-Perspektive hier zu wechseln.
      Aber es macht Spaß.
      </NRPG>

      <RPG>

      # Zeit: MD 01.1540
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche

      Ums Haar wäre sie so losgelaufen. Aber das war doch völlig unmöglich, oder? Denn, irgendwie war ein Admiral, also ein echter Militär, etwas anderes als ein Commander, der vor allem Vulkanier und Wissenschaftler war. Außerdem ist ein Vulkanier ist neben dem reinen Logiker auch religiös und versteht, wenn aufgrund einer religiösen Angelegenheit etwas nicht geht. Ein militärisch getrimmter Admiral dagegen sicher nicht. Oder?

      Nein, die Religion als Begründung schied hier aus. Jetsun musste logisch denken.

      Logik!

      Rein logisch betrachtet, konnte sie das Problem nicht wirklich lösen, da sie nicht alle Komponenten kannte. Sie 'wusste' nicht, wie der Admiral reagieren würde. Und auf Vermutungen sollte man keine Entscheidungen basieren. Nicht, wenn diese Vermutungen ohne jede Grundlage waren.
      Dummerweise konnte sie den Admiral aber nicht fragen. Wohl aber sein Vorzimmer. Das wäre ein Lösungsansatz.

      Das nächste Problem war der Zeitfaktor. 'Unverzüglich' hieß es in dem Ausruf. Dass überhaupt ein Ausruf getätigt wurde, war schon übel. Sicher hatte der Admiral bzw. seine Ordonanz sie zuvor schon anzurufen versucht. Aber in ihrem Zimmer hatte ihre Zimmergenossin bestimmt schon den höheren Verzückungsgrad erreicht und nichts mehr wahrgenommen. Oder den Interkom einfach abgeschaltet.
      Und Unverzüglich bedeutet nicht gleich oder bald sondern exakt jetzt!

      Also atmete Jetsun tief durch und machte sich auf den Weg.

      # Zeit: MD 01.1545
      # Ort: Admiralität, Vorzimmer

      Master Chief Petty Officer (MCPO) Eliah Stevenson hatte in seinem Leben als Ordonanz und Vorzimmerkraft von Admiral Teluch schon so einiges erlebt. Von leicht betrunkenen Kadetten die zu einer Beförderung gekommen waren und denen er mit Eiswasser die Köpfe gewaschen hatte um sie einigermaßen nüchtern zu bekommen bis hin zu einer Kadettin, die beim Öffnen der Tür zum angrenzenden Dienstzimmer des Admirals hin ohnmächtig geworden war. Von Kadettin Jetsun Pema, deren Papiere er vor sich liegen hatte, hatte er nichts dergleichen erwartet. Nur als sie auf seinen Anruf hin nicht reagiert hatte, begann er sich leichte Sorgen zu machen.

      Er hatte erfahren, dass sie mit ihrer Felddienstübung durch war. Sicher war sie ziemlich erschöpft. Aber er hatte ihr Zeit genug gelassen um sich wieder frisch zu machen. Sie 'sollte' also a und erreichbar sein. Dass sie es nicht war, machte ihn misstrauisch. Aber nicht so misstrauisch, nach ihr suchen zu lassen. Etwas Zeit war ja noch.

      Als dann der Türsummer erklang und sich kurz danach die Türe zu seinem Vorzimmer öffnete, sah er daher nicht sofort auf. Erst, als sich etwas Dunkelblaues vor ihm aufbaute, hob er den Blick an... und erstarrte.
      "Was, bitte, hat das zu bedeuten, Kadettin... Pema, vermute ich?"

      Die junge Frau vor ihm nickte. "Jawohl, Sir."

      Stevenson war verwirrt und verfiel daher in ein Schema um sich zu sortieren.
      "Ich bin kein Offizier, Kadettin. Ich verdiene mein Geld auf ehrliche Art und Weise. Nennen Sie mich daher nicht Sir."

      "Jawohl, Chief." Gut, dass jeder Feldwebeldienstgrad mit Sergeant oder Chief angesprochen werden konnte, so wie jeder Offiziersdienstgrad mit 'Sir' oder die Flagoffiziere mit General oder Admiral, egal ob es sich jetzt um einen Major General oder Rear Admiral handelte.

      "Gut!" Stevenson hatte sich wieder im Griff.
      "Und nun erzählen Sie mir bitte nicht, dass Sie in diesem Aufzug zum Admiral möchten."

      "Nein, Chief. Ich möchte nicht zum Admiral." erwiderte Jetsun, die sich ihrerseits ebenfalls weitgehend im Griff hatte. "Ich wurde zum Admiral befohlen, als ich in exakt diesem... äh... Zustand war."

      "Und da konnten Sie sich nicht noch mal eben schnell umziehen? Himmel, Pema, ich finde es ja lobenswert, dass Sie 'unverzüglich' auch ebenso umsetzen, aber... herrjeh... so kann ich Sie doch unmöglich da rein..."

