Biographie Neeba Raqeem

      Biographie Neeba Raqeem

      1.Allgemeines

      Name: Neeba
      Vorname: Raqeem


      Spezies: Bajoraner (Daher Neeba Raqeem)
      Geschlecht : Männlich
      Geburtsjahr: 2386 (29 Jahre)
      Heimatplanet: Prophet's Landing (Bajoranische Kolonie)
      Rang: Ensign
      Position: TAK (USS Kensington)
      Größe: 1.83 m
      Gewicht: 86 kg
      Augenfarbe: Braun
      Haarfarbe: Schwarz
      Merkmale: Sein Nasenkamm ist normal ausgeprägt.
      Raqeem trägt einen kunstvoll bearbeiteten Ohrring aus Cobalt und Silber am rechten Ohr.

      Familie:

      Mutter: Neeba Ora
      Vater: Neeba Taavon

      2.Lebenslauf/Werdegang

      Neeba Raqeem wurde 2386 als einziges Kind der Eheleute Neeba Ora und Neeba Taavon auf Prophet's Landing geboren. Die bajoranische Kolonie, die im bedrohlichen Schatten des Cardassianischen Raums liegt, hat nichts von den prunkvollen Gärten und Palästen Bajors. Kein Luxus, dafür aber eine offene Dorfgemeinschaft unter Gleichgesinnten.

      Das Ehepaar zog ihren Sohn in einfachen Verhältnissen auf. Raqeems Vater betrieb das „Kalgith“, ein kleines Restaurant, während seine Mutter ihr Einkommen als Offizierin der lokalen Sicherheitsbehörden verdiente. Obwohl sich Ora weitere Kinder wünschte, blieb Raqeem Einzelkind.

      Requeem durchlebte eine normale Jugend mit den typischen Höhen und Tiefen. Seine schulischen Leistungen waren anfangs durchschnittlich. Später besserten sie sich als Raqeem begann, sich für den Unterricht zu interessieren.

      Außerhalb der Schule vereinsamte der Junge zunehmend. Die Kolonie ist nicht groß und die Fluktuation der Bewohner war größer als auf einer der bajoranischen Kernwelten. Viele Bürger sahen die Arbeit auf Prophet's Landing als Bestrafung und versuchten die Siedlung so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Die Meisten von Raqeems Freunden blieben nicht länger als vier bis fünf Jahre. Schnell sehnte sich auch der junge Mann nach Abwechslung. Der Entschluss die Kolonie zu verlassen stand lange fest.

      Mit der Volljährigkeit setzte Neeba Raqeem diesen Plan um. Er verließ Prophet's Landing und zog nach Bajor, wo er ein Studium beginnen wollte. 17 Jahre nach dem Rückzug der Cardassianer hatte sich die Hauptstadt von der Annexion erholt und ist befand sich in einer neuen Blütezeit.

      Hier fand der junge Raqeem das erste Mal größeren Anschluss, die ersten Jahre auf Bajor werden für Ihn immer etwas Besonders bleiben. Raqeem beginnt Architektur und Mathematik zu studieren. Seine Noten sind gut.

      Trotz der neuen Umgebung und dem Leben im Zentrum der bajoranischen Welt stellte Raqeem nach zwei Jahren fest das er mit dem Studium unzufrieden war. Er brach das Studium ab und verließ Bajor. Er wollte andere Welten sehen. Er heuerte an einem Handelsschiff an und arbeitete an Bord in der Kombüse. Die Arbeit in der Küche kannte er aus dem Restaurant seines Vaters.

      Nach drei Jahren voller wechselnder Schiffe, Welten und Lebewesen, entschied er sich in der kleinen bajoranischen Community auf dem Planeten Dore II niederzulassen. Der Planet hatte sich mit seinem mediterranen Dschungel und vielen Wasserfällen einen Namen als Urlaubsressort gemacht. Unter den Wipfeln der Bäume in einer warmen Sommernacht entwickelte sich Raqeems besondere Leidenschaft für Tanz und Musik.

