[Federation Prawda] Ausgabe 06/16

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      [Federation Prawda] Ausgabe 06/16



      Kurioses mit Grwydro – aus den Erfahrungen eines Trills unter Menschen
      Posted: 01 Jun 2020 04:28 AM PDT
      Und es fängt schon an. Wie beginnt man einen Artikel in einer intergalaktischen Menschenzeitung, wenn man kein Mensch ist? Sage ich „Guten Tag“, dann irritiert es die Menschen, die es Abends oder morgens lesen. Von den vielen Menschen, die unendlich viele Lichtjahre von der Erde entfernt unterwegs sind, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen ganz zu schweigen. Denn das mit guten Abenden, guten Morgen und guten Nächten ist in der ewigen Dunkelheit des Weltraums wahrlich schwer zu definieren. So stehe ich als Trill, als Ausserirdischer auf einem Raumschiff voller Menschen schon vor dem ersten problem Denn Menschen haben eine große Freude daran, sich von Sachen irritieren zu lassen. Zum Glück aber sollte dieser Artikel nun bereits so weit fortgeschritten sein, dass sich um die Begrüßung eh keiner mehr Gedanken macht, sondern sich die Frage stellt – wer spricht da eigentlich mit mir?
      Das kann ich beantworten. Niemand. Aber sie lesen Worte, die in ihrem Kopf vielleicht wie ein Gespräch klingen. Wenn sie dafür nun ein Gesicht oder eine Person benötigen, um sich das lebendiger vorzustellen, dann steh ich dafür gerne Pate. Mein Name ist Grwydro Aru. Seines Zeichens ein noch junger, mit schlechten Augen aber jeder Menge unnützem Wissen ausgerüsteter Ensign, der seinen Dienst auf der USS Galathea tätigt und von der Redakteurin der Prawda, Corina Ovid gebeten wurde, doch ein paar Zeilen zu schreiben. Woher dieses unnütze Wissen? Nun, vom Planeten Trill kommend trat ich noch vor kurzem meinen Dienst an der Sternenflottenakademie an und wurde als COMM ausgebildet. Soll heißen, dass man mich darin gelehrt hat, allerlei Formen von Kulturen und Verhaltensweisen zu studieren. Sie können mir glauben, wer sein ganzes Leben und einen gewissen Teil davor auf Trill verbracht hat und mit Menschen kaum in Kontakt geraten ist, der erlebt ein wahres, überwältigendes Feuerwerk an Kultur. Das spannende daran ist, dass die Menschen über die kleinen Feinheiten und Besonderheiten ihrer Kultur quasi etwas Betriebsblind geworden sind. Und so gar nicht mehr sehen, wie Besonder, vor allem wie spannend sie für einen Außenstehenden sind.
      Da wären zum Beispiel Redewendungen. Denn eins habe ich gelernt. Der Mensch besitzt eine gewisse Form von Eitelkeit. Würde ich nämlich jetzt einfach drauf los plaudern – was ich gefühlt längst getan habe – und darüber berichten, welche Charaktereigenschaften mir bei bestimmten Personen aufgefallen sind, würde sich darin sofort jemand wieder erkennen, betroffen fühlen und der Prawda bitterböse Lesebriefe schreiben. Für einen Menschen die höchste Form der Kritik. Die, die „andere zu lesen bekommen.“ Das ganze klingt nach einem abstrakten Bild… aber nicht für einen Menschen, denn er hat dafür eine passende Redewendung. Würde ich also konkret über Menschenverhalten schreiben, würde der Mensch sagen, dies sei wie „Topfschlagen im Minenfeld“.
