{"id":1731,"date":"2025-03-11T18:25:37","date_gmt":"2025-03-11T17:25:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=1731"},"modified":"2025-03-11T12:03:21","modified_gmt":"2025-03-11T11:03:21","slug":"eklat-bei-kikonischem-seminar-auf-sternenbasis-621","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=1731","title":{"rendered":"Eklat bei Kikonischem Seminar auf Sternenbasis 621."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2.webp\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1732\" src=\"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2.webp\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2.webp 1470w, https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2-300x150.webp 300w, https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2-1024x512.webp 1024w, https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/kikonen2-768x384.webp 768w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;In der Not frisst der Teufel Autokraten&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ein so gro\u00dfes interstellares Konglomerat an Sternensystemen, entsprechend dazu passenden Kulturen und Gewohnheiten wie das der Vereinigten F\u00f6deration der Planeten ist schon etwas bemerkenswertes. \u00dcber 150 Mitgliedswelten, \u00fcber 1000 Kolonien haben sich darin zusammengefunden, um sich kulturell, wissenschaftlich, aber auch verteidigungspolitisch einander zu unterst\u00fctzen. Auf einer Fl\u00e4che von 8000 Lichtjahren leben so \u00fcber 900 Milliarden Lebewesen und teilen sich dabei eine Ideologie, einen Lebensweg, der ihr Handeln bestimmt und ihnen als moralischer Kompass dient. Es sind diese Werte, die ein gemeinsames Leben unter dem Dienst des Sternenbanners m\u00f6glich machen. Jeder B\u00fcrger der F\u00f6deration hat sie, diese grundlegenden Rechte auf Freiheit, Unversehrtheit, Respekt vor der Existenz, Selbstbestimmung, Glaubensfreiheit, eine freie Meinung oder ein demokratisches Wahlrecht, ganz gleich, ob es sich dabei um verschwindend kleine Minderheiten handelt oder nicht. Es sind diese Ideale des gemeinsamen Lebens, die so definieren k\u00f6nnen, was in diesem riesigen Universum \u00fcberhaupt Leben ist und wie damit umzugehen ist. Ob nun Ba\u2019ku, Exocoms oder Androiden, die Vergangenheit zeigte immer wieder auf, dass eben jene Werte sogar kleine Gruppen bis hin zum einzelnen Individuum sch\u00fctzen k\u00f6nnen und ihnen Gerechtigkeit zukommen lassen k\u00f6nnen. Und deswegen wird jede Kultur, die Teil dieser F\u00f6deration der Planeten sein will, auch auf Herz und Nieren gepr\u00fcft, ob sie f\u00fcr solch einen Lebensweg kompatibel sind oder ob ihre kulturelle Entwicklung noch nicht den Status der F\u00f6derativen Magna Carta erreicht hat.<\/p>\n<p>Und dennoch prallt in schweren Zeiten jene Ideologie auch immer aufs Neue auf den Realismus. Vor allem in Zeiten gro\u00dfer Kriege wie dem aktuellen Konflikt mit den Klingonen zeigt sich, dass man bei seiner Wahl der Alliierten immer wieder aufs Neue Kompromisse eingehen muss. Es gibt viele Planetensysteme, deren technologische Entwicklung, sei es auf wissenschaftlicher Basis oder auf milit\u00e4rischer dem gemeinen Standard der F\u00f6deration in nichts nachstehen oder sie sogar \u00fcbertreffen. Auf Idealistischer Basis ist eine Zusammenarbeit mit diesen Kulturen nicht denkbar, dennoch l\u00e4sst es der Moment oftmals nicht anders zu, dass man auf den Bonus deren Errungenschaften leichtfertig verzichten k\u00f6nnte. So zeigt man sich gerne tolerant und freundlich, mischt sich aber auch nicht in die Angelegenheiten dieser Kulturen ein. Und dennoch lebt man gerne in der Rolle des Ideals und versucht solchen Kulturen Anreize zu bieten, die Ideologie der Sternenflotte sich selbst zum Vorbild zu nehmen. Ein solches Mittel ist der kulturelle Austausch und dazu werden immer wieder in der ganzen Galaxie Seminare zur Kulturverst\u00e4ndigung abgehalten. Dabei geht es nicht nur darum, die Ideologie der Sternenflotte als das Non-plus-Ultra zu verkaufen, sondern auch andere Kulturen besser kennen zu lernen und damit auch Aspekte zu begreifen, die einem dabei helfen, die eigene Lebensart zu hinterfragen und am Ende bestenfalls mehr aus sich zu machen. Getreu dem Motto \u2013 sei nicht Vorverurteilend. Sei neugierig.