      Es war Neeba Ora, die dem Leben ihres Sohnes bei einem seiner kurzen Besuche auf auf der Heimatwelt einen neuen Impuls gab. Ora machte Raqeem auf eine Ausschreibung der Sternenflotte aufmerksam. Nachdem die Regierung 2375 das Beitrittsgesuch Bajors erneuert hatte, war der Weg an die Akademie der Sternflotte auch für Bajoraner deutlich leichter geworden. Die Flotte würde Raqeems turbulentes Leben etwas mehr stabilisieren. Hier könnte er an Bord eines Schiffes Abenteuer erleben und trotzdem lernen, Verantwortung zu tragen. Das war zumindest der heimliche Gedanke der Mutter.

      Raqeem dachte lange über den Vorschlag nach und versprach schließlich es wenigstens zu versuchen.

      Er bewarb sich auf eines der Stipendien und erhielt den Platz wider aller Erwartung! Voller Vorfreude verabschiedete er sich von seinen Eltern und schrieb sich ein.

      Akademie / Flotte

      Die Zeit an der Akademie verging wie im Flug für Raqeem. Der Unterricht forderte ihn. Anders als andere Studenten verbrachte der junge Bajoraner viele Stunden mit Training und Üben. Die Anforderungen reizten ihn aber. Er genoss den Kontrast des Studiums im Vergleich zu seinem bisherigen Leben.

      Raqeem war der ganze Stolz seiner Eltern! Auch wurde seine Beziehung zu den Ihnen wieder besser. Die Besuche auf der Heimatwelt wurden wieder regelmäßiger. In der Uni entwickelte Raqeem eine Vorliebe für die taktischen Fachbereiche. Seine mathematischen Kenntnisse halfen ihm unterbewusst dabei.

      Als er die Akademie mit einem guten Abschluss verließ, schenkte ihm seine Mutter einen aufwendig bearbeiteten Ohrschmuck aus Cobalt und Silber. Er soll ihn stets an die grünen Wiesen von Prophet's Landing erinnern.

      Sein erster Marschbefehl führte den jungen Offizier auf die USS Reaver, wo er im taktischen Ressort seine berufliche Heimat fand.

      Laufbahn:

      USS Reaver (Centaur Class) - Taktischer Offizier (Keine Ressortleitung) / 6 Monate

      USS Kensington (Defiant Class) – erster taktischer Offizier (TAK) / 10 Monate

      3. Fähigkeiten

      Raqeem hasst Springball. Die bajoranische Nationalsportart ist ihm zu eintönig.

      Seine besondere Leidenschaft zu Musik äußert sich häufig auf Partys und Festlichkeiten, auf denen er gerne (ob gewünscht oder unerwünscht) die Musikauswahl vornimmt. Sein Musikgeschmack variiert dabei oft stark. Außerdem tanzt er sehr gerne.

      Durch seine wechselnden Jobs in der Kombüse gehört das Kochen ebenfalls zu seinen Disziplinen. Dabei stehen sowohl Allerweltsgerichte als als auch ausgewählte bajoranische Küche auf dem Speiseplan. Auch das Brauen von bajoranischen Getränkespezialitäten gehört dazu.

      Er besitzt eine sehr schnelle Auffassungsgabe und kann sich neuen Situationen sofort anpassen. Er besitzt ein hohes mathematisches Verständnis.

      4. Medizinische Akte

      Keine Besonderheiten.

      5. Psychologisches Profil

      Raqeem hat ein warmes Gemüt. In größeren Menschenmengen agiert er extrovertiert, auch wenn Smalltalk ihm nicht so besonders liegt. Er ist ein guter Zuhörer.

      Raqeem ist sehr höflich im Umgang mit seinen Kollegen. Im Job kann er sehr bestimmend werden und mit Nachdruck auf seine Position bestehen. Er ist nicht nachtragend.

      Außerdem weiß er eine Tasse Deka-Tee sehr zu schätzen.

      <Psychologische Beurteilung von Neeba Raqeem / Lt. Diána / CNS USS Reaver >

      Ens. Neeba ist voll einsatzfähig und hat in seiner Dienstzeit gezeigt, dass er auch in außergewöhnlichen Situationen sehr besonnen agieren kann. Ich habe ihn daher für den Posten des ersten taktischen Offiziers empfohlen (Siehe Anhang).

      Trotzdem muss ich hinzufügen, dass Neeba unter einer abgeschwächten Form des Borderline Syndroms leidet. Um es etwas zu präzisieren: Ihm fällt es sehr schwer, alleine zu sein. Es fiel einigen Crewmitgliedern auf das er jede Möglichkeit eines sozialen Kontaktes nutzt und auch extrem aktiv danach sucht.

