{"id":998,"date":"2020-12-01T12:35:09","date_gmt":"2020-12-01T11:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=998"},"modified":"2020-11-30T21:33:39","modified_gmt":"2020-11-30T20:33:39","slug":"interview-kikonische-prixe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sf-germany.com\/ressorts\/prawda\/?p=998","title":{"rendered":"Interview: kikonische Prixe"},"content":{"rendered":"<div>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\">Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\">wieder einmal meldet sich aus dem Sternenflottenhauptquartier die liebe Fiona Seestern. Nach unserem ersten Artikel von Dr. Assel Riesenstrick haben wir unz\u00e4hlige Zuschriften bekommen, in denen wir gebeten wurden einen weiteren Teil online zu stellen. Nachdem wir Kontakt mit der zoologischen Abteilung der Sternenflotte aufgenommen haben, gelang es uns eine Erlaubnis f\u00fcr drei weitere Teile der Interviewreihe zu bekommen. Ich habe heute also erneut die Freude die f\u00fchrende Zoologin der Sternenflotte, Dr. Assel-Riesenstrick zu begr\u00fc\u00dfen. Pers\u00f6nlich freue ich mich sehr auf ein erneutes Treffen.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\">Dr. Assel-Riesenstrick hat schon unz\u00e4hlige Welten besucht um neu entdeckte Arten zu erforschen, auch durch ihre Arbeiten in den Laboratorien der Sternenflotte ist die junge Dame bekannt, so stammen von ihr einige Programme mit denen sich das Verhalten neuer Tierarten berechnen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Fiona:<\/em>\u201c Es ist mir eine Ehre Sie heute und hier erneut zu treffen. Zur Feier des Tages habe ich eine k\u00f6stliche Spezialit\u00e4t mitgebracht. Ich konnte in einem Spitzenklasse- Restaurant eine Portion Einhornkatzenhaar \u2013 Nudelsalat ergattern.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Dr A.-R.:<\/em> \u201e \u00a0Oh, ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass eine so adrette junge Frau sich mit dem Essen der Szene auskennt, aber ich bedanke mich sehr. Leider bin ich bis jetzt noch nicht in den Genuss dieser K\u00f6stlichkeit gekommen, aber ich habe schon viel davon geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Fiona:<\/em> \u201eEs scheint so als w\u00fcrde die Sternenflotte auf viele neue Tierarten sto\u00dfen. Ein Umstand den ich wirklich erfrischend finde, denn so m\u00fcssen wir nicht immer zu von den Betr\u00fcblichkeiten des Krieges berichten.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Dr A.-R:<\/em> \u201eNat\u00fcrlich ist es wichtig und unabdingbar das die Sternenflotte uns besch\u00fctzt, aber dennoch ist ihr oberster Auftrag die Galaxien zu erforschen und es gibt noch so unendlich viel zu entdecken. Aktuell geht man davon aus, das wir nicht einmal 35 Prozent aller Tierarten in den uns bekannten Galaxien erforscht haben.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Fiona nickte,<\/em> \u201eSo wenig nur. Ich hatte mir immer schon gedacht, dass es vieles in den unendlichen Weiten gibt was wir nicht kennen, aber das es noch so viele Tierarten in den erschlossenen Sektoren gibt die quasi vor unseren Augen leben, aber das unbemerkt das \u00fcberrascht mich nun doch.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Dr A.-R:<\/em> \u201eAn dieser Stelle darf man nat\u00fcrlich nicht vergessen, dass es sich dabei auch oft um mikroskopisch kleines Leben handelt, oder um Lebensformen, die an unwirklichen Orten leben, wo auch wir mit unserer weit entwickelten Technik Probleme haben es zu erforschen.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Fiona:<\/em> \u201eAber dennoch, bin ich mir sicher, dass die Sternenflotte in den n\u00e4chsten Jahren auch dank Ihrer Hilfe mit gro\u00dfen Schritten in der Erforschung der Tierwelt weiterkommen wird.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Dr A.-R:<\/em> \u201cIch hoffe doch sehr, das ich Teil des gro\u00dfen Ganzen sein kann.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Fiona:<\/em>\u201c \u00dcber welches Tier werden Sie uns denn heute aufkl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><em>Dr A.