<\/p>\n<p>Bei solch einem Seminar auf Sternenbasis 621 wurde j\u00fcngst aber die Bereitschaft zur Neugier und Toleranz auf eine harte Pr\u00fcfung gestellt, wenn nicht gar g\u00e4nzlich an ihre Grenze getrieben. Die Ank\u00fcndigung klang zun\u00e4chst verf\u00fchrerisch. Unter der Leitung der Botschafterin Eroika Nikitidis Selene atto Loutra markia Kikon sollte man einen Einblick in die Lebenswelt der Kikonen erhalten. Vor etwa zweihundert Jahren gab es ein erstes Mal Kontakt zu diesem Volk auf und seitdem wussten sie zu beeindrucken, sei es durch Dichtkunst, Drama, Bildhauerei, Musik, aber auch Architektur und eine beeindruckende K\u00f6rperkultur. Im Jahre 2415 konnte die USS Hephaistos zum ersten Mal in diplomatischer Angelegenheit deren Heimatwelt Thyene besuchen und zeigte sich auch entsprechend beeindruckt. Nach diesem Seminar d\u00fcrfte der Wunsch der F\u00f6deration, sich enger an das Volk der Kikonen zu binden, jedoch einen herben D\u00e4mpfer erhalten haben. Und so, wie es aussieht, gilt das auch f\u00fcr das Kikonische Volk. Doch was geschah genau bei diesem Vortrag?<\/p>\n<p>Schon die Wahl der Seminarleitung hatte den Geschmack von \u201eWeil sonst ja keiner da ist.\u201c Botschafterin Eroika Nikitidis Selene dient seit einigen Monaten als Austauschoffizier auf der USS Galathea. Sie gilt als solche noch sehr jung und unerfahren im diplomatischem Dienst und hat Ger\u00fcchten zufolge auch durchaus noch Probleme, alle kulturellen Eigenschaften der Sternenflotte zu verinnerlichen. Doch sonst war aus dem Kikonischen Reich offensichtlich niemand f\u00fcr solch ein Seminar zu motivieren, weswegen man also sich auf die Ausf\u00fchrungen dieses &#8222;Greenhorns&#8220; begrenzen musste. Die Botschafterin begann ihren Vortrag sogleich damit, die Unterschiede beider Kulturen aufzuz\u00e4hlen und begann gleich mit Hirachie und korrekte Anrede. Entsprechend machte sie auch klar, dass sie auf ihre kikonische Anrede Eromeni bestand und reagierte in Folge sehr d\u00fcnnh\u00e4utig, wenn man diese f\u00fcr die meisten sehr ungewohnte Anrede nicht gleich verinnerlicht hatte. Dass dieses Eromeni im <em>&#8222;Dako&#8220;<\/em> &#8211; der Sprache der Kikonen &#8211; <em>&#8222;Herrin&#8220;<\/em> hei\u00dft und damit gleich suggeriert, dass man damit eine h\u00f6hergestellte Person anspricht, w\u00e4hrend eben jene Eromeni f\u00fcr das <em>&#8222;niedere Volk unter sich&#8220;<\/em> ganz andere Anreden parat hat, lie\u00df gleich einmal tief blicken.<\/p>\n<p>Auch die folgenden Beispiele dienten offensichtlich nur dazu, offen zu legen, dass <em>&#8222;Kikonen anders sind.&#8220;<\/em> An dieser Stelle h\u00e4tte sie aber auch die Katze beim Namen nennen k\u00f6nnen. Nicht anders, sondern <em>&#8222;\u00fcberlegen&#8220;<\/em>. So h\u00e4tte das Volk der Kikonen ja l\u00e4ngst das Universum besiedeln k\u00f6nnen, h\u00e4tten dann aber f\u00fcr sich festgestellt, dass es zuhause ja am sch\u00f6nsten w\u00e4re und h\u00e4tten deswegen ihre Expansionspl\u00e4ne wieder eingestellt. Nat\u00fcrlich w\u00e4re es zuhause am sch\u00f6nsten gewesen, weil man im Gegensatz zu den meisten Kulturen die inneren Probleme der Gesellschaft auf dem Heimatplaneten h\u00e4tte l\u00f6sen k\u00f6nnen. Die genauen Worte waren &#8222;Was sollten wir in die Ferne schweifen, wenn alles, was wir dort drau\u00dfen vorfanden uns entweder feindlich gesonnen war, uns missverstand oder uns nicht gefiel?