      Es scheint das ihm am Bord der Reaver nicht recht der Anschluss zur Crew gelang. Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Diána Ende

      (PS: Ich versehe diesen Eintrag mit dem Schweigepflicht-Schlüssel)>

      6. Klassifizierte Sektion

      -

      Spieler: Mo Bishop

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Mo Bishop“ ()

      Hey!

      So adhoc habe ich nur zwei kleinere Kritikpunkte:

      Wir haben hier eine Begebenheit, die es EIGENTLICH schwer macht einem Ensign von der Akademie direkt einen Abteilungsleiterposten zu verpassen. Normalerweise steigen Spieler als Ensign neu ein und erhalten in der SFG standardmäßig einen Abteilungsleiterposten.
      Momentan ist die Situation aber so, dass du als Wiedereinsteiger natürlich schon die SFG und das RPG an sich kennst.
      Zudem ist die Position eines Abteilungsleiters für einen Fähnrich eben immer sehr strittig, vor allem, wenn er ganz frisch von der Akademie kommt und somit im Zweifel fünfzig andere Offizieren, die in dem Ressort arbeiten, vor die Nase gesetzt wird. Zusätzlich aber haben wir mit der Odyssey einen 'big ass' Kreuzer, der von einer Kommodore geführt wird und sich an der vordersten Front befindet.

      Deine Lösung deinen TAK im Vorfeld, also bevor er auf die Odyssey kommt, bereits ein paar Posten erlebt zu haben, ist keine schlechte Idee. Sie deckt sich mit meinem Verständnis davon, wie die Abteilungsleiter überhaupt zu ihren Posten kommen sollten.
      Wir fangen ja auch nicht Montags mit einem neuen Job an und sind zur Mittagspause der Chef des Ladens (also im Regelfall. Ich bin da natürlich anders. ;P)

      Trotzdem finde ich, dass zwei Posten zu viel sind. Ich wäre eher für diese Variante.

      Mo Bishop schrieb:

      USS Reaver (Centaur Class) - Taktischer Offizier (Keine Ressortleitung) / 6 Monate

      USS Kensington (Defiant Class) – zweiter taktischer Offizier (TAK) / 6 Monate


      Allerdings bringt uns das auch in die Lage, dass dein Charakter länger im Dienst ist, als andere Charaktere, die schon seit längerer Zeit bespielt werden, aber inGame halt auch nur drei Monate Starfleet hinter sich haben.
      Es ist immer ein Zwiespalt in solchen Situationen die richtige Balance zu finden. Ich denke mit sechs Monaten kommen wir aber hin.

      Der zweite Punkt ist die Heraushebung etwaiger Schwächen.
      Was ich an Schwächen rausgelesen habe war bislang, salopp gesagt, dass er es nicht gerne hat alleine zu sein und insgesamt ein geselliger Typ ist.
      Das erscheint mir ein wenig dünn, also habe ich mal meine Liste rausgekramt.

      Ich erstelle bei der Erschaffung meiner Charaktere eine Liste mit zwei Spalten.
      Links positive Eigenschaften, rechts die negativen Eigenschaften. Dementsprechend versuche ich auch die Charaktere für mich zu strukturieren, wenn ich sie kennenlerne, um zu Wissen, wie ich sie im RPG schreiben soll. Oftmals überlege ich, wie der Charakter damit umgehen würde, wenn sein Hund gerade vor seinen Augen umgebracht worden ist. (Leider kein Scherz, auch wenn es sich dann seltsam liest...)
      Wenn ich deine Charakterbeschreibung durchlese, dann komm ich auf folgende Liste:

      positiv
      negativ
      mathematisch begabt ("Ich hatte einen Hund, jetzt habe ich Null Hunde")
      kann nicht alleine sein (braucht einen neuen Hund?)
      gesellig (aber nur in großen Menschenmengen? Was, wenn man zu zweit im Turbolift steht? Awkward silence? Braucht er den Hund als Icebreaker?)
      extrovertiert - plappert viel? nervig? hunderte Geschichten über seinen Hund?
      musikalisch (Hundegejaule ist keine Musik!)
      vergebend? (kann das negativ sein? Na ja, falls jemand seinen Hund tötet und er fünf Minuten später statt einen auf John Wick zu machen, mit dem Täter auf die beste Freundschaft anstößt, dann wäre das seltsam)
      besonnen
      Karrierist?
      (auf Position bestehend)
      extrovertiert (Mein Hund ist übrigens...)
      bestimmend (Herrchen-Komplex?)
      Konzentrationsfähigkeit
      (ergibt sich aus dem guten zuhören)
      überdenkt zu viel? (Bio-Text zur Bewerbung bei der Sternenflotte)
      "warmes gemüt"/stets gut gelaunt? (SEIN HUND WURDE GERADE UMGEBRACHT VERDAMMTE SCHEIßE NOCHMAL UND ER LACHT ALS WÄRE ER DAS GLÜCKLICHSTE WESEN ALLER ZEITEN!)
      leicht beeinflussbar? (Bio-Text zur Bewerbung bei der Sternenflotte - Einfluss der Mutter)
      höflich (erzählt nicht jedem vom Tod seines Hundes)
      Muttersöhnchen? (Bio-Text zur Bewerbung bei der Sternenflotte)
      Schnelle Auffassungsgabe
      sprunghaft/begeistert sich nicht lange für eine Sache? (Bio-Text "braucht Abwechslung" - Studiumabbruch)
      Anpassungsfähig (Solange mein Hund Spaß hat, habe ich Spaß)
      kann sich nicht durchbeißen? (Studiumabbruch) gibt schnell auf? (Studiumabbruch) - Dagegen spricht, dass er die Akademie durchgezogen hat
      beweglich/sportlich (Der mit dem Hund tanzt)

      optimistisch (Bio-Text zur Bewerbung bei der Sternenflotte)

      nachdenklich (Bio-Text zur Bewerbung bei der Sternenflotte)

      Intelligent (Stipendium, Matheverständnis, Akademiezeit bestanden)

      strebsam (arbeitet für den Erfolg auf der Akademie)


      Ich gebe zu, dass es ein paar mehr Punkte wurden, als ich Anfangs gedacht habe. Aber ich habe die Bio drei Mal durchlesen müssen, um sie zu finden. Es sind sicherlich noch zwei oder drei Punkte versteckt, die sind aber eben nicht leicht rauszulesen. Auch die vielen Fragezeichen auf der "negativen" Seite deuten darauf, dass es nicht klar ersichtlich ist. (Wie im echten Leben auch :-O :ichweiss:) Aber, wenn wir hier kooperativ spielen wollen, dann sollten wir die Charaktere für alle so verständlich einfach schreiben und vor allem die gewünschten Charakterzüge, die alle beachten sollen, auch wirklich herausheben. If you know what I mean.
      Ja, meine Damen und Herren, wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen
      Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy

      "Eine versaute Fantasie ist ein unendliches Fest!"
      W. Shakespeare

      "Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs."
      Blues Brothers
      Hey!

      Danke für die ausführliche Kritik! Ich hab sie mir zu Herzen genommen und den Charakter etwas großflächiger umgebaut. Liest sich jetzt deutlich flüssiger. Hoffe er gefällt :)

      Lieben Gruß
      Mo

      -

      1.Allgemeines

      Name: Neeba
      Vorname: Raqeem


      Spezies: Bajoraner (Daher Neeba Raqeem)
      Geschlecht : Männlich
      Geburtsjahr: 2386 (29 Jahre)
      Heimatplanet: Prophet's Landing (Bajoranische Kolonie)
      Rang: Ensign
      Position: TAK (USS Kensington)
      Größe: 1.83 m
      Gewicht: 78 kg
      Augenfarbe: Braun
      Haarfarbe: Schwarz
      Merkmale: Sein Nasenkamm ist normal ausgeprägt.
      Raqeem trägt einen kunstvoll bearbeiteten Ohrring aus Cobalt und Silber am rechten Ohr.

      Familie:

      Mutter: Neeba Ora
      Vater: Neeba Taavon

      2.Lebenslauf/Werdegang

      Neeba Raqeem wurde 2386 als einziges Kind der Eheleute Neeba Ora und Neeba Taavon auf Prophet's Landing geboren. Die bajoranische Kolonie, die im bedrohlichen Schatten des Cardassianischen Raums liegt, hat nichts von den prunkvollen Gärten und Palästen Bajors. Kein Luxus, dafür aber eine offene Dorfgemeinschaft unter Gleichgesinnten.

