{"id":987,"date":"2020-12-01T12:00:47","date_gmt":"2020-12-01T11:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=987"},"modified":"2020-11-29T14:24:31","modified_gmt":"2020-11-29T13:24:31","slug":"neues-von-der-uss-hephaistos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=987","title":{"rendered":"Neues von der USS Hephaistos"},"content":{"rendered":"<p>Es ist geschafft!<\/p>\n<p>Die USS Hephaistos hat ihre letzte Mission erfolgreich hinter sich gebracht. Und das Beste daran ist, dass wir noch leben. Jedenfalls die meisten von uns. Denn auf dem Heimweg von der Mission wurden die Hephaistos und die sie begleitende USS Cassandra von einer klingonischen Flotille unter Feuer genommen. Im Verlauf dieses Gefechtes wurde die Cassandra leider zerst\u00f6rt, die Klingonen aber in ihre Schranken gewiesen. Mehr konnte ich leider nicht herausbekommen, da ich an Bord der Terti\u00e4rsektion war, welche vor dem eigentlichen Kampf in Sicherheit geschickt wurde.<\/p>\n<p>Aber ich greife vorweg.<\/p>\n<p>Die Besatzung der USS Hephaistos hatte die letzten Tage im Orbit um den Planeten Thassos IV verbracht. Und f\u00fcr die wenigsten gab es dabei viel zu tun, denn es war eine diplomatische Mission um neue Freunde und Verb\u00fcndete zu suchen.<br \/>\nThassos IV ist eine erd\u00e4hnliche und ausgesprochen sch\u00f6ne Welt. Die dort lebenden Kikonen nennen sie auch Thyene. Das Klima auf Thyene ist recht mild und die Schwerkraft ein wenig h\u00f6her als auf der Erde. Das, und der recht hohe Sauerstoffgehalt der Atmosph\u00e4re bedeutet f\u00fcr Menschen, dass sie sich an die dortigen Umweltbedingungen erst gew\u00f6hnen m\u00fcssen. Noch schwieriger aber ist es f\u00fcr normale F\u00f6derationsb\u00fcrger, dass auf Thyene ein sehr dominantes Matriarchat herrscht. M\u00e4nnliche Kikonen haben zwar einen hohen Stand, sind aber mehr f\u00fcr Kunst, Musik und die Pflege von Heim und Kindern verantwortlich, w\u00e4hrend die Frauen f\u00fcr Politik, Sicherheit und Ordnung und den t\u00e4glichen Broterwerb zust\u00e4ndig sind. Dennoch, oder unabh\u00e4ngig davon aber sind die Kikonen eine friedfertige, kulturell hoch entwickelte und technisch fortschrittliche Gemeinschaft, die in einigen Bereichen sogar weiter sind als die F\u00f6deration. Herausragend ist hier deren Schildtechnologie, die sie bisher auch vor den Klingonen gut gesch\u00fctzt haben. Diese Technologie ist mit einer der Gr\u00fcnde, weshalb die F\u00f6deration nun ein B\u00fcndnis mit den Kikonen geschlossen hat.<\/p>\n<p>Das war nicht einfach gewesen. Die Vertreter der F\u00f6deration mussten einiges \u00fcber sich ergehen lassen und b\u00f6se Zungen behaupten, dass es nicht jedem hier gefallen hatte, in ein klassisches Kost\u00fcm gesteckt zu werden und unter mittelalterlichen Methoden auf eine Queste geschickt zu werden nur um zu beweisen, dass auch f\u00f6derierte M\u00e4nner w\u00fcrdig sind, mit den Regierungsvertreterinnen der Kikonen zu verhandeln.<br \/>\nAber auch andere Gefahren hatte es gegeben. So war eine der Questgruppen aufst\u00e4ndischen in die H\u00e4nde gefallen und es war sogar zu einem Schusswechsel gekommen. N\u00e4heres dazu konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Schlimmer noch war die Explosion eines auf \u00fcberlast gestellten Phasers, welche ein schlimmes Buschfeuer ausgel\u00f6st hatte. Auch wenn es hierbei nicht zu Todesopfern gekommen war sind leider viele einheimische Tiere ein Opfer der Flammen geworden. Man munkelt, dass dieser Phaser, ein nachweislich f\u00f6deriertes Modell, durch feindliche Klingonen am Zielort platziert wurde, welche sich getarnt der Hephaistos gen\u00e4hert hatten.<\/p>\n<p>Am Ende war dann aber doch alles gut. Ein Vertrag wurde geschlossen und ein f\u00f6derierter Botschafter nahm seine Arbeit auf Thyene auf. Ebenso wurden durch die Kikonen eigene Botschafterinnen in die F\u00f6deration entsandt. Und die Crew durfte endlich f\u00fcr einen Landurlaub hinunter nach Thyene, wo man extra f\u00fcr diese mehrere Urlaubsressorts ger\u00e4umt hatte.<\/p>\n<p>\u00dcbrig blieb eine Chefmedizinerin an Bord, die offenbar aufgrund ihrer Doppelbelastung als Medizinerin, Diplomatin und Vermittlerin in einer 20-Stunden-Schicht einen Nervenzusammenbruch erlitt. Ob dabei auch pers\u00f6nliche Gr\u00fcnde wegen einer gescheiterten Liebesbeziehung im Spiel sind&#8230; wer kann das schon wissen. Dann gibt es noch eine Petty Officer, die wohl offiziell in den Stand einer G\u00f6ttin erhoben wurde. Allerdings wurde hier an Bord noch kein Gottesdienst zu ihren Ehren abgehalten, weshalb nicht sicher sein kann, wie wahr dieses Ger\u00fccht sein kann. Eine kleine Handvoll Kikonen an Bord begleiteten uns dann noch zur Sternenbasis K-7. Hier halten sich die Ger\u00fcchte, dass es sich um exilierte Aufst\u00e4ndische handelt, die die Kikonen gern loswerden wollten. Andere Quellen sprechen allerdings von offiziellem Botschaftspersonal, welches auf der Erde seinen Dienst aufnehmen soll. Daf\u00fcr spricht die Tatsache, dass sich auch mindestens eine Vertreterin des kikonischen Milit\u00e4rs darunter befand und es zu keinen Auseinandersetzungen zwischen den Kikonen kam.<\/p>\n<p>Sicher ist aber, dass sich seit dem Ende der Mission ein paar kikonische Tiere an Bord befinden. Darunter eine geh\u00f6rnte Katze, die Stromschl\u00e4ge verteilen kann und sich von Antimaterie ern\u00e4hren soll. Passt also zuk\u00fcnftig auf, wen ihr streicheln wollt, Leute.<br \/>\nOh, und unser Captain soll sich jetzt f\u00fcr einen Ort entschieden haben, an dem er seinen Ruhestand verbringen soll.<br \/>\nAngeblich eine Eidechsenfarm auf Thyene.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist geschafft! Die USS Hephaistos hat ihre letzte Mission erfolgreich hinter sich gebracht. Und das Beste daran ist, dass wir noch leben. Jedenfalls die meisten von uns. Denn auf dem Heimweg von der Mission wurden die Hephaistos und die sie begleitende USS Cassandra von einer klingonischen Flotille unter Feuer genommen. 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