-R:<\/em> \u201eWie ich schon letztes mal angek\u00fcndigt habe, geht es bei dieser Tierbeschreibung um den Prix auch als Prax bekannt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Prix\/ Prax<\/strong><br \/>\n(Das gro\u00dfe Gl\u00fcck \u2013 umgangssprachliche Bezeichnung)<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Lebensraum:<\/strong><br \/>\nThassos-System \/ Thassos IV \u2013 Dort in fast allen Bereichen: W\u00fcsten, S\u00fcmpfen, Steppen, M\u00e4nnchen auch im Gebirge<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Gr\u00f6\u00dfe:<\/strong><br \/>\nAusgewachsen: 80 Zentimeter Wiederristh\u00f6he (Weibchen) \u2013 185 bis 285 Kg<br \/>\n300 Zentimeter Wiederrist (M\u00e4nnchen) \u2013 800 bis 1600 Kg<br \/>\nSpannbreite der Fl\u00fcgel (M\u00e4nnchen) 900 Zentimeter<br \/>\n<em>(Mutation im Bereich der Gr\u00f6\u00dfe m\u00f6glich)<\/em><\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Fell\/ Haut :<br \/>\n<\/strong>Die Prix besitzen kein Fell. W\u00e4hrend die Weibchen eine lederartige Haut besitzen, zeichnet sich das M\u00e4nnchen durch ein schillerndes Schuppenkleid aus. Die Schuppen sind sehr dicht und beugen Verletzungen, zum Beispiel durch Angriffen von Artgenossen vor.<br \/>\nW\u00e4hrend die Hautfarbe der Weibchen eher braun, grau, oder dunkelgr\u00fcn ist. Zeichnen sich die M\u00e4nnchen oft durch sattrot schimmernde Schuppen aus.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Horn:<\/strong><br \/>\nAuf dem Kopf des M\u00e4nnchens befindet sich ein Kampfhorn, meist ist dieses feuerrot oder tiefschwarz und auf der Stirn zwischen den Augen zu finden. Mit zunehmenden Alter w\u00e4chst das Horn immer weiter! Bei einem ausgewachsenen M\u00e4nnchen kann dieses Horn mit Beendigung der Pubert\u00e4t schon 50 Zentimeter erreichen. Beim Angriff oder der Verteidigung der Prix \u2013 K\u00fche, bricht dieses Horn nicht selten ab, es w\u00e4chst jedoch immer nach einiger Zeit nach.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>K\u00f6rperbau:<br \/>\n<\/strong>W\u00e4hrend die Prixk\u00fche, wie eine Mischung aus einem Reptil der Erde und einem Hausschwein aussehen, erinnert das Prixm\u00e4nnchen entfernt an ein mythologisches Tier der Erde dem Drachen.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Nahrung:<br \/>\n<\/strong>Prix ern\u00e4hren sich vorwiegend von seltenen Moosarten, gern auch von besonderen Steppengr\u00e4sern. Die Tiere sind bei der Nahrungssuche sehr w\u00e4hlerisch, auch ein Grund warum sich ihre Zahl in nat\u00fcrlicher Umgebung in den letzten Jahrzehnten stark dezimiert hat und diese Tierart unter Naturschutz steht. Viele dieser f\u00fcr die Kikonen verehrten Tiere wurden in Schutzzonen untergebracht. Den Kikonen ist es nicht gestattet diese Tiere zu ber\u00fchren, man sagt ihnen nach das man einige Tage von Gl\u00fcck gesegnet ist, wenn man das Vorderteil des Tieres ber\u00fchrt und mit einigen Tagen des Pechs belegt ist, wenn man das Hinterteil ber\u00fchrt. Diese Mythen konnten noch nicht umfassend erforscht werden.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Lebenserwartung:<br \/>\n<\/strong>Falls Prix nicht verhungern, oder sich durch Dummheit in den Tod st\u00fcrzen, ist die Lebenserwartung mit knapp 300 Jahren datier, dies wurde anhand einer Genanalyse best\u00e4tigt. Leider scheinen gerade die K\u00fche nicht besonders gut sehen zu k\u00f6nnen und erkennen nur selten eine Schlucht oder einen Abgrund. Alle 5 bis 10 Jahre legt eine Kuh ein bis zwei Eier, was f\u00fcr die Kikonen stets ein Feiertag ist.<br \/>\nEin M\u00e4nnchen h\u00e4lt sich gern eine Herde von knapp 30 K\u00fchen und ist stets bem\u00fcht, sie von Schluchten und anderen Gefahren fernzuhalten.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Verteidigung:<br \/>\n<\/strong>Ein Prixm\u00e4nnchen verteidigt seine Herde bis zum Tod, daf\u00fcr bek\u00e4mpft er Eindringlinge mit seinem Horn, den Krallen und mit Schl\u00e4gen seines mit Dornen besetzten Schwanzes.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Fortpflanzung:<br \/>\n<\/strong>Auch wenn sich diese Tiere regelm\u00e4\u00dfig paaren, so ist nur alle 5 bis 10 Jahre mit ein bis zwei Eiern zu rechnen. Es dauert nicht lang bis der Nachwuchs schl\u00fcpft, oft nur einige Tage, da bei diesen Tieren das Ei bereits im Unterleid der Mutter vor reift.<br \/>\nZu 90 Prozent wird der Nachwuchs weiblich und verbleibt bis zum Tod in derselben Herde.<\/p>\n<p class=\"ydpd8ee7ceaMsoNormal\"><strong>Feinde:<br \/>\n<\/strong>Nat\u00fcrliche Feinde hat der Prix nicht. Die M\u00e4nnchen verletzten sich oft gegenseitig, was nicht selten zum Tode f\u00fchrt. Da der Nachwuchs dieser Gattung zu 90 Prozent weiblich ist, ist dies ein Umstand der dem Erhalt der Rasse entgegenwirkt. Auch die Kurzsichtigkeit der K\u00fche und ihre Dummheit f\u00fchrten schon einige male fast zur Ausrottung dieser Gattung.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserinnen und Leser, wieder einmal meldet sich aus dem Sternenflottenhauptquartier die liebe Fiona Seestern. 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