      Das Ehepaar zog ihren Sohn in einfachen Verhältnissen auf. Raqeems Vater betrieb das „Kalgith“, ein kleines Restaurant, während seine Mutter ihr Einkommen als Soldatin verdiente. Obwohl sich Ora weitere Kinder wünschte, blieb Raqeem Einzelkind.

      Reqeem durchlebte eine normale Jugend mit den typischen Höhen und Tiefen. Seine schulischen Leistungen waren anfangs durchschnittlich. Später, mit ca. elf Jahren, besserten sich seine Noten, als Raqeem begann, sich für den Unterricht zu interessieren. Ungefähr in diesem Alter freundete er sich mit einem Jungen an, der gerade erst hergezogen war. Sein Name war Chess. Gemeinsam streiften sie oft durch die Siedlung und träumten von fernen Orten und exotischen Wesen.

      Die Kolonie war nicht groß und die Fluktuation der Bewohner war größer als auf einer der bajoranischen Kernwelten. Viele Bürger sahen die Arbeit auf Prophet's Landing als Bestrafung und versuchten die Siedlung so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Die meisten von Raqeems Bekannten blieben nicht länger als ein paar Jahre. Die Familie von Chess war da leider keine Ausnahme. Die Mutter von Chess wollte zurück nach Bajor, weshalb ihr Sohn sie begleiten musste. Chess war auf Prophet’s Landing Raqeems engster Freund gewesen!

      Der Verlust des besten Freundes war für Raqeem eine schlimme Erfahrung. Zwar versuchten die Beiden über die Entfernung miteinander in Verbindung zu bleiben, aber natürlich war dies etwas völlig anderes. In Prophet's Landing hielt Raqeem nichts mehr. Auch Seine Eltern konnten den Verlust des Freundes nicht kompensieren. Um die Ehe der Beiden stand es alles andere als gut. Sie waren zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt um zu bemerken, dass ihr Sohn unter der Situation litt.

      Der Junge begann sich zurück zu ziehen. Insgeheim schmiedeten Raqeem und Chess bereits Pläne wie Raqeem seinem Freund folgen konnte. Vier Monate nach Chess’ Wegzug war die Gelegenheit günstig. Raqeem setzte seinen Plan in die Tat um. Heimlich floh er von der Kolonie und reiste mit einem Handelsschiff nach Bajor. Seine Eltern waren verrückt vor Sorge. Raqeem versuchte sie halbherzig zu beschwichtigen. Immerhin wurde der junge Bajoraner in wenigen Monaten volljährig.

      Auf Bajor angekommen waren die beiden Freunde endlich wieder vereint! Mehr als 17 Jahre nach dem Rückzug der Cardassianer hatte sich die Hauptstadt von der Annexion erholt und befand sich in einer neuen Blütezeit. In der WG des Freundes fand der junge Raqeem das erste Mal größeren Anschluss. Die ersten Jahre auf Bajor werden für Ihn immer etwas Besonders bleiben. Ebenfalls von Zuhause geflohen und in der WG untergekommen, war die junge Bajoranerin Nirdi. Gemeinsam machte das Trio die Nacht zum Tag!

      Das erste Jahr lebte Raqeem in den Tag hinein, finanziert von Nebenjobs im Gastronomiebereich. Die Arbeit in der Küche kannte er aus dem Restaurant seines Vaters. Neeba Ora und Taavon drängen ihren Sohn immer wieder dazu, mehr aus seinem Leben zu machen, während Raqeem sie belächelte. Er wollte sein Leben anders leben als seine Eltern! Ohne Regeln!

      Nach zwei weiteren Jahren ergab sich eine außergewöhnliche Möglichkeit. Auf dem Planeten Dore II suchte man Personal. Der Planet hatte sich mit seinem mediterranen Dschungel und vielen Wasserfällen einen Namen als Urlaubsressort gemacht. Raqeem und Chess nutzten diese einmalige Chance, Bajor endlich zu verlassen und etwas vom Universum zu sehen. Unter den Wipfeln der Bäume in zahlreichen warmen Sommernächten, entwickelte sich Raqeems besondere Leidenschaft für Tanz und Musik.