      Eine eigenartige Allegorie. Aber diese Allegorien ziehen sich wie ein roter Faden durch jede unterschiedliche Kultur und Sprache. Jede menschliche Kultur hat eigene Allegorien für ein und die selbe Sache. Oftmals wissen die Menschen nicht einmal mehr, dass die Wörter, die sie nutzen eigentlich eine Allegorie sind. Kritisiert ein Mensch zum Beispiel das sorglose, selbstzerstörerische und selbstdenunzierende Verhalten eines anderen, spricht er von einer „Bankrotterklärung“. Der Begriff ist eine doppelte Allegorie. Denn es enthält das Wort „Bankrott“. Das Wort Bankrott müsste eigentlich ausgestorben sein, denn es ist ein Fiskalbegriff und beschreibt das Pleitegehen eines Unternehmens. Nun… auf der Erde können Firmen nicht mehr Pleite gehen, da es die Nutzung einer Währung voraus setzt. Der Begriff jedoch hat sich im Sprachgebrauch erhalten. Und sogar, als der Begriff noch einen Sinn ergab, war er bereits eine Allegorie. Der Begriff Bankrott kommt aus der Italienischen Renaissance. Dort gab es Geldverleiher, die ihr Geschäft an Marktplätzen abhielten. Ein einfaches Geschäft. Ich leihe dir Geld, du gibst es mir später wieder – mit einem kleinen extra Dankeschön. Was natürlich auch umgekehrt funktionierte. Ich verwahre dein Geld und du bekommst dafür es auf Abruf mit einem kleinen Dankeschön zurück. Problematisch wurde das nur, wenn diese Geldverleiher Geld liehen und nicht mehr zurück zahlen konnten. Dann wurden sie ein Fall für die Stadtwache. Diese hatten sich eine sehr drastische Methode einfallen lassen, um die Schandtaten des Geldverleihers publik zu machen. Der Geldwechsler arbeitete auf dem Marktplatz, in dem er eine Holzbank aufstellte und sein Geld darauf zur Schau stellte. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit kam nun der Gardist und schlug symbolisch die Bank in zwei Trümmerteile. Die Bank war nun kaputt. Oder auf Alt-Italienisch „Banko rotto“. Jetzt muss man nur noch die O’s weg lassen.
      Wieso reden wir jetzt über Italiener aus dem 12ten Jahrhundert der Menschen? Weil genau das es ist, was ich als Ziel meiner Kolumne auserkoren habe. Ich will die Menschen mit demselben Gefühl der „Fremde“ konfrontieren wie ich es in den vielen Jahren an der Akademie erfahren habe. Um ihnen zu zeigen, wie „Begeisternd“ ihre alltäglichen Gepflogenheiten für einen außenstehenden wirken können. Ich sag es ganz offen heraus, ich liebe die meisten kleinen Nuancen im Menschlichen Verhalten, sie begeistern mich. Und ich hoffe, ich kann dem Prawda-Leser ein wenig etwas mit dieser Kolumne zurückgeben.
      So möchte ich abschließend eine weitere kleine Geschichte aus dem Sprachgebrauch teilen, bevor ich sie wieder in Ruhe lasse und den Artikel erstmal wirken lasse. Im Falle eben jener Beschwerdebriefe an die Prawda sind sie mich nämlich auch ganz schnell wieder los. Sonst bekommen sie, was sie „verdienen“. Auch das Wort „verdienen“ kommt natürlich aus dem Finanzbereich und müsste eigentlich über die Jahrzahnte ausgestorben sein. Ist es aber nicht. Man hat dafür sogar verschiedene Synonyme, eins davon ist Salär. Oder im englischen „Salary“. Tatsächlich bestimmte eine arg ferengisch wirkende Lebensweise viele Jahrhunderte der Weltgeschichte. Und der reichste, der je gelebt hat, war Mansa Musa, der König des afrikanischen Landes Mali. Auch er lebte im 14ten Jahrhundert, ist also schon tausend Jahre tot. Und dennoch, war sein Reichtum unmessbar. Bestes Beispiel, einst pilgerte der gläubige Moslem von Mali nach Mekka und kam dabei in der reichen Stadt Kairo vorbei. Mit einem üppigen Handgeld ausgestattet, entdeckte er in Kairo einen großen Basar und geriet in einen Kaufrausch. Er ließ dabei so viel seines Goldes in der Stadt bei diesen Händlern, dass letztendlich einfach jeder so viel Gold hatte, dass er sich damit alles kaufen konnte. Da die Verkäufer von Waren jedoch nicht bereit waren, ihre Güter nun zu verschenken, erhöhten sie entsprechend die Preise ihrer Waren und das sorgte dafür, dass all dieses Gold schnell nichts mehr wert war. Mansa Musa hatte aus einer unbedachten Laune heraus die Wirtschaft des Landes Ägypten so nachhaltig geschadet, dass das Land 15 Jahre brauchte, bis sich die Preise wieder normalisiert hatten. Sogar Mansa Musa selbst musste sich bei der Rückkehr aus Mekka in Kairo Geld leihen, um irgendwie über die Runden zu kommen.