      Weiter kam er nicht, da sich in diesem Augenblick die Tür zum Dienstzimmer des Admirals öffnete und eben jener heraustrat.
      "Stevenson, haben Sie die Unterlagen zu... nanu?"

      Die Augenbrauen des Admirals rutschten hoch.
      "Was bitte... hat das zu bedeuten?"
      Es sprach für den Admiral, dass er nicht eigene, sicher falsche oder gar unzüchtige Vermutungen äußerte.

      "Sir, das ist... Kadettin Jetsun Pema, Sir. Die Sie haben rufen lassen."

      Die Mundwinkel des Admirals zuckten leicht während er die junge Kadettin musterte.
      "Und da sind Sie sofort unter der Dusche hervorgesprungen und haben sich nicht einmal mehr die Zeit genommen, sich abzutrocknen und in die Uniform zu werfen."
      Er grinste breit.
      "Flott, flott, Kadettin. Aber Sie sollten den Unterschied zwischen notwendiger und übertriebener Eilfertigkeit kennen, denken Sie nicht?"

      Jetsun war rot angelaufen vor Scham, doch ihre Angst war fort, da der Admiral nicht geschimpft hatte.
      "Ja, Sir, Admiral. Aber ich hatte keine Chance, meine Uniform anzulegen, da ich keinen Zugriff auf meine Unterkunft hatte."

      "Sie hatten was nicht?" Der Admiral sah zu Stevenson, der jedoch eine nichtwissende Geste machte.
      "Ach, lassen wir das. Es ist ja auch egal. Immerhin ist das ein Bademantel der Sternenflotte. Und Sie sind jetzt schon einmal hier. Also kommen Sie rein, Pema!"
      Und er drehte sich um und schritt zurück in sein Dienstzimmer.

      Jetsun sah sich ihrerseits zu MCPO Stevenson um. Doch der seufzte nur tief und winkte sie durch.

      <NRPG: Jetzt bin ich ja mal gespannt, um was es geht...>

      </RPG>

      <SUM>

      # Zeit: MD 01.1540
      # Ort: Aufenthaltsraum, Teeküche

      Jetsun versucht, schnell eine Lösung für ihr Problem zu finden, kommt aber zu keinem vernünftigen Ergebnis. Da die Zeit drängt, hofft sie, im Vorzimmer des Admirals Hilfe zu erlangen.

      # Zeit: MD 01.1545
      # Ort: Admiralität, Vorzimmer

      Die Ordonanz des Admirals ist ebenso überfordert mit der Situation wie sie.
      Admiral Teluch kommt überraschend dazu und meistert die Situation, indem er das Problem einfach übergeht.

      </SUM>

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      Jetsun Pema
      <RPG>

      # Zeit: MD 01.1545 (Akademiezeit)
      # Ort: Admiralität, Büro Admiral Teluch

      Jetsun sah sich im dem doch großen Büro verstohlen um. Der Ausblick aus dem großen Fenster war phänomenal und abgesehen von den übrigen Urkunden und Diplomen an der wand zierten noch Bilder von großen Persönlichkeiten die Wände.
      Der Admiral war hinter seinen schreibtisch getreten und kramte in einer Schublade aus der er ein PADD zog auf das er etwas transferierte. beinah schien es als habe er Jesun völlig vergessen.
      Dann jedoch richtete r seinen Blick auf sie und wirkte für einen Moment sehr ernst ehe er wieder lächelte und zu ihr trat.

      "Fangen wir am besten mit dem bürokratischen teil an. Stillgestanden Kadett Pema!" befahl er mit diesem Unterton der keinerlei widerrede duldete und auf den jetsun beinah reflexartig reagierte.
      tausend Fragen schwirrten in ihrem Kopf herum und sie war froh das sie den bademantel ordentlich verkonotet hatte. Nicht auszudenken wenn der sich nun geöffnet hätte.

      "Ich gratuliere ihnen zu ihrer bestanden Abschlußprüfung, Kadett und befördere sie hiermit Kraft meines Amtes in denRang eines Ensigns mit allen dazugehörigen Rechten und Pflichten." erklärte Admiral Teluch förmlich ehe er wieder lächelte."herzlichen Glückwunsch, Ensign Pema." fügte er nicht ohne ein breites grinsen hinzu.
      Jetsun spürte wie ihr die Röte ins gesicht stieg und grinste nun ebenfalls. Sie hatte bestanden und mehr noch!
      "Vielen Dank, dmiral." brachte sie gerade noch hervor und nahm dann das schwarze Kästchen mit dem Ensgn-Pin entgegen.

      "Normalerweise würde ich ihn anheften aber ich glaube das lassen wir hier lieber. Verlieren sie ihn mir nur nicht! Der erste Pin wird immer etwas besonderes bleiben, Esign." mahnte er dann während Jetsun sich den Pin ansah und mit dem Finger leicht drüber strich.

      "Ganz bestimmt nicht, Sir." bestätigte sie dann und sah den Admiral wieder an. "Vielen Dank!"