      Aber das Paradies währte nur von kurzer Dauer. Raqeem musste feststellen, dass Chess begann, ihn zu meiden. Immer häufiger suchte dieser Kontakt zu anderen Gästen und Mitarbeitern. Es wirkte auf Raqeem so, als wäre Chess der Kontakt mit ihm unangenehm. Er stellte Chess zu Rede. Es kam zu einem üblen Streit. Chess warf Raqeem vor, ihn Zeit seines Lebens bei seiner Entwicklung zu bremsen. „Du bist wie immer Ballast für mich!“, waren Chess’ letzen Worte bevor er die gemeinsame Wohnung auf Dore II für immer verlies.

      Raqeem war untröstlich. Ihm war die Entwicklung des anderen unerklärlich. Wie hatte es soweit kommen können? Was hatte er getan was den Anderen so abstieß? Chess reagierte auf keine seiner Nachrichten, es war als wären sie nie befreundet gewesen. Verletzt und gedemütigt verlies Raqeem Dore II an Bord eines Diplomatenschiffs, in dessen Kombüse er spontan untergekommen konnte. Er nahm sich vor, sich nie wieder so verletzten zu lassen.

      Das Leben an Bord des Diplomatenschiffs war ein starker Kontrast zu Raqeems bisherigem Leben. Die Arbeitstage waren lang und die Arbeit anstrengend, aber der junge Bajoraner empfand die Arbeit als wohltuend. Jeden Abend wenn er hundemüde ins Bett fiel, konnte er erhobenen Hauptes auf die Arbeit des vergangenen Tages zurück blicken. Bald arbeitete er nicht nur in der Küche sondern half auch im Service aus. Seine Chefs hielten große Stücke auf ihn. Zwei Jahre gingen ins Land.

      Ganz zufällig sollte sich das Blatt wenden. Bei einem Galadinner zu Ehren des Föderationsbotschafters Lastraac lernte Raqeem zu vorgerückter Stunde einen Sternenflottenoffizier kennen. Lt.Cmdr. Mads Ulberg hatte die üblichen Netiquette nicht beachtet und einfach eine Bar betreten, die eigentlich nur dem Personal vorbehalten war.

      Bei einigen Drinks kamen die Beiden ins Gespräch. Schnell stellte Ulberg fest, dass Raqeem auf dem Schiff ziemlich unterfordert war. Er empfahl dem jungen Bajoraner, sich auf ein Flottenstipendium zu bewerben. Nachdem die Regierung 2375 das Beitrittsgesuch Bajors erneuert hatte, war der Weg an die Akademie der Sternflotte auch für Bajoraner deutlich leichter geworden.

      Die Idee ging Raqeem nicht mehr aus dem Kopf. Häufige hatte er schon darüber nachgedacht, aber bisher immer als sehr unrealistisch abgetan. Aber die Vorstellung, als Entdecker von neuen Welten und Lebensformen durch den Weltraum zu fliegen, beflügelte seine Entschlusskraft.

      Etwa 3 Monate nach dem Treffen mit Ulberg, bewarb sich Raqeem auf das Stipendium. Er wurde wiedererwartend angenommen! Voller Vorfreude schrieb er sich ein.

      Akademie / Flotte

      Die Zeit an der Akademie verging wie im Flug für Raqeem. Der Unterricht forderte ihn. Anders als andere Studenten verbrachte der junge Bajoraner viele Stunden mit Training und Üben. Die Anforderungen reizten ihn aber. Er genoss den Kontrast des Studiums im Vergleich zu seinem bisherigen Leben. Anders als die anderen Studenten war Raqeem fertig mit dem leichten Leben. Er wusste, dass diese Möglichkeit einmalig war. Er gab alles um die Prüfungen zu bestehen. Außerhalb der Grundkurse entwickelte er eine Vorliebe für die taktischen Fachbereiche, in denen er am Ende als einer der Besten galt.

      Sein erster Marschbefehl führte den jungen Offizier auf die USS Kensington, wo er im taktischen Ressort seine berufliche Heimat fand.