      Wie konnte der König einer völlig in einer Wüste gelegenen Landschaft so reich werden? Nun, er war nicht nur der Herr über die einzige Straße im Umkreis von vielen hunderten Kilometern nach Süden, er besaß auch ein anderes gut, dass in dieser Zeit mindestens genau so wertvoll war wie Gold. Salz. Mit Salz waren die Menschen in der Lage, Nahrung zu konservieren, sie konnten sich so vor langen Hungersnöten schützen oder lange Reisen über See antreten. Die ganze bekannte Welt wollte das Salz von Mansa Musa. Und er zahlte in Salz. Bis nach England ließen sich die einfachsten Bauern in Salz bezahlen. Sie erinnern sich an die Salary? An den Salär? Raten sie mal, warum diese Begriffe sich die erste Silbe mit dem wahrlich kurzen Wort „Salz“ teilt. Weil es eben genau da her kommt.
      In diesem Sinne hoffe ich, dass sie alle bekommen, was sie verdienen. Und wenn es eine Hand voll Salz ist, seien sie sich im Klaren, dass dies etwas ganz Besonderes ist. Auch wenn es für sie nicht mehr ist als ein fies schmeckendes weißes Pülverchen. Für andere ist es die ganze Welt. Das ganze Universum. Der Weltraum.
      Mit exotischen Grüßen – Grwydro Aru
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      Naval News 06/2416
      Posted: 01 Jun 2020 03:15 AM PDT

      Externe Postenwechsel
      Folgende Personen wurden auf eine andere Einheit und ggf. auch auf einen anderen Posten dort versetzt:
      • Lt(jg). Specter – Zivilist (SB 621) -> stlv FLG (USS Galathea)
      • Ens. Adam Cartier – stlv TAK (SB 621) -> TAK (USS Galathea)
      Rückkehrmeldungen
      Nachfolgende Personen waren vermisst und sind nun zurück:
      • Cdor. Claudia Ruthven (USS Ainama) – USS Hephaistos
      • Lt.Cmdr. Samantha DeCoster (USS Ainama) – USS Hephaistos
      • Ens. Jennifer Larson (USS Ainama) – USS Hephaistos
      • Lt. Fabien LaGroille (USS Humboldt) – USS Cassandra
      • Lt. Charley Crane (USS Ainama) – USS Cassandra
      • Lt.(jg) Emily Lesi Wells (USS Hephaistos) – USS Cassandra
      • WO Shib „Mozart“ Ch’raalon (USS Ainama) – USS Cassandra
      Wir freuen uns das die Vermissten wieder wohlbehalten zurück gekehrt sind.
      Ob sie weiterhin im Dienst der Flotte verbleiben muss noch geklärt werden.
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      Aquakultur im Weltraum
      Posted: 01 Jun 2020 03:10 AM PDT
      Sehr geehrte Leser,
      heute wollen wir uns einmal nicht mit dem Krieg beschäftigen sondern quasi mit dem Gegenteil.
      Dem Leben.
      Wie sie wissen gibt es sowohl auf den Planeten des Föderationsraumes als auch und ganz besonders dort auf den Raumschiffen und Stationen hydroponische Gärten. Diese werden in der Regel dazu genutzt um dem Replikatoressen durch frisches Obst, Gemüse und Kräuter zu entkommen.
      Seit einiger Zeit beobachten wir nun bereits vermehrt den Trend innerhalb dieser hydroponischen Gärten ebenfalls Aquaponik einzusetzen. So kommt zu dem frischen Gemüse und Obst neuerdings auch frischer Fisch auf den Teller.