&#8220;<\/p>\n<p>In dieser Aussage lag sehr viel Xenophobie und gleicherma\u00dfen Arroganz. Denn von vornherein davon auszugehen, dass in den unendlichen Weiten des Universums nichts zu finden sei, was den eigenen Horizont erweitern k\u00f6nnte, d\u00fcrfte den meisten F\u00f6derationsmitgliedern kaum nahezulegen sein. Die weiteren Ausf\u00fchrungen lie\u00dfen aber auch den Eindruck zu, dass Selbstreflektion nicht zu den St\u00e4rken des Kikonischen Volkes geh\u00f6rten. Denn das, was in den Augen der Botschafterin das Kikonische Leben so viel besser machte, war vielen anderen Kulturen sehr wohl bekannt. Genau genommen war es sogar der Botschafterin bekannt, dass es anderen Kulturen bekannt war. Das, was das Leben der Kikonen bestimmt, war jedoch wegen ihrer darin liegenden Ungerechtigkeiten von den meisten anderen Kulturen als Ungerecht erkannt und abgeschafft worden. Und so lief den meisten G\u00e4sten wohl ein Schauder \u00fcber den R\u00fccken, als sie dann erfuhren, mit welchen Methoden eben jene sozialen Probleme auf dem Heimatplaneten Thyene gel\u00f6st wurden. Autokratisch, Aristokratisch, Freiheiten unterdr\u00fcckend.<\/p>\n<p>So ist das Kikonische System das eines imperialen Matriarchats. Frauen haben hier die Macht, M\u00e4nner&#8230; d\u00fcrfen salopp gesagt Harfe spielen. Das wars. Die Botschafterin wurde nach ihrem Vortrag auch konkret auf die Rolle des Mannes auf Thyene angesprochen. Merrick Lavigne vom Daily Inquirer erw\u00e4hnte dabei lobend die Heldinnen der Frauenbewegung, welche in einem jahrhundertelangen Kampf eine Gleichberechtigung und Gleichbef\u00e4higung erreichten. Die Reaktion darauf war alarmierend. Denn im System Tassos w\u00fcrden solche Freiheitsk\u00e4mpfer hart bestraft. Exil nicht nur f\u00fcr den Mann, sondern die ganze Familie wurde f\u00fcr die Taten in Sippenhaft genommen. Allein die Frage des Pressevertreters schien f\u00fcr die Kikonin eine Beleidigung gewesen zu sein, denn sie gab dem Mann &#8211; wohlgemerkt ein Mensch &#8211; danach unmissverst\u00e4ndlich zu verstehen, dass er sie gef\u00e4lligst mit Herrin anzureden habe. Es folgte erst eine sexistische Bemerkung \u00fcber die Figur des Reporters, dann eine Form reinsten Whataboutismusses, in dem sie ja erw\u00e4hnte, dass bei den Menschen bestehende Matriachate ja auch mit Gewalt beseitigt wurden (dabei sein angemerkt, dass diese Matriachate auf fr\u00fche Siedlungen in Mesopotamien, Vinca-Kulturen, Banderamische und Minoische Kulturen zur\u00fcckzuf\u00fchren sind und daher satte 5000 Jahre zur\u00fcck liegen) und best\u00e4tigte dann w\u00fctend, dass ihre Kultur stolz darauf sei, jegliche Ver\u00e4nderung mit harter Hand zu verhindern.<\/p>\n<p>Angesprochen auf einen Vorfall bei eben jenem Treffen mit der USS Hephaistos, wo einer dieser <em>&#8222;seit \u00c4onen&#8220;<\/em> (Wortlaut Botschafterin Selene) gl\u00fccklich rechtlos lebender M\u00e4nner die erstbeste Gelegenheit nutzte, um &#8211; ganz unerwartet &#8211; sofort aus diesem System auszubrechen, wurden dann die Ideale der F\u00f6deration auch noch als Parasit\u00e4r bezeichnet. Genau \u00fcbersetzt Psylloi, was so viel wie <em>&#8222;M\u00fcckenstich&#8220;<\/em> hei\u00dft. Im gro\u00dfen Finale ihres Wutausbruches bezeichnete sie dann das Gedankengut der F\u00f6deration als Virus oder Bakterium, welches bek\u00e4mpft werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Weiteren Fragen wurden dann ungenaue Antworten gegeben. So fragte Lieutenant Osric Bentzen von der Sternenflotte folgend sinngem\u00e4\u00df, ob man in Anbetracht dieser Denkweise sicher sein k\u00f6nne, dass es sich bei den Kikonen wirklich um Alliierte handeln k\u00f6nne. Die Botschafterin beantwortete dies aber nur mit einer Zusammenfassung der Ereignisse beim Treffen mit der USS Hephaistos.