      Laufbahn:

      USS Kensington (Defiant Class) – zweiter taktischer Offizier (TAK) / 6 Monate
      USS Odyssey (Discovery Class) – erster taktischer Offizier (TAK) / -

      3. Fähigkeiten

      Raqeem hasst Springball. Der bajoranische Nationalsport, oft ein typischer Bestandteil eines bajoranischen Dorfgemeinschaft, war ihm als Kind zu eintönig.

      Raqeem kann notfalls ein sehr hohes Arbeitsvolumen meistern ohne Pause zu machen. Diese Eigenschaft hat er den Doppel- und Dreifachschichten in der Kombüse zu verdanken, in denen er oft stundenlang und hochkonzentriert seiner Tätigkeit nachgehen musste.

      Nach der Arbeit am Arbeitsplatz des TAKs kann Raqeem am besten in der Küche entspannen. Durch seine wechselnden Jobs in der Kombüse gehört das Kochen zu seinen Disziplinen. Dabei stehen sowohl Allerweltsgerichte als als auch ausgewählte bajoranische Küche auf dem Speiseplan. Auch das Brauen von bajoranischen Getränkespezialitäten gehört dazu.

      Seine besondere Leidenschaft zu Musik äußert sich häufig auf Partys und Festlichkeiten, auf denen er gerne (ob gewünscht oder unerwünscht) die Musikauswahl vornimmt. Sein Musikgeschmack variiert dabei oft stark. Außerdem tanzt er sehr gerne.

      Raqeem weiß eine Tasse Deka-Tee jederzeit sehr zu schätzen.

      4. Medizinische Akte

      Keine Besonderheiten.

      5. Psychologisches Profil

      Raqeem ist sehr selbstständig. Früh hat er gelernt sich selbst um sein Schicksal zu kümmern. So litt er früher unter einem gewissen Autoritätsproblem. Erst seinen Eltern, später seinen Vorgesetzten gegenüber. Die Zeit an der Akademie hat dieses Verhalten etwas relativiert, allerdings kann Raqeem immer noch sehr schnell erkennen, welche Beweggründe hinter einem Befehl stehen. Wenn dies mit seiner eigenen Auslegung des Befehls nicht konform ist, scheut er sich nicht dies offen anzusprechen, auch wenn ihm dieses Verhalten schon den ein oder anderen Rüffel eingebracht hat.

      Die Arbeit außerhalb der Sternenflotte hat ihn für den sozialen Aspekt des Berufs sensibilisiert. Viele Offizierskollegen standen bei ihrer Arbeit nie „Ganz unten in der Nahrungskette“. Beispielhaft ein Chefarzt, der sich über die mühselige Arbeit einer Krankenschwester lustig macht. Für ein solches Verhalten hat Raqeem kein Verständnis.

      Der junge Bajoraner fühlt sich wohl in größeren Menschenmengen. Ihm fällt es leicht, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Er ist ein aufmerksamer Zuhörer.

      Allerdings sind diese Gespräche nur oberflächlich. Raqeem tut sich immer noch sehr schwer, sich neuen Personen anzuvertrauen. Chess’ Verhalten hat bis heute bleibende Narben hinterlassen und seine Angst wieder einen geliebten Menschen so radikal zu verlieren, ist sehr groß.

      6. Klassifizierte Sektion

      -

      Spieler: Mo Bishop
      Hi!

      Hier ein paar Kommentare meines Co-SL, die ich für ihn hier poste

      Ein paar Punkte, die mir spontan auffallen:

      -Was ist mit Nirdi passiert? Erst waren sie ein Trio internale, und dann wird sie ab Dore II mit keinem Wort mehr erwähnt (zumindest warum sie nicht mitkam (oder kam sie mit?) und wie sie heute zueinander stehen fände ich interessant).

      -Chess verhalten finde ich seltsam dafür das die beiden einfach nur Kumpels waren. Mir las sich da ungefragt ein 'unerwiderte Liebe knutscht mit jemand anderem'-Subtext ein...

      -Die Motivation für die Sternenflottenbewerbung ist mir etwas dünn: Ein netter Fremder empfiehlt es, weil er ihn für unterfordert hält, und Raqeem hat früher von fernen Welten und exotischen Orten geträumt.
      Da hätte er auch Freibeuter werden können, insbesondere wenn er Autoritäten nicht mag.
      Hm, ok, "Häufige hatte er schon darüber nachgedacht (...)". Ganz so vom Himmel viel die Entscheidung nicht.