      Die USS Galileo scheint hier der Vorreiter gewesen zu sein, den diese nutzt dieses Verfahren bereits seit Jahren erfolgreich.
      Aquaponik bezeichnet also ein Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen mittels Hydrokultur verbindet. Bei einer Aquaponik-Anlage handelt es sich immer um die Kombination einer geschlossenen Kreislaufanlage zur Fischproduktion und einer Hydroponik­anlage zur Pflanzenzucht, zum Beispiel für Gemüse und Kräuter.
      Das System funktioniert, indem die Exkremente aus der Fischzucht als Nährstoffe für Pflanzen verwendet werden. Dies geschieht meist automatisiert über Pumpenanlagen. Der für die Pflanzenaufzucht nötige Nährstoffeintrag erfolgt somit über das Fischfutter.

      Neben Barschen von der Erde können hier auch andorianische Süßwasserkrebse oder der bolianische Gariepinus eingesetzt werden. Jede Fischart die schnell wächst und sich mit den anderen gut verträgt ist hierbei denkbar.
      Auf Raumschiffen sind die Wasserbecken der Fische auch noch mit einem besonderen Kraftfeld ausgestattet damit bei heftigen Flugmanövern die armen Tiere nicht auf dem Fußboden verteil werden oder gar durch die Luft fliegen.
      Wie uns die Crew der USS Galileo bestätigt hat kommt diese Art der Nahrungsergänzung sehr gut an und findet vielleicht künftig auch auf anderen Raumschiffen Nachahmer. Lieutenant Inat Omea von der USS Galileo ist gern bereit jedem ‚Anfänger‘ mit Rat und mehr Details zur Seite zu stehen.
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      Allgemeine Sicherheitstufe angehoben!
      Posted: 01 Jun 2020 03:05 AM PDT
      Das Hazard Team ist zurück!

      Vor wenigen Minuten erreichte die Redaktion eine Nachricht aus dem Flottenkommando. Laut einer internen Notiz hat der Rat der Admiräle einem Antrag von Rear Admiral Firth zugestimmt, laut dem ein Sicherheitskonzept an einigen ausgewählten Schiffen der fünften Flotte getestet werden soll. Firth, der im Rat dem Personalwesen vorsitzt, geht es dabei konkret um die Stationierung eines stehenden Hazard Teams an Bord der Schiffe, um die Trupps der Sicherheit und des Marine Korps zu entlasten.
      Die aktuellen Statistiken des Krieges sprechen eine sehr dunkle Sprache. Gerade das Marine Korps muss katastrophale Verluste hinnehmen. Die neue Strategie soll die Schiffe unabhängiger und stärker machen um die verbleibenden Kräfte sinnvoll bündeln zu können ohne die Sicherheit der Schiffe zu gefährden.
      Bisher rekrutierten sich die Hazard Kommandos ausschließlich aus Freiwilligen aus den Reihen der bordeigenen Crew. Durch die hohe Belastung im Krieg kamen aber im Ernstfall deutlich häufiger Marine Kommandos zum Einsatz, was jetzt geändert werden soll. Laut diesem Plan sitzt neben dem CSO also ab sofort der Hazard Operator (HAZOP) mit am Tisch der Offiziere. Sein Ressort unterstützt weiter die Sicherheit und übernimmt individuell Situationen (wie zb. bei Geiselnahmen, Entführungen, Kommandoaktionen etc.) für die sie besonders geschult wurden. Besonders interessant ist dies für eventuelle Quereinsteiger aus den Reihen der Marines.
      Hier also der Aufruf des Flottenkommandos: Werdet Teil einer ganz besonderen Abteilung!
      Werde Teil des Hazard Teams!
      Anbei eine Liste der Schiffe, auf denen die Hazard Teams aufgestockt werden sollen.
      – USS HEPHAISTOS
      – USS CENTAURI
      – USS RALATHI
      – USS WUHAN
      – USS VALOR
      gezeichnet
      Cdor. Marco Kovac
      <nrpg>
      Das Hazard Team der Hepaistos braucht Verstärkung! Dich! Wenn du Lust auf längere Aktioneinsätze und spannungsgeladene Kampfmissionen hast dann meld dich bei Mo

      Egal ob PC oder NPC, wir freuen uns auf neue Gesichter!