<\/p>\n<p>Viele weitere Fragen der Presse folgten, doch statt sich auf die positiven Eigenschaften der Kultur einzulassen \u2013 so ging der Vortrag \u00fcber 30 Minuten und beinhaltete auch viele durchaus interessante Aspekte \u2013 drehten sich die Fragen im Subtext tats\u00e4chlich nur noch um eine Frage \u2013 wie soll unter diesen ideologischen Differenzen \u00fcberhaupt eine gemeinsame Basis zur Zusammenarbeit gelingen? Fest stand, dass Botschafterin Selene \u2013 oder wie auch immer sie auch genannt werden will \u2013 darauf keine Antwort geben kann und will. Und es d\u00fcrfte dem Captain der USS Galathea, Aleksander Solowyov sicher einiges an \u00dcberzeugungsarbeit kosten, um dieser Frau die Vorz\u00fcge der F\u00f6deration klar zu machen.<\/p>\n<p>Doch den meisten G\u00e4sten dieses Seminars d\u00fcrfte der Eindruck entstanden sein, dass eine wirklich verl\u00e4ssliche Allianz mit den Kikonen wohl mit <em>&#8222;Aussichtslos&#8220;<\/em> noch nett beschrieben war. Die ideologischen Unterschiede zeigten sich an diesem Abend diametral. Wie oft hatte man diese Methoden autokratischer, faschistischer Systeme schon erlebt. Es war immer das gleiche. Gehirnw\u00e4sche durch Repression, Auditing, welches Worte wie <em>&#8222;Kritiker&#8220;<\/em> durch Worte wie <em>&#8222;Terrorist&#8220;<\/em> ersetzt, eine Regierung, die mit Furcht regiert, nicht mit G\u00fcte und Weitsicht. Diese Systeme sind fr\u00fcher oder sp\u00e4ter alle gefallen. Ob und wann es mit der Kikonischen Tyrannei vorbei ist oder ob dies vielleicht sogar wirklich nur eine Schilderung einer \u00fcberforderten Kikonischen Extremistin war und nicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr ihr ganzes Volk steht, dies wollen wir hier bei der Prawda nicht beurteilen m\u00fcssen. Sollte das Leben der Kikonen jedoch tats\u00e4chlich so repressiv sein, wie von Botschafterin Selene beschrieben, dann stellt sich f\u00fcr die F\u00f6deration sehr wohl die Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt. Dankbarkeit dar\u00fcber, dass die USS Hephaistos den Kikonen gegen eine Invasion der Klingonen aktiv half, klingt definitiv anders. Offensichtlich wollen die Kikonen eigentlich keine Allianz mit der F\u00f6deration, gegen die Klingonen scheinen sie aber dann doch ganz n\u00fctzlich zu sein. Wer wei\u00df, wenn die Kikonen ach so gerne doch lieber alleine nahe der Klingonischen Grenze existieren wollen, vielleicht sollte man dann einfach ihren Wunsch lassen. Botschafterin Selene hingegen w\u00fcnschen wir noch eine sch\u00f6ne Zeit auf der USS Galathea. Passen sie gut auf sich auf, wir wollen ja nicht, dass sie am Ende noch ihren Horizont erweitern m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em>C. Ovid &#8211; Prawda<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;In der Not frisst der Teufel Autokraten&#8220; Ein so gro\u00dfes interstellares Konglomerat an Sternensystemen, entsprechend dazu passenden Kulturen und Gewohnheiten wie das der Vereinigten F\u00f6deration der Planeten ist schon etwas bemerkenswertes. \u00dcber 150 Mitgliedswelten, \u00fcber 1000 Kolonien haben sich darin zusammengefunden, um sich kulturell, wissenschaftlich, aber auch verteidigungspolitisch einander zu unterst\u00fctzen. Auf einer Fl\u00e4che von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":1732,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,11,13,101],"tags":[],"class_list":["post-1731","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-kunstkultur","category-politik","category-uss-galathea"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1731"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1731\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1733,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1731\/revisions\/1733"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}