      Auch finde ich das die Figur recht stark zwischen Lebemann und Musterschüler schwankt:
      Auf Bajor mit Nebenjobs über Wasser gehalten und gefeiert.
      Auf Dore ein normaler Job, aber auch viel gefeiert.
      Auf dem Diplomatenschiff dann viel gearbeitet, Feierpensum unbekannt.
      Akademie: Musterschüler.
      Ja, er schreibt da mehr zu als ich in der Kurzfassung schreibe. Aber warum wandelt er sich an der Akademie? Warum sieht er sie als einmalige Chance (und für was? die Chance, das er nach dem Abschluss auf ein Patrouillenschiff versetzt wird und die nächsten 20 Jahre lang Neutrinowerte entlang der nausikaniaschen Grenze messen muss ist nicht so gering; auf einem Diplomatieschiff hat er u.U. bessere Chancen was von der Galaxis zu sehen.).

      Andererseits weiß ich auch nicht in wie weit es Sinn macht an solchen eher kleineren Punkten rumzukritteln. Die Bio hat für meinen Geschmack ein paar "darum"s zu wenig (und ein paar '!' zuviel), aber es ist mMn. eine funktionierende Bio [...].

      Was ich vielleicht noch etwas schade finde ist das ich auch in der 2. Bio nicht so recht herauslesen kann, was schlimmes passiert wenn sein Hund stirbt...

      Ja, meine Damen und Herren, wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich nicht mal mehr aufhängen
      Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy

      "Eine versaute Fantasie ist ein unendliches Fest!"
      W. Shakespeare

      "Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs."
      Blues Brothers
      Hey!
      Auch an dich Lasse danke für die Kritik!
      Ich bin so frei und schreib mal meine Gedanken zu den einzelnen Punkten hier rein.

      ​-Was ist mit Nirdi passiert? Erst waren sie ein Trio internale, und dann wird sie ab Dore II mit keinem Wort mehr erwähnt (zumindest warum sie nicht mitkam (oder kam sie mit?) und wie sie heute zueinander stehen fände ich interessant).


      Mir sind die offenen Punkte sehr bewusst, ich hab verschiedene Plots mit Absicht offen gelassen um an Bord die Möglichkeit zu haben die eigene Charakterbildung weiter voran zu bringen (Sollte ich Lust dazu haben. Oft ergibt sich ja auch ganz viel anderes). Das gleiche gilt auch für den Chess Plot. Aber ich gebe gerne zu das ich da noch etwas dran feilen kann um das ganze nachvollziehbarer zu machen.

      -Die Motivation für die Sternenflottenbewerbung ist mir etwas dünn: Ein netter Fremder empfiehlt es, weil er ihn für unterfordert hält, und Raqeem hat früher von fernen Welten und exotischen Orten geträumt.​


      Dazu kurz als Erklärung: Meine bisherigen Charaktere waren alle recht "gradlinig" würde ich mal sagen. Also:

      1. Super Schüler
      2. Super Student
      3. In Irgendwas der allerbeste mit Auszeichnung
      4. Leider irgendeiner Tot (Tragisch tragisch)
      5. Versetzung mit Auszeichnung bla

      Es fehlte einfach an Zwischentönen. Raqeem ist für mich ein Experiment mal eine nicht ganz so starre Bio zu schreiben. Aber ich gebe zu das so ein Charakter sich natürlich im reinen ingame "Bewerbungsprozess" viel schwieriger gegen einen Musteroffizier durchsetzen kann.

      ​Aber warum wandelt er sich an der Akademie?


      Hier wiederum würde ich etwas widersprechen. Ich finde schon das nachvollziehbar ist WARUM er in der Sternenflotte alles gibt. WARUM er überhaupt die Flotte näher in betracht zieht ist hingegen nicht ganz so eindeutig, ja.

      -
      Mein Fazit: Ich bin im Moment gerade eh nicht so richtig mit dem Charakter zufrieden. Mal sehen ob ich noch was änder oder wirklich nochmal bei 0 anfang. Bin mir grad nicht so sicher. Ich schreib die Tage weiter dran rum.

      Lieben Gruß
      Mo

      PS: Raqeem ist gegen Hunde allergisch ;)