      "Dank ist nicht nötig, sie haben ihn sich hart verdient und das ist nicht der einzige Grund weshalb ich sie habe rufen lassen. Ich fürchte sie werden ihren Sachen packen müssen sobald sie wieder Zugriff auf ihr Quartier haben. In 4 Tagen werden sie an Bord des Truppentransports Tralfalgar erwartet. Das Schiff bringt sie nach Deep Space Nine wo sie sich bei Botschafter Jarek melden werden. Sie werden ihm vorerst als Assistentin unterstellt. Die offiziellen Befehlen finden sie hier auf dem PADD.
      Ich wünsche ihnen viel Glück, Ensign."

      </RPG>

      # Zeit: MD 01.1300 (Hephaistos Zeit)
      # Ort: DS9 / Andochschleuse

      "Etwas mehr Beeilung Ensign!" herrschte Botschafter jared mit leichter UNgeduld in der Stimme.
      Die Versetzung auf die Hephaistos kam für ihn genauso überraschend wie für jetsun. Sie war gerade erst 3 tage an Bord der Sttion und hatte ihren euen 'Job' beim Botschafter angetreten als der Befehl kam das sie beide sich auf der Hephaistos zu melden hätten. Irgendwas mit einer Minenkolonie am Rand des Kriegsgebiets die evakuiert werden sollten. Man benötigte offenbar Botschafter Jareds Expertise in diesem Fall weshalb er und damit auch Jetsun mit der USS Hephaistos dorthin zu fliegen hatten.
      Jetsun hatte sich das Schiff am Abend zuvor kurz angesehen, nicht ahnend das sie bald darauf dort Dienst tun würde. Als die Information vom Botschafter kam hatte sie nichteinmal die Zeit gehabt sich den Deckplan oder gar das Crewroster zu laden. Das alles würde warten müssen bis sie sich eingerichtet hatte.
      Im Moment mühte sie sich damit ab die verdammte Anti-Grav-Trage so zu lenken das das Gepäck des Botschafters nicht in einer Menschenmenge landete.

      Ein großgewachsener kater stand an der Andockschleuse und schien sie zu erwarten. Caitianer vermutete jetsun und brachte die trage knapp hinter dem Botschafter zum halten. Der kater musterte sie beide und strich sich in aller Ruhe einen Fussel von der Uniform.

      "Botschafterrr Jarrred und Ens. Pema wenn ich nicht irrrre?" schnurrte er dann und ließ sich die Identifikationen vom Botschafter geben.

      "Korrekt." bestätigte der Botschafter.

      "Ich bin Ens. Kerral. Der OPS an Bord. Leider sind die Führungsoffiziere noch in einer Besprechung. Sie müssen daherrr mit mirrr vorrrlieb nehmen. Ich habe ihnen berrreits Quarrrtiere zugewiesen. Wen sie mirrr bitte folgen würrrden. Um das Gepäck wirrrrd sich einer meinerrr Leute kümmerrrn." erklärte K'erral und wandte sich bereits ab.

      "Die Ensign kann das schon allein. Kein Grund jemand anders zu beauftragen." antwortete Jared und Jetsun wurde den Verdacht nicht los das der Botschafter sie nicht besonders leiden konnte.
      Sowohl der Schwanz als auch die Ohren des Katers zuckten leicht während er einen kurzen Blick zu Jetsun warf.

      "Das mag sein, aberrr wirrr haben hierrr gewisse Sicherheitsvorrrschrrriften an die wirrr uns halten müssen. Glauben sie mirrr, Botschafterrr. Sie möchten sich nicht mit unserrrrem CSO anlegen was das angeht." gab K'erral zurück und gab einem der Männer in gelber Uniform ein kurzes Zeichen. Der trat demonstratisch zu Jetsun und schob sie ein Stück zur Seite.

      "Fein, aber wehe irgendwas von meinen Stücken geht kaputt. Dann mache ich sie persönlich dafür verantwortlich!" gab der Botschafter nach und Jetsun fragte sich nicht zum ersten Mal wie eine derart unfreundliche Person wie Jared irgendwelche diplomatischen Verhandlungen erfolgreich führen konnte.

      <nrpg: Ein Hepp zu Jetsun und Alexander >


      <NRPG>
      So damit wäre wir 1 Schritt weiter. Ich werde dich (und das RPG hier) heute Abend auf die entsprechenden Mailinglisten der Hephaistos setzen und dann kannst du dich in Ruhe einlesen.
      Willkommen an Bord ;)
      </NRPG>

      <SUM>
      # Zeit: MD 01.1545 (Akademiezeit)
      # Ort: Admiralität, Büro Admiral Teluch
      jetsun erfährt überraschende Neuigkeiten.

      # Zeit: MD 01.1300 (Hephaistos Zeit)
      # Ort: DS9 / Andochschleuse
      Jetsun und Botschafter Jared kkommen auf die USS Hephaistos und werden vom OPS K'erral empfangen.

      </SUM>


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      Mac
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