      </nrpg>

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      Die Kochstunde: Kochen mit einem Stern
      Posted: 01 Jun 2020 03:00 AM PDT
      Meine lieben Leserinnen und Leser,
      heute habe ich die Freude eine liebe Freundin (leider nur auf platonische Art und Weise) in meiner Küche begrüßen zu dürfen. Nach einer langen Reise als Köchin auf einem Schiff der Sternenflotte, ist Fiona zurück zur Erde. Der Krieg hat sie in die heimischen Meere getrieben, auch wenn die Erde nicht ihr Geburtsort ist. Ich kenne dieses Gefühl zwischen zwei Welten zu leben, das Herz welches für zwei Ozeane schlägt und auch wenn ich meinen Planeten vermisse, so würde ich meine luxuriöses Anwesen unter Wasser vor der Küste von Florida nicht missen wollen.
      Außerdem! Hier auf der Erde finde ich viel mehr Ruhe um zu schreiben, kein Wunder da die Ozeane ja in den 2000ern Jahre der Erdgeschichte fast ausgestorben waren, oder besser gesagt mehr Mikroplastik darin herumtrieb als Fische, aber gut! In den letzten Jahrhunderten haben die Menschen eingesehen, dass alles auf dem Planeten miteinander verflochten ist und ein so sensibles Ökosystem wie die Weltmeere schützenswert sind. Ich kann stolz behaupten, dass sogar Krabben durch meinen Garten huschen und unter einer Seehecke hat sich eine Seeigelfamlie angesiedelt. Wenn ich morgens meinen Algensaft schlürfe, dann spielen die Kinder in meinem Garten. Ab und zu leidet mein Algenbeet aber was soll ich machen? Ich teile gern mit einer so süßen Familie.
      Aber gut… liebe Freund! Ich schweife wie immer ab. Heute Morgen habe ich meinen Gast in der Küche des Ozean Hotels getroffen, das mir wie so oft seine Küche zur Verfügung gestellt hat.
      Fiona hat wie immer einen hinreißenden Eindruck hinterlassen und mit ihrem herausgeputzten Äußerem jeden Blick auf sich gezogen. Sie ist wirklich ein wahrer Stern unter den Köchen und so ist es nicht verwunderlich, dass sie eine der wenigen Trägerinnen der sieben Sterne der interstellaren Küchen ist.
      Ihre Restaurants sind oft für Jahre ausgebucht und so ist es ein wahrer Glücksfall, dass sie ein kleines Zeitfenster für uns finden konnte.
      Wie immer haben wir als erstes über die aktuelle Handtaschenkollektionen der großen Designer gesprochen, bevor wir uns an die Kochtöpfe geschwungen haben.
      Fiona hat von den ganz großen gelernt und uns ein antikes Küchengerät mitgebracht, einen Thermi. Es soll gerade Mal noch zwei dieser seltenen Geräte auf der Erde geben und eines dieser nützlichen aber doch angestaubten Dingerchen hat sie flink vor mir aufgebaut.
      Frischer Porree, Möhren, Frühlingszwiebeln wurden gewaschen und kurz in dem besagten Gerät zerstückelt und gedünstet. Nudeln wurden acht Minuten in kochendem Wasser gegart und dann zusammen mit Olivenöl, und dem Gemüse in einem Wok angebraten. Frische Kräuter wurden gehackt und zusammen mit vielen Gewürzen in den Wok gegeben.
      Ein Duft, der kaum zu beschreiben war.
      Das genaue Rezept und alle Zutaten können sie wie immer im Anhang finden. Dieses mal hat die große Starköchin auch für meine Leser mit allen Sternchenarmen Autogramme signiert, bevor wir uns nach Seesternart an den Stand gelegt haben und das Wasser genossen.
      Liebe Grüße aus der Küche Fridolin der Oktopus und Fiona der Seestern.
      P.S. Liebe Leser, soll ich es wagen und Fiona nach einer Verabredung fragen?
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      Take my love, take my land
      Take me where I cannot stand
      I don't care, I'm still free
      You can't take the sky from me